Abschlussfahrt der 3AMW

Im Dezember hieß es für die 3AMW „Auf nach Wien“. Im Rahmen einer dreitägigen Exkursion – gemeinsam mit der HAK Althofen- wurde die Schulbank eingetauscht gegen den Besuch von erfolgreichen und innovativen Unternehmen und spannenden Stunden (und Tagen) in der Bundeshauptstadt Wien.
Bereits auf der Anreise gab es die ersten beiden interessanten Stopps in der Weststeiermark. In der Essigmanufaktur und Schnapsbrennerei Gölles wurde uns klar, dass „alles Essig“ durchaus eine positive Bedeutung haben kann und Essig lange nicht Essig ist. In homöopathischen Dosen erhielten wir Kostproben der exklusiven Essigsorten und duften auch ein paar der ausgezeichneten Liköre verkosten.
In der Schokoladenmanufaktur Zotter fühlten sich die Schokoholics wie im Siebenten Himmel. Im „Schokoladentheater“ wird den Besuchern nicht nur alles Wissenswerte über Schokolade vermittelt – man kann Schokolade in allen Varianten und Formen (und Mengen) naschen. Auch wenn manche eigenwillige Geschmacksrichtung wie z. B. Schokolade mit Pflaume und Speck nicht Jedermanns Geschmack ist, der Erfindungsreichtum und das innovative Potential dieses Unternehmens ist auf alle Fälle zu bewundern. Die Präsentation der Firma Zotter und seiner Produkte in dieser Form ist wohl einzigartig und ein Paradestück für gekonntes Marketing.
Gelebtes Tourismus-Marketing lernten wir in unserem Quartier, dem Hotel Renaissance, kennen. Zu einem wirklich akzeptablen Preis waren wir für zwei Nächte in diesem gepflegten und verkehrsmäßig besonders günstig gelegenen 4-Sterne-Hotel untergebracht. Zugunsten des hoteleigenen Wellness-Bereiches verzichteten die meisten auf den Besuch den Christkindlmarktes und genossen das Ambiente eines gehobenen, internationalen Hauses.
Nach dem Besuch einer Plenarsitzung im Parlament stand noch eine Exkursion bei Ö3 am Programm. Im Rahmen einer sehr interessanten Führung hörten und sahen wir hinter die Kulissen und erfuhren, wie Radiosendungen gemacht werden. Was für den Zuhörer nach lockerem und zufälligem Geplauder klingt, ist in Wahrheit Präzisionsarbeit und Einsatz modernster Technik. Wir lernten aber auch die Gesichter zu vielen bekannten Stimmen kennen. So trafen wir Herrn Professor Kaiser, Karl-Heinz Grasser, Sepp Schnorcher, den Mikro-Mann und den Ö3-Call-Boy. In der Wirklichkeit werden alle diese Stimmen von nur zwei Herren, einer davon ein Kärntner, gesprochen.
Auf der Rückreise besuchten wir eine der größten und erfolgreichsten österreichischen Speditionen, LKW Walter in Wiener Neudorf. Entgegen der landläufigen Meinung hat dieses Unternehmen mit weit über einer Milliarde Jahresumsatz nicht einen einzigen LKW in seinem Fuhrpark. Als Spediteur organisiert die Firma Walter Transportaufträge quer durch Europa. Die eigentliche Durchführung der Transporte aber liegt bei Hunderten von Frächtern, mit denen LKW Walter zusammenarbeitet. In einem äußerst professionellem Vortrag erhielten wir einen Überblick über Betriebstätigkeit und Personalmanagement. Anschließend durften wir uns dann in verschiedenen Profit-Centers aufhalten und den Disponenten bei ihrer Tätigkeit zusehen. Jeder dieser Disponenten ist für eine bestimmte Route z. B. Slowakei – Belgien oder Schweden – Deutschland usw. zuständig und organisiert in völliger Selbständigkeit und Selbstverantwortung alle Transportaufträge zwischen diesen Ländern.
Überwältigt vom Sprachengewirr im Großraumbüro – 150 Personen telefonieren in sämtlichen europäischen Sprachen in einem großen Raum und dirigieren Tausende von Tonnen Transportgut über Europas Straßennetz – bedurften wir dringend der Stärkung, die wir im hauseigenen Restaurant erhielten. Hier konnten wir uns mit delikat belegten Brötchen und Erfrischungsgetränken erholen.
Die Firma LKW Walter stellte uns aber nicht nur einen großzügigen Lunch zur Verfügung, sie übernahm auch € 400,– der Buskosten. An dieser Stelle noch einmal ein großes Danke an Herrn Gass, den Human Resources Manager der Firma LKW Walter.
Dieses Unternehmen rekrutiert seine Mitarbeiter fast ausschließlich aus Absolventen von HAK’s und HLW’s und ist damit auch für die Maturanten unserer Schule sehr interessant.
Die neuen Mitarbeiter erwartet ein herausfordernder und selbstverantwortlicher Arbeitsbereich. Ihnen wird aber auch ein breit gefächertes Weiterbildungsprogramm und viele Sozialleistungen seitens des Unternehmens und interessante Aufstiegschancen geboten. Als Anstellungserfordernis für Mitarbeiter im Transportmanagement werden vor allem Fremdsprachenkenntnisse und die persönliche Eignung für diese Tätigkeit verlangt.
LKW Walter nimmt aber auch gerne Praktikanten im Rahmen des Pflichtpraktikums auf. Ein entsprechendes Info-Blatt hängt am Schwarzen Brett.
Nähere Informationen zu den Arbeitschancen in diesem Unternehmen finden sich in folgenden links: http://www.lkw-walter-group.com/~/media/pictures/lkw-walter/jobs/deutsch/fahnen-180-180-karriere-bei-lkw-it.ashx?lng=de oder
http://www.lkw-walter.com/de/offene stellen.aspx
Für weitere Fragen und Projekte steht auch Herr Gass gerne zur Verfügung.
Martin Gass
Tel. 05 7777 2288
mailto:gass@lkw-walter.com

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