Lass dich nicht pflanzen, setz dich ein!

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Im Rahmen der Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ setzte sich die 3DHW von Mittwoch, dem 15., bis zum Freitag, 17. Oktober, für den Fairen Handel ein.
Unterstützt von unserer Religionslehrerin Rosa Windbichler und den MitarbeiterInnen des Weltladens St. Veit hatten wir verschiedenste Möglichkeiten, die Welt zu „fairändern“. Dass dies notwendig ist, wurde uns beim Auftaktworkshop klar, bei dem uns unter anderem ein Gast aus Ruanda, Father Alexis, der in einem Flüchtlingscamp arbeitet, verständlich machte, was unsere Handys mit den 16.000 Kindern und Jugendlichen zu tun haben, die er betreut.

Zeit, tätig zu werden:
Während eine Gruppe aus unserer Klasse fair gehandelte Produkte in der Schule verkauft hat, haben wir anderen in kleinen Gruppen in der Post, den Banken, der BH, den Büros der Gemeinde und in vielen Geschäften und Kaffeehäusern recherchiert, informiert und die dort arbeitenden Menschen interviewt und aktiviert, in Zukunft einen BIO-FAIREN Kaffee – übrigens nach Erdöl das zweitwichtigste Welthandelsprodukt und für uns Österreicher das liebste Getränk nach Wasser – zu konsumieren.
Tatsache ist: In ganz St. Veit kann man in keinem Kaffeehaus einen fair gehandelten Kaffee oder Zucker konsumieren, denn: „Danach fragen die Kunden nicht.“ – so die Kaffeehausbetreiber.
Wir dagegen durften am Donnerstag ein Faires Frühstück genießen, und am Freitag wurden wir von den Burschen in unserer Klasse mit einem Mittagessen, ausschließlich aus biologischen und fair gehandelten Lebensmitteln zubereitet, verwöhnt.
Zu viert halfen wir schließlich noch einem Biobauern bei der Apfelernte fürs Saftpressen, während die anderen die Interviews auswerteten.

Die Welt „fairändern“ – bei uns beginnen! Denn: „Reden bewegt den Mund. Handeln die Welt.“

3DHW

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