Bronze im Käsekenner-Bundeswettbewerb 2013!

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Von links: Martina Bernhart (3AHW), Mag. Ingrid Thaler, Anja Laßnig (3CHW)

Gut vorbereitet starteten wir unsere Reise am 17. Oktober 2013 um 5.55 Uhr nach Zwettl in Niederösterreich. Fünf lange Stunden auf der Autobahn standen vor uns. Endlich angekommen machten wir uns gleich auf den Weg in die veranstaltende Schule. Dort bekamen wir die ersten Instruktionen und konnten auch gleich unsere Mitbewerber kennenlernen. Frau Prof. Thaler machte gemeinsam mit den anderen Ausbildnern am Nachmittag einen Ausflug zu einer Whiskeyverkostung. Eingeteilt in drei Gruppen versuchten wir uns an der Sensorik-Prüfung. Topfen, Weichkäse und Milch wurden von uns gemeinsam verkostet und analysiert.

In der Pause vor der nächsten Herausforderung unterhielten wir uns schon prächtig mit den anderen Schülern. Die Nervosität sank und so gingen wir entspannt zur nächsten Aufgabe, dem Millionen-Löcher-Quiz, wo uns allgemeine Fragen zu den Eigenschaften, der Herstellung und der Lagerung von den Käsen gestellt wurden. Am Ende des ersten Prüfungstages absolvierten wir den eineinhalbstündigen Know-how Check. Bis zum Gala-Dinner um 19 Uhr hatten wir eine Stunde Zeit um in unsere Unterkunft zu fahren und uns darauf vorzubereiten. Was wir jedoch nicht wussten: Unsere Unterkunft war 20 km entfernt und wir wohnten auf einem Bio-Bauernhof. Fasziniert von den vielen Tieren beeilten wir uns um wieder rechtzeitig an dem Veranstaltungsort zu sein. Als Empfangscocktails wurden uns Eigenkreationen von den Schülern der Katholischen Hochschule Zwettl angeboten. Gemeinsam mit unseren neuen Bekanntschaften aus der KTS Villach und der Villa Blanka in Innsbruck genossen wir unser 4-gängiges Menü mit Weinbegleitung.

Unausgeschlafen starteten wir um 7 Uhr morgens in den zweiten Prüfungstag. Viele verschiedene Käsesorten wurden uns zur Verfügung gestellt. Als wir die Käse jedoch genauer betrachteten, wurde uns klar, dass unser vorbereitetes Konzept nicht funktionieren würde. Gott sei Dank hatten wir genug Zeit, um uns ein wenig über die regionalen Produkte zu informieren, da kein typischer Kärntner Käse gesponsert wurde. Die Nervosität stieg und man konnte uns die Unsicherheit anmerken. Gelöchert durch die anspruchsvollen Fragen der Jury kamen wir nach 15 Minuten aus dem Prüfungsraum. Ohne große Hoffnung auf den Sieg kamen alle um 13 Uhr zur Siegerehrung wieder zusammen. Mit einem hervorragenden Platz, einer Urkunde und einer Bronzemedaille erreichten wir um 19 Uhr wieder unser Zuhause. Es waren zwei Tage voller neuer Erfahrungen und sicherlich Tage, die trotz großer Anspannung uns unsere gute Laune nicht nehmen konnten.

(Martina Bernhart und Anja Laßnig)

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