GEMEINSAM gegen EINSAM

Welt-AIDS-Tag 2011

Im Deutschunterricht erfuhren wir, dass die Aidshilfe Kärnten einen Wettbewerb zum Thema Aids ausgeschrieben hat. Wir 9 haben uns dazu entschlossen, uns näher mit dem Thema zu beschäftigen. Nach langen Diskussionen und Überlegungen hatten wir eine hervorragende Idee, Menschen davon zu überzeugen, sich für die AIDS-Hilfe einzusetzen. Unser Beitrag für diesen Wettbewerb sollte sich zuerst durch einen Kurzfilm ausdrücken, jedoch wollten wir den direkten Kontakt zu den außenstehenden Mitmenschen suchen, sie auf unser Vorhaben aufmerksam machen und ihnen Informationen übermitteln. Wir teilten uns in zwei kleinere Gruppen auf. Die eine Hälfte ging nach Klagenfurt, und die andere entschloss sich, in St. Veit zu bleiben.

KLAGENFURT

Am 14. November 2011 begaben wir uns nach Klagenfurt, um in der Innenstadt und den City Arkaden nach Leuten zu suchen, die bereit waren, sich für unser Projekt fotografieren zu lassen, und dadurch ein Zeichen gegen Aids zu setzen.
So machten wir uns – bewaffnet mit einer großen Schleife, einem Sack voll Zuckerln, und einer Einverständniserklärung – auf den Weg in die Stadt.
Die Angst der Leute machte sich durch starrende Blicke und sogar durch blöde Anspielungen bemerkbar. Jedoch schafften wir es dennoch, mit unserem Charme viele Leute zu umgarnen und sie dazu zu bringen, uns zu helfen. Erstaunlich war, dass sich mehr Jugendliche und ältere Menschen als Erwachsene fotografieren ließen und mehr Interesse zeigten. Aber es machte uns viel Spaß, uns für eine gute Sache einzusetzen.

ST. VEIT

An dem besagten Tag haben wir uns nach St. Veit begeben, um dort unser Projekt zu starten. Mit einer aus Karton angefertigten roten Aidsschleife, einem Sack voller Süßigkeiten (wo jedes Zuckerl Informationen über Aids enthielt) und natürlich den nötigen Formularen, machten wir die St. Veiter City „unsicher“.
Wie erwartet, bereitete uns der Einstieg leichte Schwierigkeiten, die sich von Person zu Person legten. Nach kurzer Zeit ist es uns gelungen, fast alle Menschen davon zu überzeugen, bei unserem Projekt, „Gemeinsam gegen Einsam“, mitzuwirken.
Bis es dunkel wurde, suchten wir erfolgreich nach Freiwilligen, um möglichst viele hier mit einzubeziehen. Es machte uns um einige Erlebnisse reicher, und wir würden es immer wieder machen!

Am nächsten Tag in der Schule fingen wir alle zusammen an, unsere Schnappschüsse auszusortieren, um eine Ordnung hinein zu bringen. Wir speicherten die Bilder ab und ließen sie auf ein großes Plakat drucken. Unter leichtem Zeitdruck schrieben wir noch den Bericht dazu. Zum Schluss waren alle stolz und glücklich, so viel für unsere Mitmenschen geleistet zu haben!

Mit freundlichen Grüßen
die 1CHW der HLW St. Veit

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