Dobratsch – Final Destination der 5CHW

Mittwoch, 17. Juni 2009, St. Veit an der Glan, 9 Uhr morgens. Vor dem allbekannten „Tennisstüberl“ gab es ein Zusammentreffen der SonderKLASSE. Die Absolventinnen und Absolventen der 5CHW waren nun soweit. Nach wochenlangem Lernen, Büffeln, ja sogar von Ackern war die Rede, hatten es die überdurchschnittlich intelligenten und auch feschen Mädels und Jungs der 5CHW geschafft. Die Matura war bestanden, die weiße Fahne flatterte schon gemütlich vor sich hin, und normalerweise sollte man um diese Uhrzeit und unter diesen Umständen noch im Bett liegen und sich des Lebens freuen. Irrtum! Den Ex-Schülerinnen und Schülern war die Matura alleine zu wenig. Geistige Anstrengung in allen Ehren, doch ein Gipfel musste noch gestürmt werden! Nach langen Diskussionen, und den immer wiederkehrenden Fragen mit dem wo, wann und wie kamen wir schlussendlich doch noch auf einen grünen Zweig. Der Dobratsch, welcher den östlichen Ausläufer der Gailtaler Alpen bildet und sich westlich der Kärntner Metropole Villach befindet, wurde unser Ziel.

So kam es nun, dass wir uns, wie bereits erwähnt, um 9 Uhr morgens auf den Weg Richtung Dobratsch („Villacher Alpe“) machten. Die Mutter einer Schülerin, welche aus privatrechtlichen Gründen nicht namentlich genannt werden möchte, versorgte die elitäre Gruppe mit „Klopfern“.
Hierbei handelt es sich um ein alkoholhaltiges (Damen)Getränk, welches jedoch von unserem Klassendad (in Insiderkreisen auch unter dem Namen “Kanjogge“ bekannt) nicht gekannt wurde. Nachdem ihn seine Ex-Schülerinnen und -Schüler doch noch zum Verzehr des Destillates bewegen konnten, war der erste Schritt für einen unvergesslichen Tag getan.

Ca. 2 Stunden später nahmen die dramatischen Ereignisse ihren Lauf. Die Maturantinnen und Maturanten sowie der „Kanjogge“ befanden sich mitten im Aufstieg auf den Dobratsch, welcher dank eiserner Disziplin und exorbitanter Motivation der gesamten 5CHW keine große Herausforderung darstellte.

Am Gipfel angelangt, nach einer Rekordzeit von 1 Stunde 20 Minuten, wurde am Top of the World das Friedenslicht der 5CHW entzündet. Mit einer musikalischen Gestaltung der ExtraKLASSE („Ma, sing ma holt I am from Austria, do konn wenigstens jeder den Text“) und einem behaglichem Zusammensitzen am Gipfelhaus sowie einer Orgie aus Sekt und Mannerschnitten, war es den Schülerinnen und Schülern sowie dem „Kanjogge“ gelungen, unsere Erfolge der letzten Tage gebührend zu feiern.

Was sich hier gesittet und normal anhört, endete, wie immer bei der 5CHW, in einer fatalen und katastrophalen Berg- und Talfahrt. Der „Abstieg“ gestaltete sich schwerer als gedacht, und wurde für einige der sonst so eloquenten Allroundtalente zum Problem. Was sich genau an diesem Nachmittag am Dobratsch ereignet hat, sollte jedoch nur den Beteiligten vorbehalten bleiben. Dennoch war es möglich, den Tag ohne wesentliche Verletzungen zu überstehen, und so schaffte es natürlich auch die 5CHW noch ein letztes Mal, unter diffizilen Umständen eine schwere Situation erfolgreich zu meistern.

Last but not least, möchten wir uns recht herzlich bei unserem „Kanjogge“ bedanken, welcher uns zu diesem Ausflug motivieren konnte, und welcher mit dem schwersten Rucksack – doch der besten Laune – diesen Tag für uns alle unvergesslich gemacht hat.

Wir hoffen, wir werden Ihnen in bester Erinnerung bleiben, time to say GOODBYE, alles Liebe, Ihre TABLETTEN!

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