Mitten drin statt nur dabei – Integrativer Schwimmwettbewerb

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Nach monatelangen Vorbereitungen fand am 23. Mai im Hallenbad St. Veit an der Glan zum ersten Mal in Kärnten ein integrativer Schwimmwettbewerb statt. Wir, die Schülerinnen der 3CHW, organisierten in unseren UDLM-Stunden diesen Special-Olympics-Schwimmwettbewerb mit Prof. Mag. Zergoi und Prof. Mag. Windbichler. Das Motto der Veranstaltung lautete: „Mitten drin statt nur dabei“.
Unser Projekt fand schon im Vorfeld ein großes mediales Echo und auch vom Wettbewerb selbst berichtete der Pressedienst des Landes:
„Insgesamt 70 Personen aus verschiedensten sozialen Organisationen und Vereinen haben mitgewirkt, auch Gruppen aus anderen Bundesländern und aus Slowenien haben teilgenommen. Einzelbewerbe (50 m Freistil, 25 m Brust) sowie ein Staffelbewerb (4 mal 25 m Freistilstaffel) wurden durchgeführt. … Auch Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser nahm am Staffelbewerb aktiv teil. Er gratulierte den Schülerinnen für ihr Organisations- und Management-Talent und allen weiteren Beteiligten für dieses außergewöhnliche sportlich-soziale Gemeinschaftsprojekt. „Jeder und jede, die hier aktiv im Wasser dabei ist und mitmacht, ist ein Sieger bzw. eine Siegerin“, unterstrich der Landeshauptmann: „Wir sind stolz auf euch, macht weiter so“, dankte er auch allen aktiven Schwimmerinnen und Schwimmern sowie den Organisationen und Partnern.
Der integrative Schwimmwettbewerb erfolgte in Kooperation mit der Stadtgemeinde St. Veit und Herzschlag-Special-Olympics Kärnten. Wie Projektleiterin und Schülerin Jovana Mudrinic sagte, verfolge man mit dieser Gemeinschaftsinitiative das Ziel, das respektvolle Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap zu fördern: „Denn jeder ist besonders und jeder hat seine Stärken.“ Auch HLW-Direktor Walter Martitsch und Bürgermeister Gerhard Mock sowie Ministerialrat Gerhard Orth vom Bildungsministerium, ein ehemaliger Schwimmtrainer, hoben die große Bedeutung dieses einmaligen Schulprojektes im Geist der Integration und des Miteinanders hervor. Martitsch sprach von einem besonderen Highlight in der Geschichte der HLW St. Veit.
Unter den Gästen befanden sich auch LAbg. Günter Leikam und Gemeinderat Alexander Stromberger sowie Herzschlag-Landessekretär Erich Hober. Die Bewerbe wurden nach dem Regelwerk von Special Olympics durchgeführt.“
Unsere SchülerInnen kümmerten sich liebevoll um die TeilnehmerInnen und gewannen auch neue Freunde. Sie brachten die Schwimmerinnen und Schwimmer nicht nur an den Start, sie unterhielten sich auch über private Themen. Wir merkten auch, dass wir das Leben viel zu wenig schätzen und positiver durchs Leben gehen sollten. Es wurden viele neue Erfahrungen gesammelt und wir werden dieses einmalige Erlebnis nie vergessen.
In diesem Sinne möchten wir uns recht herzlich bei unseren Professorinnen Mag. Gerlinde Zergoi-Wagner, Mag. Rosa Windbichler und Mag. Katharina Zablatnik bedanken. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Wettbewerb nie zustande gekommen.

Nina Greier, Rosa Meierhofer

  • 2 Meinungen zu “Mitten drin statt nur dabei – Integrativer Schwimmwettbewerb

    1. Liebes HLW-Team,
      ich hatte das große Glück bei eurer tollen Veranstaltung dabei sein zu dürfen. Die beeindruckenden Leistungen der Sportlerinnen und Sportler haben mich motiviert und begeistert. Eine ganz besondere Freude war es auch, dass ich mich mit einigen meiner ehemaligen Lehrer und Lehrerinnen unterhalten konnte. Ich danke euch für die tollen Stunden. Gratulation allen, die zu diesem tollen Wettbewerb beigetragen haben.
      Herzliche Grüße,
      Elisabeth Sager (Rettungssanitäterin – Ambulanzdienst)

    2. hallö,
      reichlich spät komme ich zum schreiben. diese veranstaltung war nicht nur großartig, sondern wunderbar! dies hörte ich von einigen menschen, die dabei waren bzw. die davon hörten; dies empfand ich selber auch so. und einige freunde waren sehr erstaunt – und erfreut, als ich ihnen davon erzählt hatte; erstaunt und erfreut, dass es überhaupt so ein zusammenkommen samt wettbewerb gibt und dass das auch von etlichen „höherrangigen“ personen anerkannt und gewürdigt wurde.
      dies noch: von einigen leuten und auch aus eigener erfahrung weiß ich, dass menschen mit besonderen bedürfnissen viel, viel lebensfreude und jede menge gefühle ausstrahlen und weitergeben. man muss nur in kontakt kommen und miteinander kommunizieren. – in einem interview (naturalmente „ö1“!!!) äußerte sich ein sozialarbeiter mal so: „im umgang mit beeinträchtigten menschen sind nicht diese, sondern sind wir ‚die behinderten‘!“
      schöne tage, ernst (lö)

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