5AHW – Lago di Garda

„Bella Italia“ – hieß es für die 5AHW zur Abschlussreise.
Der erste Tag hatte lustige und langweilige Seiten, die lustige Seite war auf jeden Fall der Spaß am Abend. Nachdem der erste Abend beendet war, fielen wir erschöpft in unsere Betten und hofften auf einen spannenden nächsten Tag.

Dieser wurde unseren Erwartungen mehr als gerecht. Es ging mit einer drehenden Hochseilbahn auf den Monte Baldo, wo wir unsere Seelen baumeln lassen konnten, aber auch wild umher tollten. Wir genossen die herrliche Aussicht, den schönen, weichen Almboden; und bei der Talfahrt bestaunten wir noch ein letztes Mal das wunderbare Panorama über den ganzen Gardasee. Im Tal angekommen, hatten wir eine Stunde frei und konnten das kleine Dörfchen Malcesine am Fuße des Monte Baldo erkunden.
Danach querten wir auf einem riesigen Schnellboot den Gardasee nach Gardone.
Von dort brachte uns der Bus in das verträumte Desenzano del Garda, wo wir den Nachmittag ausklingen ließen. Dieser Ort am Gardasee verfügt über eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit (2200 v.Chr.) zurückreicht und der seine Blütezeit unter venezianischer Herrschaft erreichte. Wir bestaunten hier eine reizvolle Innenstadt mit Promenade und die größte, bestens erhaltene Ausgrabung einer italienischen Villa des Spätaltertums, wie man sie sonst nur in Pompei erleben kann.

Am Abend, wieder im Quartier angekommen, waren wir erschöpft und freuten uns schon auf das Abendessen, damit wir gestärkt in die Nacht feiern konnten.

Am dritten Tag stand Verona auf dem Plan. Wir waren erleichtert, dass der erste Teil eine Besichtigung mit dem Bus war, so dass wir die kurze Nacht noch etwas nachklingen lassen konnten. Nachdem wir auf diese Weise einen Überblick von Verona gewonnen hatten, ging es zu Fuß durch diese eindrucksvolle Stadt. In dem interessanten, eindrucksvoll erklärten Stadtkern besichtigten wir auch den Balkon, wo sich, der Legende nach, das Liebesdrama von Romeo und Julia abgespielt haben soll. Damit wir (alle Burschen) Glück in der Liebe erreichen, berührten wir nacheinander Julia an den Brüsten, was in lustigen Fotos dokumentiert wurde.
Am Nachmittag des wohl spannendsten Tages stand Gardaland auf unserem Programm. Achter -, Aqua -, Raumschiffbahnen und noch viele andere Attraktionen waren ganz nach unserem Geschmack. Wir konnten uns einfach nicht mehr zurückhalten und waren vollkommen dem Adrenalinrausch ausgesetzt. Am letzten Abend machten wir die Nacht zum Tag, was wir am nächsten Tag deutlich spürten.

Bevor wir die Heimreise antraten, machten wir noch einen Rundgang durch Sirmione.
Wir besichtigten die Scaligerburg und wanderten, an den stinkenden Schwefelquellen vorbei, bis zu den Grotten des Catullus, die malerisch am Ufer des Gardasees gelegen sind.
Sirmione, dessen Geschichte auch bis ins 2. Jahrtausend vor Christi zurückreicht, ist heute ein beliebter und eher teurer Fremdenverkehrsort, der jeglichen Auto-Verkehr aussperrt.
Die Heimreise führte uns noch auf die Prosecco Weinstraße, wo wir im Weingut Vedova bei einer Weinverkostung und einem deftigen, sehr guten Imbiss Zwischenstopp einlegten. Gestärkt legten wir auf der Weiterfahrt eine Ruhepause – vor dem heiß ersehnten Wiesenmarkt – ein.

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