2DHW: Kunterbunter Klassenausflug

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Am 12. Dezember 2013 fuhren wir, eine zweite Klasse der HLW St. Veit / Glan, mit dem Zug nach Klagenfurt. Da wir schon seit längerer Zeit das Thema Literatur in der Schule bearbeiteten, war unser Ziel das „MMK“ (Museum Moderner Kunst).
Freundlich wurden wir dort von einer Dame empfangen. Neugierig gingen wir (22 Schülerinnen und Schüler) durch die vielen Räume des Museums. Einigen von uns fiel es sichtlich schwer, die Bedeutung der verschiedenen Bilder zu erkennen. Andere malten mit den Gedanken direkt auf den Bildern weiter. Die Gedichte, Geschichten und Zitate auf den weißen Wänden gefielen besonders unserer Mitschülerin Valentina Seidl. In einem weiteren, ziemlich leeren, kahlen Raum hatten wir die Möglichkeit, anhand eines Hörbuches eine Geschichte erzählt zu bekommen.
Mein Lieblingskünstler war Victor Rogy. Seine Kunstwerke sind sehr hell und stellen verschiedene Schriftzüge dar. Am besten gefiel mir das Bild mit den Lichterketten, auf welchen „Notwendigkeit“ zu lesen war. Mich erinnerten seine Kreationen an Weihnachten, was wohl an den hell leuchtenden Lichterketten liegen mag.
von HANNAH TRAMPITSCH

Kurz vor 12:30 Uhr stürmen wir ins MMKK in Klagenfurt. Der Grund unseres Besuchs: Die Ausstellung „Nebelland hab ich gesehen“ – im Verhältnis Kunst und Literatur.
Schon sichtlich gespannt, was uns wohl erwarten würde, ziehen wir unsere Jacken in der Garderobe aus und betreten den ersten Ausstellungsraum. Dutzende bemalte und beklebe Straußeneier hängen von der Decke. Ein spektakulärer Anblick. Im nächsten Raum hängen weiße Stoffbahnen von der Decke, mit unzähligen Buchstaben darauf. Die Künstlerin: Angelika Kaufmann.
Die in Sankt Ruprecht bei Villach geborene Angelika Kaufmann besuchte in Wien die Hochschule für angewandte Kunst – Fachrichtung Gebrauchs- und Illustrationsgrafik und schloss 1958 mit einem Diplom ab.
Seit 1963 stellt sie – allein und in Beteiligung mit Anderen – in Österreich, im europäischen Ausland, aber auch in China und Japan aus. 1970 begann sie mit der Illustration von Kinderbüchern und Anthologien und zählt zu Österreichs renommiertesten Künstlerinnen in diesem Bereich.
Das Werk dieser Künstlerin noch im Hinterkopf, gehen wir durch die restlichen Ausstellungsräume.
In der „Bibliothek der ungelesenen Bücher“ ist alles so, als hätte Julius Deučbauer diesen Raum nur für kurze Zeit verlassen. Die Musik läuft, der Arbeitsmantel hängt am Haken und es sieht wirklich wohnlich aus.
Im letzten Raum müssen wir zweimal hinsehen um das Werk wahrzunehmen:
In einer „grauenvollen Nebelsuppe“ geht ein einsamer Mensch spazieren – Nebelland hab ich gesehen.
von SARAH PAYR

Nebelland hab’ ich gesehen
Da wir zurzeit das Thema Literatur und poetische Texte in der Schule genauer bearbeiten, machten wir eine Exkursion zur Ausstellung „Nebelland hab‘ ich gesehen“ nach Klagenfurt. Im Museum Moderner Kunst Kärnten sind unterschiedliche Kunstwerke u.a. mit den Texten von Ingeborg Bachmann ausgestellt. Der Gedanke dieser Ausstellung ist, das Verhältnis von Kunst und Literatur zu vermitteln.
Mir persönlich sind drei Kunstwerke ins Auge gesprungen. Das erste war das Schriftbild von Eva Schlegel. Auf einer weißen Wand sind deutsche und englische Sprüche abgebildet und dazwischen schaut eine eiserne Hand dreidimensional hervor. Die Sprüche hatten viel Bedeutung.
Ein weiteres Werk von Eva Schlegel waren die Schilder mit verschnörkelter Schrift, welche mit LED-Lampen beleuchtet werden. Eines von diesen vielsagenden Worten war „Notwendigkeit“.
Das dritte Werk, welches mich ebenso begeisterte, war ein Hörspiel von Falkner. In einem weißen Raum waren sechs Lautsprecher an der Wand angebracht. In diesem Hörtext geht es um den Krieg, das tägliche Bangen, die Angriffe und das Beweisen der persönlichen Stärken. Die Stimme ertönt leise und manchmal laut. Im Hintergrund hört man immer leises Gemurmel, welches ziemlich „gruselig“ auf mich wirkte.
Die Exkursion hat mir gut gefallen und die Ausstellung ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.
von ANTONIA NEUBAUER

