Voilà – Frankreich 2009

Am 29. März 2009 – etwas später als geplant, wegen der Verspätung einer Mitschülerin – begann unsere Reise nach Frankreich. Begleitet wurden wir von Frau Prof. Ray und Frau Prof. Hainzl.
„Morgenstund hat Gold im Mund“, so starteten wir – die Schülerinnen und Schüler der 2DHW und ein Teil der 3DHW – schon um 5 Uhr in St. Veit. Nach 14-stündiger Fahrt, ohne besondere Vorkommnisse, kamen wir in unserer Jugendherberge in Aix-en-Provence an.
Beim Abendessen stürzten wir uns gleich auf eine Pâté, eine französische Spezialität.

Der nächste Tag war einer der besten der ganzen Woche. Mit dem Bus fuhren wir in die Calanques und gingen dort „spazieren“.
Alle waren so fasziniert von dem wunderschönen Anblick des Meeres, dass wir sogar vergaßen, herumzunerven!
Beim anschließenden Besuch von Marseille hatten wir Gelegenheit zum Einkaufen, doch für viele war das noch anstrengender als das Wandern.

Die Abende in der Jugendherberge durften wir selbst gestalten. Wir trafen uns in den Zimmern, feierten die Geburtstage von Marina, Stefanie und Sophia, gingen Tischfussball spielen (sogar Frau Prof. Ray konnten wir dazu begeistern) und einige spazierten in die Stadt.

Am Dienstag besuchten wir die traditionellen französischen Märkte in Aix, wo man von Obst über Gemüse bis zu Gewürzen alles finden konnte. Danach durften wir die Stadt allein erforschen.
Mitten in der Nacht riss uns plötzlich der Feueralarm aus dem Schlaf. Zum Glück ein Fehlalarm – aufgeregt waren wir trotzdem.

Die Bootsfahrt zum Chateau d’If, einem stillgelegten Hochsicherheitsgefängnis, war äußerst interessant.
Leider hatten wir am Mittwoch kein Glück mit dem Wetter, deshalb konnten wir nicht die Insel „Iles du Frioul“ besichtigen.
Als Ersatzprogramm fungierte der Besuch eines Ausgrabungsmuseums.

Den Donnerstag verbrachten wir vormittags in der Seifenfabrik Marius Fabre in Hyeres. Danach war es uns freigestellt, ins Nostradamus-Museum mitzukommen.
Am Nachmittag erholten wir uns am Strand von la Ciotat.

Ein weiterer Programmpunkt war die Spirulina Algen-Produktion. Sie ist eine reichhaltige Eiweißquelle und die bekannteste Süßwasseralge.

Anschließend stiegen wir hinauf zur Notre Dame de la Garde. Die Aussicht von dort war faszinierend. Man konnte ganz Marseille überblicken.

Zeitig in der Früh traten wir am Samstag unsere Heimreise an. In Eze machten wir Halt, denn dort hatten wir eine Führung in der Parfümerie.
Ein ganz besonderes Erlebnis war außerdem die Fahrt entlang der italienischen Küstenstraße, vorbei an Monaco.

Müde, aber von der Reise sehr beeindruckt, erreichten wir spätabends St. Veit.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Professorinnen für die tolle Reise und die guten Nerven, bei unserem Buschauffeur Bernhard und auch beim Elternverein.

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