• Was ist „COOL“?

    QUELLE:
    Für weiterführende Basisinformationen verweisen wir auf die Webseite von „www.cooltrainers.at“

    COOL – Cooperatives Offenes Lernen

    •startete als Pionierprojekt eines LehrerInnenteams an der BHAK/BHAS Steyr.
    •war eine Reaktion auf die zunehmende Heterogenität in den Klassen und die Forderungen von Wirtschaft und Arbeitswelt nach selbstständigeren, eigenverantwortlicheren und kommunikationsfähigeren Absolventen.
    •basiert auf den Grundprinzipien des Daltonplans (USA):
    ◦Freedom – Wahlfreiheit und Eigenverantwortung für den Lernfortschritt
    ◦Co-operation – Zusammenarbeit und Teamfähigkeit
    ◦Budgeting time – selbstständiges Planen und Organisieren
    •ist entstanden durch Entwicklungskooperationen mit Schulen in den NL und DK.

    Was heißt COOL in der Schulpraxis?

    •Die LehrerInnen kooperieren in KlassenlehrerInnenteams. Wenn SchülerInnen teamfähig werden sollen, dann müssen es auch die LehrerInnen sein: Das heißt regelmäßige Teamsitzungen, Einstiegsklausuren zu Beginn des Schuljahres und Zusammenkünfte der KlassenlehrerInnenteams, zwecks Reflexion und Weiterentwicklung des COOL-Projektes.
    •Die SchülerInnen arbeiten mit schriftlichen, oft auch fächerübergreifenden Assignments (Arbeitsaufträgen). In bis zu einem Drittel der Unterrichtszeit – in sogenannten COOL-Stunden – hat der Schüler/die Schülerin die Freiheit, wann, wo und wie er die gestellten Aufgaben (aus 6-8 Fächern) bis zu den vorgegebenen Terminen bewältigen will.
    •Methoden des eLearning (eCOOL) ergänzen und unterstützen die Unterrichtsarbeit (elektronische Assignments, Feedback, ePortfolio,…)
    •Der Lehrer/die Lehrerin wird zum/zur ModeratorIn, zum Coach, zum/zur BegleiterIn des Lernprozesses und kann so auf jeden einzelne/n Schüler/in eingehen und ihn/sie gezielt fördern (individualisierter Unterricht).
    •In der wöchentlich bzw. vierzehntägig stattfindenden Klassenratssitzung besprechen die SchülerInnen ihre Anliegen, trainieren Gesprächsregeln und Protokollführung und erlernen Moderationstechniken
    •Durch regelmäßige Elternarbeit werden Eltern zu Mitgestaltern des Lernprozesses

    Was sind die Meilensteine der erfolgreichen COOL-Entwicklung?

    •Kollegialer Erfahrungsaustausch und Erwerb von Knowhow auf der Basis von gegenseitigen Schulbesuchen und verschiedenen Formen schulinterner Fortbildungsmaßnahmen.
    •2001: Gründung des COOL-Impulszentrums durch das BMUKK (MR Hermine Sperl) zum Zwecke der Weiterentwicklung, Verbreitung und Vernetzung des Cooperativen Offenen Lernens an BBS.
    •2002: Erster bundesweiter COOL-Akademielehrgang für MultiplikatorInnenteams auf der Basis des PFL-Konzeptes (gemeinsam mit Univ.Prof. Herbert Altrichter).
    •2004: Einführung der Qualitätsmarken „COOL-Netzwerkpartner“ und „COOL-Impulschule“.
    •2006: Start der eCool Initiative
    •Seither Ausbau des Netzwerkes auf realer und virtueller Basis: Etwa 100 Schulen (neben BBS auch AHS und HS) mit „cooler“ Unterrichtspraxis, davon (Stand September 2010) 44 zertifizierte Schulen (davon 29 Impulsschulen).
    •COOL-Lehrgänge, die sich an LehrerInnenteams richten (PFL Konzept) zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Co-Operativen Offenen Lernens.(Sept.2010: bisher absolvierten 63 Teams 5 Lehrgänge, derzeit 60 Teams in 4 Lehrgängen in Ausbildung)