1BHW als Volunteers in der Stocksportanlage bei den SPECIAL OLYMPICS

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„Let me win, but if I cannot win, let me be brave in the attempt!“ (Motto of the Special Olympics)
“Herzschlag – gemeinsam er:leben!” (Motto der 6. Nationalen Sommerspiele von Special Olympics)

Freitag, der 13.6.2014, war für die SchülerInnen der Klasse 1BHW ganz unter diese zwei Mottos gestellt. Sie arbeiteten einen Tag als freiwillige HelferInnen bei den 6. Nationalen Sommerspielen von Special Olympics in Klagenfurt mit. Bei der Sportart „Stocksport“ – eine von 17 Sportarten dieser Spiele – konnten die SchülerInnen einen großen Anteil am reibungslosen Ablauf der Einzelbewerbe dieser Sportart in der Stocksportanlage Klagenfurt leisten.
Nach der Ausgabe der Akkreditierungen – alle SchülerInnen erhielten eine eigene Akkreditierung mit ihrem Namen – und der grün-weißen Herzschlag T-Shirts, die jeder Volunteer bekam und nach getaner Arbeit behalten konnte, gab es eine kurze Einschulung durch den Leiter der Stocksportbewerbe, Herrn Karl Gebenetter. Die SchülerInnen wurden folgenden drei Aufgaben zugeteilt: zwei SchülerInnen waren für die EDV zuständig. Sie mussten die aufgeschriebenen Ergebnisse zunächst zusammenrechnen und dann fehlerfrei auf den Computer übertragen. Zehn SchülerInnen standen auf den Bahnen und schrieben die Ergebnisse, die der Kampfrichter ihnen anzeigte, auf. Außerdem mussten sie auch auf die Einhaltung der wichtigsten Wettkampfregeln, wie zum Beispiel das Nicht-Übertreten der Abwurfzone, achten. Die dritte Aufgabe, die zwölf SchülerInnen übernahmen, war die Beaufsichtigung der SportlerInnen. Sie mussten die SportlerInnen, die jeweils in Gruppen zu acht eingeteilt waren, auf die richtige Bahn bringen, diese während des gesamten Wettkampfes beaufsichtigen und sie nach Vollendung des Wettkampfes wieder gemeinsam zurück bringen.
Beim ersten von insgesamt fünf Durchgängen, hatten die SchülerInnen noch einige Fragen zur richtigen Erfüllung ihrer Aufgaben und immer wieder griff ich ihnen unter die Arme und bestärkte sie in ihrem Handeln, doch schon beim zweiten Durchgang gewannen sie an Selbstsicherheit und wurden auch im Umgang mit den SportlerInnen immer natürlicher. Diese Sicherheit benötigten die SportlerInnen auch, denn man sah ihnen die Nervosität richtig an. Sie hatten zwei Bewerbe zu absolvieren: Zielschießen und Latten. Beim Zielschießen mussten sie den Stock möglichst nahe an eine Scheibe heran schießen. Je nach Entfernung des Stocks gab es Punkte, wobei 8 die Höchstpunktezahl war. Beim Bewerb Latten mussten sie den Stock durch eine Leiste mit Schildern schießen. Das Treffen des Schildes in der Mitte war 10 Punkte, die äußersten zwei Schilder auf der Seite jeweils 1 Punkt wert. Die Emotionen der SportlerInnen waren hoch, sowohl bei einem besonders guten Ergebnis als auch bei einem Fehlschuss, und die SchülerInnen lebten mit ihnen mit. Sie freuten sich, wenn ein Sportler die Höchstpunktezahl erreichte und genauso trösteten sie Sportler, wenn ein Versuch nicht nach Wunsch gelang.
Nach vier Stunden pausenloser Arbeit konnten sich die SchülerInnen durch ein Lunchpaket, das vom Organisator der Special Olympics ausgeteilt wurde, für die letzten Durchgänge stärken. Am Ende des Wettkampftages waren die SchülerInnen müde, aber sehr stolz auf sich. Der Wettkampfleiter, Herr Gebenetter, ließ noch einmal alle SchülerInnen zusammenkommen und bedankte sich für die freiwillige Mitarbeit der SchülerInnen und lobte sie für ihr fehlerfreies, fleißiges Arbeiten.
Dem kann ich mich nur anschließen: Ich bin sehr stolz auf meine SchülerInnen! Sie habe ihre Aufgaben zu jedem Zeitpunkt sehr ernst genommen und waren äußerst fleißig und gewissenhaft bei der Sache. Sie haben Berührungsängste, die zu Beginn der Bewerbe bestanden, abgebaut und konnten mit den SportlerInnen richtig mitfiebern und sich mit ihnen freuen. Leider fand die Siegerehrung des Einzelbewerbs erst am nächsten Tag statt, sodass die SchülerInnen das nicht mehr miterleben konnten.
Nach dem Wettkampf wollten sogar einige SportlerInnen Autogramme von meinen SchülerInnen, weil sie sie so ins Herz geschlossen hatten. Die SchülerInnen fuhren mit einem positiven Gefühl nachhause und freuten sich etwas Gutes und Nützliches getan zu haben.
Herzlichen Dank für eueren Einsatz und euer Engagement, liebe 1BHW! Danke für eure Offenheit für Neues und eure Freundlichkeit und Herzlichkeit! Ich bin stolz eure (Sport-) Lehrerin zu sein!
Mag. Julia Büchsenmeister

  • Eine Meinung zu “1BHW als Volunteers in der Stocksportanlage bei den SPECIAL OLYMPICS

    1. hallö, ein, nein!, mindestens achtundzwanzig ganz ganz herzliche dankeschöns für eure aktivitäten. da habt ihr etliche & hohe „latten“ übersprungen. ’s ist eine wahrlich gute erfahrung, menschen zu unterstützen, die mit ihren besonderen bedürfnissen viel Lebensfreude zeigen.
      so Long, so lö

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