Die Ausstellung „Nebelland hab ich gesehen“ im MMKK beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Kunst und Literatur. In der Themenausstellung von Christine Wetzlinger-Grundnig und Andreas Krištof werden Kunstwerke von 16 Künstlern und Künstlerinnen aus Kärnten und Slowenien präsentiert.
Da die Zweisprachigkeit in Kärnten ein zentraler Teil der Ausstellung ist, wird z.B. den Bildern von Gustav Januš eines seiner Gedichte gegenübergestellt und zwar in beiden Sprachen. Gustav Januš ist der Meinung, dass manchmal das Wort zu wenig ist und man zur Farbe bzw. zum Pinsel greifen muss, und manchmal ist das Bild zu wenig, so dass man zum Wort greifen muss, erklärt Andreas Krištof in einem Interview.
Die Untrennbarkeit von Kunst und Literatur wird einem in dieser Ausstellung gut vor Augen geführt. Man kann die perfekte Zusammenarbeit von Farbe, Formen und Worten sehen und durch kreative Werke wie „Die Bibliothek der ungelesenen Bücher“ von Julius Deučbauer ist sie auch sehr abwechslungsreich.
von KATHRIN TRATTLER

Als wir in das Museum hinein gingen, sah man bemalte, in der Form eines Eies, herabhängende Kunstwerke. In der Ausstellung gab es sehr bemerkenswerte Bilder, in die man sich gut hinein versetzen konnte. Eines gefiel mir wirklich gut. Schöpfer des Gemäldes ist Gustav Janus.
Gustav Janus wurde am 19. September 1939 in Kärnten geboren. Er ist ein österreichischer Maler, Dichter und Übersetzer, der ausschließlich slowenisch schreibt.
Am Ende der Ausstellung war eine riesengroße Leinwand, auf der man einen Mann in einer Nebellandschaft sehen konnte.
von SABRINA STOCKLAUSER

Ines Doujak
Diese Künstlerin hat mich am Donnerstag, als wir die Ausstellung besuchten, inspiriert.
Ines Doujak wurde 1959 in Klagenfurt geboren.
Sie ist eine österreichische Künstlerin, die mit den Mitteln von Installation, Fotografie und Konzeptkunst arbeitet. Sie studierte an der Hochschule für angewandte Kunst Wien und erhielt dort ihr Diplom. In ihren Fotografien, Installationen und Performances untersucht sie Konstruktion und Rolle von Stereotypen in Bezug auf Geschlechterrollen und Rassismus. Ihre Arbeiten sind dabei von einer feministischen Perspektive geprägt.
An der „documenta 12“ nahm sie mit der Arbeit „Siegesgärten“ teil. Doujak wurde zuerst durch die Wiener Galerie von Teresa Hohenlohe vertreten, seit 2007 ist sie in der Galerie Krobath & Wimmer, ebenfalls Wien. 2007 erhielt Doujak den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Die „Siegesgärten“
Die „Siegesgärten“ sind Ines Doujaks Gesamtkunstwerk. Der Dreiteiler wird von einem Brunnen und einer Wandcollage komplettiert. In diesem Produkt, so nennt sie prinzipiell ihre Arbeiten, hat sie alle Kunstformen vereint, mit denen sie umgeht: Fotografie, Collage, Montage, Plakat und Installation. Es ist ein Gesamtkunstwerk mit dem sie die Welt verbessern will, ein Manifest gegen die Gentechnik und gegen die Unterdrückung der Frauen.
Einzelausstellungen
2005: Ines Doujak – Dirty Old Women. Salzburger Kunstverein, Salzburg
2002: Ines Doujak – Vater Arsch. Wiener Secession, Wien
von ANNA HUTTER

Besuch im Robert-Musil-Museum
Am 16. Dezember 2013 fuhren die 2BHW und die 2CHW mit dem Zug nach Klagenfurt, um das Robert-Musil-Museum, welches direkt gegenüber des Bahnhofes ist, zu besichtigen. Der Ausflug dauerte circa zwei Stunden.
In dem besagten Museum, welches das Geburtshaus vom Dichter und Klassiker der Moderne Robert Musil ist, gab es Informationen in Form eines Filmes über Robert Musil, Ingeborg Bachmann und Christine Lavant.
Robert Musil war ein kärntner Schriftsteller und Theaterkritiker. Er schrieb Novellen, Dramen, Kritiken und Romane. Ingeborg Bachmann war ebenfalls eine kärntner Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Christine Lavant hieß eigentlich Christine Habernig und war eine kärntner Künstlerin und Schriftstellerin.
In den Räumen des Museum kann man Eindrücke über das Leben der oben angeführten SchriftstellerInnen sammeln. Die Portraits der SchriftstellerInnen an der Außenwand des Museums wurden von einem französischen Künstler aufgesprüht.
Der Ausflug war sehr interessant und man konnte viel über Kärntens berühmteste SchriftstellerInnen erfahren.
(2BHW)

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