Talente – Camp 2010

Nicht alle Schüler saßen in der ersten Schulwoche brav in ihren Klassen, seltsam dass die Begabtesten und Interessiertesten fehlten. Nein, eigentlich nicht wenn man weiß warum. Vom 13 bis zum 17 September fand nämlich zum x mal das „Talente Camp“ in Klagenfurt statt. 124 Schüler meldeten sich auch heuer wieder um auf der Alpen Adria Universität, am Montag um sich um 9:00 Uhr im Hörsaal 1 vom gut gelaunten Leiter der Veranstaltung begrüßen zu lassen, was den Beginn einer aufregenden Woche darstellen sollte. Manche von Ihnen kamen sogar extra aus der Steiermark angereist. Es wurden Kurse im Bereich Biologie, Chemie, Physik, Englisch, Französisch, Italienisch, Informatik, Musikwissenschaft, Naturwissenschaft und Wirtschaft und Recht angeboten. Da ich mich im Juli für Chemie meldete erlaube ich mir nun von meiner speziellen Woche zu berichten. Wie bereits erwähnt ging es am Montag nach ein paar Wilkommensworten der Verantwortlichen auf zu den jeweiligen Kursen. Die meisten von ihnen fanden an der Uni statt einige wie zum Beispiel auch Chemie verlegte man aufgrund der Räumlichkeiten aber an ausgewählte Schulen der Stadt Klagenfurt. So hieß es für mich und meine neun Kammeraden auf zum Europagymnasium in den Chemiesaal um in die Welt der Farben einzutauchen. Wie grau die Welt ohne die Chemie wäre erläuterte uns in dieser Woche Herr Professor Brachtl, der versuchte uns schwierige Formeln und Reaktionen aufgrund von täglichen Versuchen näher zu bringen. So verbrachten wir die meiste Zeit des Tages damit mit Schutzbrille, Handschuhen und weißem Kittel manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich die kleinen Chemiker zu spielen. Scheinbar triste Farben wurden durch die Zugabe gewisser Elemente im Dunkeln zum Leuchten gebracht, Baumwolle eigenhändig Indigoblau gefärbt, Chlorophyll extrahiert und untersucht. Es gab zwar hin und wieder eine kleine Explosion die das eine und andere Reagenzglas zu Bruch gehen lies, von größeren Unfällen blieben wir Gott sei Dank jedoch verschont. Am Freitag und somit dem Ende unserer Forschungswoche sollte jedes Team der verschiedenen Kurse kurz im Festsaal der Pädagogischen Hochschule von ihrer Arbeit berichten. Danach wurde zum kalten Buffet geladen bei dem man nicht nur die schöne Zeit noch einmal Revue passieren lies sondern auch Gelegenheit hatte die verschiedenen Kojen der anderen zu besichtigen.

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