Unsere Handys wiegen schwer. Begegnung mit Gästen aus den Philippinen

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Am 10. April hatten vier Klassen (2BHW, 2DHW, 3DHW, 4DHW) die Chance zu einer sehr bewegenden und informativen Begegnung mit Gästen aus den Philippinen. Über die Organisation Welthaus sind Adeline Angeles und Jimmi Khayog für einige Wochen in Österreich unterwegs, um den Zusammenhang unserer Smartphone-Nutzung mit dem Bergbau und seinen Auswirkungen auf den Philippinen aufzuzeigen.

Mehr als 17 Kilo Material müssen bewegt werden, aus denen die erforderlichen Rohstoffe für ein Handy gewonnen werden. Während die kleinen Bergbauunternehmen auf den rohstoffreichen Inseln dies sehr vorsichtig und ohne Chemikalien tun, bedroht die Großbergbauindustrie, die ganze Berge abträgt, die Lebenswelt, vor allem der indigenen Gemeinschaften. So profitiert das Land einerseits vom Bergbau, andererseits führt er zu Katastrophen und Verarmung.

Die beiden Gäste stellten nicht nur ihre Heimat mit Bildern, Karten und Mitbringseln anschaulich vor, sie erzählten ihre Lebensgeschichte, die, ausgelöst durch eine Katastrophe (Erdbeben bzw. Umweltskandal), geprägt ist vom Engagement für die Menschenrechte und der Erhaltung der Lebenswelt.

Die durchschnittliche Nutzung eines Handys beträgt bei uns 1,5 Jahre. Wenn wir schon kein Fairphone kaufen, könnten wir, im Wissen um das wertvolle Innenleben, unser Handy länger nutzen.

Rosa Windbichler

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