„Nora oder ein Puppenheim“: Mitfiebern – mitfühlen – mitleben

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Am Mittwoch, dem 27. Jänner 2016, besuchten wir, die 4AHW und die 5CHW, das von Mateja Koležnik inszenierte und von Henrik Ibsen verfasste Theaterstück „Nora oder ein Puppenheim“.
Das Paradestück weiblicher Emanzipation begeisterte mit wenig Bühnenaccessoires und gezielt eingesetzter Musik.
Die hervorragende schauspielerische Leistung zeigte sich nicht zuletzt in der geringen Anzahl an Schauspielern, die sich darin verstanden, mit den wenigen Mitteln, die Ihnen zur Verfügung standen, Hervorragendes zu leisten.
Das Stück handelt vom Ehepaar Torvald und Nora Helmer, das eine scheinbar glückliche Ehe führt.
Als Torvald jedoch erfährt, dass Nora vor Jahren die Unterschrift ihres Vaters fälschte, um an Geld zu kommen, um ihm das Leben zu retten, gerät sein gesamtes Weltbild ins Wanken.
Das Singvögelchen, das sich zum Schluss hin eher fühlt wie eine benutzte Puppe, verlässt zum Schluss nicht nur seinen Mann, sondern auch seine Kinder.
Ein Ende, welches das Publikum mitriss und die Schauspieler mit tobendem Applaus von der Bühne geleitete.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Prof. Helga Flick-Schnattler, die den Abend für uns organisiert hat!

Anna Fischinger

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