COMENIUS-PROJEKT „MIGRATION“

COMENIUS-PROJEKT MIGRATION
Besuch der spanischen Partnerschule in St. Quirze
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Nach dem Öffnen dieses Beitrags (Klick auf Titel oder Bild) ist hier der direkte LINK zu den ARBEITSERGEBNISSEN unserer Schülerinnen und Schüler an der spanischen Schule
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BESCHREIBUNG DES PROJEKTS:
Teilnehmer : Mag. Gabriele Knafl, Mag. Angelika Hebenstreit, Sabrina Schreilechner, Christine Seebacher, Stephanie Fister und Ulli Sommer (4DHW)

Unsere Partnerschule in St. Quirze

In Sant Quirze hatten wir das Vergnügen, einen Blick in die Welt des spanischen Schullebens zu werfen. Von Montag bis Mittwoch gingen wir jeden Tag zusammen mit unseren spanischen Partnern in die Schule, die dort erst um 08:15 Uhr beginnt. Erst wenige Minuten vor dem Läuten kommen die Schüler in die ISE St. Quirze. Nach drei 60 Minuten langen Stunden begibt sich der Großteil der Schüler in den Schulhof. Dort genießen sie die Sonnenstrahlen für eine halbe Stunde, bevor die Pause wieder vorbei ist und der Unterricht beginnt. Nach weiteren zwei Stunden geht es für alle Schüler nach Hause um Mittag zu essen. Dafür bleibt auch nicht viel Zeit, da es nach zwei Stunden in der Schule wieder weitergeht. Der Nachmittagsunterricht endet um 17:30 Uhr. Da das Schulgelände mit Zäunen versperrt ist, müssen sich die Schüler die sieben Stunden am Tag, abgesehen von der Mittagspause, auf dem Schulgelände aufhalten. Es war wirklich interessant, die Unterschiede zwischen den beiden Schulen mit ihren Vor- und Nachteilen zu vergleichen.

Sabrina Schreilechner, 4DHW

EU-Projekt MIGRATION

Im Rahmen des Comenius-Projekts waren wir für 5 Tage in Spanien und besuchten den Unterricht in der Schule von St. Quirze. Wir nahmen aber nicht nur am Unterricht teil, wir haben auch in mehreren Stunden unsere zwei Präsentationen zum Thema Migration gezeigt. In der ersten Präsentation ging es um die historischen Ereignisse, die Österreich mit Spanien verbindet, wie z.B. die spanische Habsburgerlinie oder die Spanische Hofreitschule in Wien. „Cultural Clashes“ war das Thema der zweiten Präsentation. Es wurde über Vorurteile, österreichische Produkte und die verschiedenen Tagesabläufe gesprochen.
Ein Highlight unseres Aufenthaltes war sicher auch, dass wir die Chance bekamen, Vogelhäuschen in der näheren Umgebung aufzuhängen. Diese Aktion ist ebenfalls Teil des Migrations-Projektes. Die Vögel, die hier Brutplätze bekommen, sind natürliche Feinde einer eingewanderten Insektenart, die den Spaniern zu schaffen macht. Migration betrifft eben Menschen und Tiere.

Ulli Sommer, 4DHW

Barcelona

Sehr beeindruckt waren wir von der Schönheit der Metropole Barcelona.
Die mit 1,6 Mio. Einwohner zweitgrößte Stadt Spaniens hat viele Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen zu bieten, von denen wir die meisten bestaunen konnten.
Insgesamt haben wir drei Ausflüge zusammen mit unseren spanischen Austauschschülern und Lehrerinnen nach Barcelona unternommen.
Unser erstes Ziel war die Einkaufsstraße „La Rambla“, die mit ihren Souvenir-Shops, Straßenkünstlern, Blumen- und Vogelverkäufern vor allem Touristen anlockt. Außerdem sahen wir uns verschiedene Bauten von dem spanischen Künstler Antoni Gaudí an – und zwar das Casa Batlló und La Pedrera. Natürlich machten wir auch am Plaça de Catalunya einen Zwischenstopp.
Der Park Güell, den wir bei unserem zweiten Ausflug besichtigten, wurde von Antonio Gaudi entworfen. Uns faszinierten die natürlich wirkenden Steinbauten inmitten von Palmen, die schiefen Säulen und die Salamander-Fontäne an der Eingangstreppe.
Die Sagrada Família ist eine unvollendete Kirche, ebenfalls vom Künstler Gaudí, in der sich viele verschiedene Baustile wiederfinden.
An unserem letzten Tag unternahmen wir nochmals einen Ausflug nach Barcelona, bei dem wir uns die Kathedrale, das Rathaus und den Markt Boqueria ansahen.
Uns haben die Tage in Barcelona sehr gut gefallen, und wir möchten alle gerne so bald wie möglich wieder in diese schöne Stadt reisen.

Stephanie Fister, 4 DHW

Die Gastfamilien

Zuallererst sollte wirklich gesagt werden, dass wir alle vier mit unseren Gastfamilien kein größeres Glück hätten haben können. Wir wurden am Samstag vormittags von allen sehr herzlich am Flughafen empfangen und durften dann fünf wunderbare Tage bei ihnen in St. Quirze verbringen. Gemeinsam haben wir unter anderem Barcelona und Sabadell, die nächstgrößere Nachbarstadt, unsicher gemacht und lustige Abende verbracht. Da dieser kurze Austausch unter dem Motto „Migration“ stand, war es sehr passend, dass wir viel Spaß dabei hatten, uns gegenseitig Deutsch und Katalanisch beizubringen. =)
Es war wirklich interessant zu sehen, wie sehr sich der Tagesrhythmus und die Gepflogenheiten in Spanien – oder besser gesagt in Katalonien – sich von unseren in Österreich unterscheiden. Vor allem die Zeiten, zu denen man die Mahlzeiten einnimmt, sind sehr verschieden; und die Tatsache, dass wir in Österreich die Schuhe ausziehen, wenn wir ein Haus betreten, hat bei unseren Gastfamilien ein wenig Verwunderung hervorgerufen.
Die abwechslungsreichen Tage in St. Quirze sind so schnell vergangen, und am Donnerstagmorgen hieß es auch schon wieder Abschied zu nehmen. Es war kein leichter Abschied, denn wir und unsere Gastfamilien haben uns in dieser kurzen Zeit doch sehr ins Herz geschlossen.

Christine Seebacher, 4DHW

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