Sportwoche der 2B in Flattach

„Einmal nach Flattach bitte!“

Heuer, vom 25. bis 29. Mai, hatte die 2BHW die Ehre, mit Frau Professor Schönegger-Tscheließnig und Frau Professor Dulle im Actionhotel in Flattach zu „logieren“.
Natürlich hatte die Sache einen Haken – wir mussten uns einen Sportschwerpunkt und zwei Schnupperkurse aussuchen, anstatt nur faul in der Sonne zu liegen und zu brutzeln.
Bei den Sportschwerpunkten standen Kajakfahren, Klettern und Tennis auf der Liste.
Als Schnupperkurse konnten wir zwischen Bogensport, Survival, Schluchtenwandern, Tennis, Klettern und Rafting wählen.
Manche von uns (Anm. auch ich) versuchten, nicht zu anstrengende Sportarten zu wählen, andere wiederum entschieden sich für actionreiche und spannende Kurse mit einem Schuss Nervenkitzel.

Am Montag, dem Ankunftstag, richteten wir uns zuerst in unseren Achtbettzimmern ein, in denen wir SchülerInnen zwischen – teilweise auch unter – Gepäckstücken hausen mussten.
Das Mittagessen konnten wir uns dann schon durch die erste Einheit unseres Hauptkurses verdienen.
Den zweiten Teil des Kurses absolvierten wir am Nachmittag.

Am nächsten Tag, den wir alle mehr oder weniger ausgeschlafen begannen, konnten wir wortwörtlich in neue Aktivitäten hineinschnuppern: „Raften“, „Survival“, „Canyoning“ oder Bogenschießen standen auf dem Programm. In die 8°C kalte Möll zu springen war eine echte Mutprobe!

Mittwoch war kein Tag für Faultiere, die unsere Klasse ja zum Teil bevölkern (Anm. was schaut ihr alle mich so an?). Schon am Vormittag bezwangen wir die Raggaschlucht und einige sprangen dabei trotz Schlechtwetters auch noch über ihren eigenen Schatten.
Nach dieser Herzklopfpartie und dem Mittagessen konnten wir uns noch zwei Stunden bei unserem Sportschwerpunkt austoben. Nach dem Abendessen durften wir, wie sonst auch jeden Abend, den wir in Flattach verbrachten, das Nachtleben des Örtchens erkunden.

Donnerstags hingen einige von uns beim Frühstück in den Stühlen, als hätte man sie um ein Uhr für einen Marathonlauf aus dem Bett geprügelt – und das nur, weil wir unseren Hauptkurs etwas früher hatten als gewohnt.
Dafür gab es längere Pausen und wir konnten uns am Nachmittag voll auf Beach-Volleyball und Seifenfußball konzentrieren.

Freitag, der Tag der Abfahrt, forderte ein letztes Mal unsere Kräfte beim Radfahren, Tennis oder Beach-Volleyball und um 11 Uhr standen wir mit gepackten Koffern für die Heimreise bereit.
Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass es wirklich lustig , wenn auch ein wenig anstrengend war, aber da es außer ein paar Sonnenbränden nichts Schlimmeres zu beklagen gab und das Essen sehr gut war (Anm. Pudding!), konnten wir unsere Sommersportwoche richtig genießen.
Mir bleibt nur noch etwas zu sagen bzw. zu zitieren: „Wir wollen zurück ins Kaff!“

Susanna Weberitsch

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