2B+C im Robert Musil Literaturmuseum

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Am 16. Dezember 2013 fuhren die 2BHW und die 2CHW mit dem Zug nach Klagenfurt, um das Robert-Musil-Museum, welches sich direkt gegenüber dem Bahnhof befindet, zu besichtigen. Der Ausflug dauerte zirka zwei Stunden.
In dem besagten Museum, welches das Geburtshaus vom Dichter und Klassiker der Moderne Robert Musil ist, gab es Informationen in Form eines Filmes über Robert Musil, Ingeborg Bachmann und Christine Lavant.
Robert Musil war ein Kärntner Schriftsteller und Theaterkritiker. Er schrieb Novellen, Dramen, Kritiken und Romane. Ingeborg Bachmann war ebenfalls eine Kärntner Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Christine Lavant hieß eigentlich Christine Habernig und war eine Kärntner Künstlerin und Schriftstellerin.
In den Räumen des Museums kann man Eindrücke über das Leben der oben angeführten SchriftstellerInnen sammeln. Die Portraits der SchriftstellerInnen an der Außenwand des Museums wurden von einem französischen Künstler aufgesprüht.
Der Ausflug war sehr interessant und man konnte viel über Kärntens berühmteste SchriftstellerInnen erfahren.
(2BHW)

Das „Robert Musil Literaturmuseum“ ist in Klagenfurt. Es ist das Geburtshaus des Schriftstellers Robert Musil. Es wurde 1867 errichtet und befindet sich im Besitz der Landeshauptstadt Klagenfurt. 1996/97 wurde es zu einem modernen Zentrum für Literatur ausgebaut. Das Literaturmuseum zeigt nun ständig Ausstellungen zu Robert Musil, Ingeborg Bachmann und Christine Lavant.

Jef Aérosol gestaltete das „Robert Musil Museum“ in Klagenfurt. Er ist ein französischer Graffitikünstler. Bis jetzt hat er schon Wände in Westeuropa, den USA, Peking und Tokio gestaltet. 2013 wurde er nach Argentinien eingeladen, um dort seine Kunst zu präsentieren.

von Vanessa Moser

Robert Musil

GEBOREN: 6. November 1880, Klagenfurt
GESTORBEN: 15. April 1942, Genf (Schweiz)

Robert Musil war ein österreichischer Schriftsteller und Literaturkritiker. Er wurde am 6. November 1880 in Klagenfurt geboren. Zwischenzeitlich, von 1917 bis 1919, trug er den Adelstitel Robert Edler von Musil. Er starb am 15. April 1942 in Genf. Er studierte sowohl Maschinenbau als auch Philosophie und Psychologie und promovierte mit einer Dissertation über das Thema „Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs“. Eine Habilitation lehnte er zu Gunsten seiner schriftstellerischen Tätigkeit ab.

„Der Mann ohne Eigenschaften“, trotz Unvollendung, machte ihn posthum sehr bekannt und er gilt als wichtiger deutschsprachiger Literat seiner Zeit, oft auf eine Ebene mit Personen wie Thomas Mann oder Franz Kafka gestellt. 1970 wurde zudem an der Universität des Saarlandes die Arbeitsstelle für Robert-Musil-Forschung eingerichtet, heute „Arbeitsstelle für Österreichische Kultur und Literatur / Robert-Musil-Forschung (AfÖLK)“. Sie wurde von Marie-Louise Roth gegründet, die auch 1974 in Wien die „Internationale Robert-Musil-Gesellschaft (IRMG)“ ins Leben rief. Der Sitz wurde ans Robert-Musil-Institut der Universität Klagenfurt verlegt.

von ANNA JOST

Johannes Zechner

„Die Mayröcker-Übersetzung“

„Mayröcker-Übersetzungen“ nennt der Kärntner Künstler Johannes Zechner seine Bilder zu Gedichten von Friederike Mayröcker.

Das Lesen der Gedichte von Friederike Mayröcker stand für Johannes Zechner am Anfang der intensiven Auseinandersetzung. Vor allem das laute Lesen ist für den Künstler wichtig. Gedichte sind für ihn – wie er selbst sagt – ein Lebensmittel. Seit sechs Jahren beschäftigt er sich immer im Sommer zwei Monate lang mit den Gedichten von Friederike Mayröcker.

Zechner arbeitet mit reiner Farbe und klarer geometrischer Form. Die Bilder sind von der Idee her monochrom angelegt, jede Leinwand zeigt nur eine bestimmte Grundfarbe, die in unterschiedlichen Varianten in verschieden großen rechtwinkeligen Flächenkompartimenten aufgetragen wird. Einzelne Wörter oder Sätze, die Zechner den Gedichten entnimmt, schreibt er über diesen Bildgrund.

Der Zufall bestimmt heute, wo er Mayröckers Bücher aufschlägt und welche Texte er dann in seine Bilder einschreibt: „Es gibt diese Bilder nicht ohne Text und es gibt mich nicht ohne Text. Es gibt mich nicht ohne Lyrik.“

Nächstes Jahr wird Johannes Zechner seine Arbeit an den Mayröcker-Übersetzungen abgeschlossen haben. Schon heute gibt es rund 50 Bilder, die nicht nur mit seinem Namen, sondern auch mit dem Kürzel „FMZ“ signiert sind. FMZ steht dabei für Friederike Mayröcker und Zechner.

von JASMIN MOSER

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