Flair und Esprit – neue pädagogische Wege an der HLW St. Veit

SCHULE MIT FLAIR UND ESPRIT – 
NEUE PÄDAGOGISCHE WEGE AN DER HLW ST.VEIT

Seit einigen Jahren ist die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe St.Veit (HLW) als Vorreiter für eine „Schule zum Wohlfühlen“ bekannt. Gemäß dem Leitbild „Der Mensch im Mittelpunkt“ versucht die Schulgemeinschaft schon wegen der hohen Leistungsanforderungen an die Schüler als Ausgleich ein partnerschaftliches und von gegenseitiger Wertschätzung zwischen Schülern und Lehrern gekennzeichnetes Klima zu schaffen und somit den Forderungen nach einer „neuen Schule“ gerecht zu werden.

Gemäß dem aktuellen Trend „Die Schule neu denken“ stellten sich 20 LehrerInnen unter der Leitung von Prof. Helga Flick-Schnattler die Aufgabe, den reform-pädagogischen Ansatz „Offenes Lernen“ zu verwirklichen. Das heißt: Verschiedene Lernumwelten und Lernformen kennen lernen, verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schülern und Schülern sowie Schülern und Lehrern, fächerübergreifender Unterricht und Abkehr vom Frontalunterricht.

Grundvoraussetzung dafür ist die positive, wohnliche Ausgestaltung des Klassenraumes. Daher wurde unter der Leitung der Feng Shui Architektin DI Birgit Berger-Zintl der Klassenraum unter Einbeziehung der Schülerwünsche einer ästhetischen wie energetischen Verbesserung, bis hin zur optimalen Sitzplatzverteilung, zugeführt. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, dass der Raum eine positive Lernatmosphäre schafft, ein arbeitsanregendes Klima gegeben ist, unterschiedliche Unterrichtsmethoden ermöglicht und Platz für „persönliche Spuren“ hinterlassen soll.
Mit großer Begeisterung malten die SchülerInnen gemeinsam mit den Kreativ-Lehrerinnen Ulrike Dulle und Benita Höffernig ihren Klassenraum nach Feng Shui- Kriterien aus.

Um der inhaltlichen Erarbeitung und der Umsetzung des „Offenen Lernens“ Rechnung zu tragen, finden monatlich Klassenlehrerkonferenzen und Supervisionsblöcke für Lehrer statt.
Dir. Martitsch: „Diese pädagogische Neuerung finde ich sehr begrüßenswert, soll sie doch in nächster Zeit auf alle Klassen ausgedehnt werden, damit unsere Schüler einen modernen Unterricht in einem optimalen Umfeld erhalten“.

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