21 SEPTEMBER – PEACE ONE DAY

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“When you build a house, you start with one brick. If we want to build peace, we should start with one day. And that day has arrived.” – Jeremy Gilley
Waffenstillstand. Keine Streitereien, Aufstände, Schießereien, Tote – zumindest für einen Tag im Jahr. Diese Vorstellung erscheint für jene Menschen in den 33 Staaten, in denen zurzeit Krieg herrscht, ein Hoffnungsträger zu sein.
Jeremy Gilley verwandelte diese Gedanken in Wirklichkeit und ließ Taten sprechen. Der britische Regisseur initiierte ein Filmprojekt – „Peace One Day“, und 2001 erklärte die UNO einen offiziellen Weltfriedenstag.
Und der anfangs als „unvorstellbar“ abgestempelte und unbekannte Tag des Waffenstillstandes und der Nicht-Gewalt, erreichte bereits am 21. September 2007 eine 70-prozentige Gewaltreduktion im Krisengebiet Afghanistan.
Eine Utopie wird zur Wirklichkeit, doch nur mithilfe von jedem einzelnen kann die Idee weitergetragen werden.
Letztes Jahr organisierte Frau Prof. Zablatnik für die damalige 5DHW ein Skype-Gespräch mit dem Gründer des Weltfriedenstages. Am 21. September 2012 leitete die Erzählung von Dominik Süßenbacher und Nadine Taferner über das Skype-Interview mit dem energischen und inspirierenden Jeremy Gilley unseren Vortrag über Gewaltprävention und das Gewaltschutzzentrum Kärnten ein.
Zahlreiche interessierte Klassen nahmen an der Präsentation von Gruppeninspektor Wolfgang Kloiber, Präventionsbeamter im Bezirkspolizeikommando St. Veit/Glan, über das Gewaltschutzgesetz teil. Aufgelockert wurde sein Programm über die Gesetzgebung zu diesem Thema, sowie mögliche Schutzmöglichkeiten, von aufregenden Beispielen aus dem „echten Leben“.
Des Weiteren zu Besuch war Claudia Ogris, Psychotherapeutin und Dipl.-Sozialarbeiterin vom Gewaltschutzzentrum Kärnten. 300.000 Opfer von physischer, emotionaler und unter anderem auch sexueller Gewalt werden in Österreich jährlich verzeichnet, in Kärnten kommt es täglich zu zwei Vorfällen dieser Art. 90 % der Fälle handeln von Gewalt gegen Frauen. Frau Ogris informierte uns über ihre Arbeit im Gewaltschutzzentrum und über die Hilfe, die den Betroffenen angeboten wird.
Vielen Dank an Frau Prof. Zablatnik und Frau Prof. Windbichler für die Organisation und Gestaltung des Weltfriedenstages an unserer Schule!

Elisabeth Kaban, 5CHW

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