Dänemark-Reise – EU-Projekt „Migration“

Dänemark-Reise EU-Projekt Migration

Am Sonntag, dem 29. März 2009, war es soweit. Die Projektteilnehmer Sara DOLZER, Lukas ENGL, Eva EHRLICH und Daniela RANFTLER sowie ihre Betreuer GUTZELNIG Renate, MARSCHNIG Christine und KNAFL Gabriele trafen sich um 12.30 Uhr am Klagenfurter Flughafen. Von dort ging es ohne Probleme nach München und weiter nach Kopenhagen, wo wir von zwei dänischen Lehrern in Empfang genommen wurden. Diese brachten uns nach Stubbekøbbing, wo wir unsere „Hostfamilys“ kennenlernten. Den Abend verbrachten wir so wie jeden Tag bei unseren Gastfamilien. Am Montag trafen wir uns in der Schule von Stubbekøbbing um 8 Uhr. In der Schule versammelten sich einige Klassen und Lehrer und wir, um die Präsentationen zu machen, unter anderem über unsere Schule. Nach den Präsentationen durften wir Schüler am Unterricht der 9a teilnehmen.
Der nächste Tag begann wieder um 8 Uhr in der Schule, wo wir dem Unterricht wieder beiwohnten. Doch um 8.45 Uhr fuhren wir nach Lolland und besuchten eine Fabrik und ein Museum über polnische Arbeiterinnen. Danach hatten wir Freizeit in Maribo. Den Nachmittag verbrachten wir wie immer in der „Hostfamily“.
Von 8 – 9.30 Uhr hatten wir am Mittwoch in verschiedenen Klassen Deutschunterricht. Danach fuhren wir in eine „Efterskole“. In dieser „Nach der Schule“ lernten wir ein Schulsystem kennen, welches es in Österreich nicht gibt. Nach dem 9. Jahr Pflichtschule besteht in Dänemark die Möglichkeit, in eine so genannte „Efterskole“ zu gehen, diese dauert ein Jahr und ist meist eine spezialisierte Schule, wie zum Beispiel für Reiten, Musik, Fußball. Die Schüler bekommen nicht nur Unterricht, sondern müssen auch die alltäglichen Pflichten erledigen, z. B. Frühstück herrichten, Tische wieder abräumen, Geschirr abwaschen, Wäsche waschen usw. Unsere jungen Führer waren voll begeistert und sprachen ein tolles Englisch. Nach dem Besichtigen der Schule mit Internat fuhren wir nach Nykøbing, wo wir „shoppen“ durften.
Am Donnerstag trafen wir uns – wie jeden Tag – vor der Schule; von dort aus ging es mit dem Bus zum Bahnhof und von dort weiter nach Kopenhagen. Doch die Zugfahrt war nicht ohne Hindernisse, während der Fahrt blieb der Zug stehen und uns wurde mitgeteilt, dass der Zug Probleme hatte, und wir mussten beim nächsten Bahnhof in einen Bus umsteigen, von dort fuhren wir weiter. In Kopenhagen besichtigten wir von der Meerjungfrau bis hin zum Königspalast alle wichtigen Schauplätze, wir genossen zu Mittag das dänische Essen, und danach ging es weiter mit dem Besichtigen der Stadt, den Nachmittag durften wir dann „shoppend“ durch Kopenhagen schlendern. Erst spät am Abend kamen wir zurück nach Stubbekøbbing.
Der letzte Tag in Dänemark begann sehr früh, um 4 Uhr trafen wir uns vor der Schule, wir verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien und wurden von denselben Lehrern wie am Sonntag zum Flughafen gefahren. Wir „checkten ein“ und verabschiedeten uns dann beim Gate von Lukas Engl, da dieser getrennt von uns nach München flog. Unsere Maschine hatte Probleme mit der Tür, und so mussten wir die Maschine wechseln und kamen 1 Stunde und 30 Minuten später an als geplant. In München trafen wir Lukas wieder und von dort flogen wir weiter nach Klagenfurt, wo bereits unsere Familien auf uns warteten.

Bericht von Daniela Ranftler, 2AHW

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