Menstruation ist für viele Mädchen und junge Frauen noch immer mit Scham, Unsicherheit und oft auch mit finanziellen Belastungen verbunden. Eine aktuelle Initiative von dm drogerie markt soll hier Abhilfe schaffen: Das Unternehmen stellt österreichweit 500 Periodenproduktspender, 4 Millionen Tampons sowie 1,6 Millionen Binden im Wert von rund 250.000 Euro kostenlos zur Verfügung. Die Aktion wird vom Bildungsministerium und dem Frauenministerium unterstützt.
Auch im Bundesschulzentrum St. Veit wurde ein solcher Spender installiert. Damit stehen den Schülerinnen der HLW International sowie des BG/BRG St. Veit ab sofort im Bedarfsfall kostenlose Monatsprodukte zur Verfügung – eine niedrigschwellige, wichtige Unterstützung im Schulalltag.
Die Schulgemeinschaft spricht dm drogerie markt dafür besonderen Dank aus. Ebenso gilt großer Dank der Landesschülerinnenvertretung sowie den engagierten Schülerinnenvertretungen beider Schulen, die sich intensiv für die Umsetzung des Projekts eingesetzt haben.
Auslöser für die Initiative ist der internationale „dm Menstruationsreport“, eine von dm gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Spectra durchgeführte Studie. Mehr als 6.000 Frauen zwischen 16 und 50 Jahren aus elf europäischen Ländern – darunter Österreich – wurden zu ihrem Umgang mit der Periode befragt.
Knapp 60 Prozent der Teilnehmerinnen empfinden Menstruation im Alltag noch immer als Tabuthema. Besonders junge Mädchen fühlen sich dadurch verunsichert. Im internationalen Vergleich liegt Österreich nur im Mittelfeld.
Die Studie zeigt auch, dass der Kauf von Periodenprodukten für viele eine finanzielle Hürde darstellt. 17 Prozent der Österreicherinnen gaben dies an – besonders häufig betrifft es Mädchen und Frauen in Ausbildung. Im Durchschnitt geben sie 6 bis 10 Euro pro Monat für Tampons und Binden aus, bei jeder zehnten Frau liegen die Kosten bei über 15 Euro.
Mit der Bereitstellung der Periodenproduktspender möchte dm jungen Frauen in Ausbildung den Alltag erleichtern und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Gleichberechtigung sowie zur Enttabuisierung von Menstruation leisten. Durch den kostenlosen Zugang direkt am Schulstandort wird ein offener, selbstverständlicher Umgang mit einem natürlichen Thema gefördert.