Erfolgreich Unternehmerin werden

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Am 8. Juni durften die 4. Jahrgänge der HLW International sieben erfolgreiche Frauen aus der Wirtschaft in der Schule begrüßen. Im Rahmen des Projektes „Unternehmerin macht Schule“ der Wirtschaftskammer Österreich sollte den Schüler*innen Unternehmerinnentum nähergebracht werden.

Unter der Leitung von Frau Mag. Nicole Michaela Mayer, Besitzerin einer Werbeagentur, Unternehmensberaterin und Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft präsentierten folgende Unternehmerinnen ihre Erfolgsstory:

  • Mag.a Petra Fladnitzer-Tatschl von der Fladnitzer Kunstschmiede – Schlosserei – Stahlbau GesmbH & Co KG
  • Karina Buchegger, Wirtin vom Steyrerhof in St. Veit
  • Katja Fuchs, Hufschmiedin, Tiergeschütztes Coaching
  • Mag.a Alexandra Bresztowansky, Retterin der Hochrindl, Unternehmensberatung
  • Johanna Prodinger von Flex, Althofen: Role Model „Glernt is Glernt“ – Frauen in technischen Berufen
  • Eva Schuppe von der Wirtschaftskammer, Volkswirtschaftliche Gesellschaft, Hauptverantwortliche von innovation@school

Was macht mich als Unternehmerin erfolgreich? Wie gehe ich mit Rückschlägen um? Warum zahlt es sich aus, in die Selbstständigkeit zu gehen? Warum sind technische Berufe für Frauen attraktiv? All diese Fragen wurden umfassend beantwortet und die Schüler*innen wurden bestärkt, ihren Träumen von der Selbstständigkeit zu folgen. Als krönenden Abschluss der Veranstaltung durften die Schüler*innen an einem Gewinnspiel teilnehmen und sich über Badetücher und Gutscheine für ein exzellentes Mahl im Steyrerhof freuen.

Wir danken Frau Doris Weiß von der Wirtschaftskammer St. Veit für die Organisation der Veranstaltung und sehen mit Begeisterung der Fortsetzung des Projektes im nächsten Jahr und unserer ersten Junior Company entgegen!

Dir.in Mag.a Gerlinde Zergoi-Wagner

„Kaffee im Aufwind!“

„Ristretto“, „Robusta“, „Cupping“, „Arabica“, „Italian Blend“! Bestimmt erahnst du, dass es sich hier um Begriffe der Baristawelt handelt. Aber weißt du auch exakt deren Bedeutung?

Die 3B ist mit ihrem UDLM-Projekt „Kaffee im Aufwind“ intensiv in die Tiefen der Kaffeewelt eingetaucht. Herr Ban Razvan, der Chef von „La Mattina“, machte dies mit seinem Baristakurs und seinem unerschöpflichen Fachwissen möglich.

Außerdem wurden in der Keramikwerkstatt St. Veit a. d. Glan unter den fachkundigen Anleitungen von Frau Helga Frischengruber, der Chefin der Werkstatt und Frau Mag. Helga Flick-Schnattler kreative Kaffeetassen getöpfert, glasiert und gebrannt.

All das angeeignete Wissen und Können wurde am 7. Mai, bei einer exklusiven Kaffeeverkostung, im Schauraum von La Mattina an geladene Gäste weitergegeben, umrahmt von einem effektvollen Werbevideo, angeleitet und produziert von Herrn Florian Gunzer.

Der Reinerlös der Veranstaltung wird, gemeinsam mit den Einnahmen der Dodgeball-Gruppe der 3B, den Kindern vom Sterntalerhof gespendet.

Mag.a Haslauer-Kanatschnig

Die 2AMW besucht die Arbeiterkammer St. Veit/Glan

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Kurz vor der Praxis hat sich die 2AMW bei Herrn Dr. Parteder, dem Profi in Sachen Arbeitsrecht der AK St. Veit, informiert. Viele wertvolle Tipps, die jeder von uns bei einer Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages beachten soll und auch eine Vorstellung der Arbeiterkammer, wurden von ihm professionell und sehr anschaulich gegeben. Hängen geblieben ist sicherlich bei jedem, dass alle Stunden mitgeschrieben und die Gehalts-Lohnabrechnungen genau kontrolliert werden sollen. Die Arbeiterkammer als verlässlicher Partner der Arbeitnehmer*innen steht unterstützend zur Seite. Ein Tipp für alle: Wendet euch an die AK und ihre Fachleute, die sind wirklich Profis und wissen, wo‘s lang geht! Egal ob es sich um Probleme bei der Telefonrechnung, der Abrechnung von Überstunden, Miet- oder Kaufverträgen handelt, das Team um Dr. Parteder ist für euch da! Aber Achtung, wartet nicht zu lange, denn es gibt überall ein Verfallsdatum!

Wir danken Herrn Dr. Parteder für seine kompetenten und sehr informativen Vortrag und die tollen Goodies😊 samt wertvollen Unterlagen wie den Arbeitszeitkalender und die Broschüre rund um das Arbeitsrecht.

Mag.a Marion Derhaschnig

Falls ihr auch diese Unterlagen benötigt, hier die Links:

Hauptseite AK: https://kaernten.arbeiterkammer.at/ueberuns/kontakt/beratungszentren/Bezirksstelle_St.Veit_Glan.html

Broschüren rund um das Arbeitsrecht: https://kaernten.arbeiterkammer.at/service/broschueren/arbeit_und_recht/index.html

Arbeitszeitkalender: https://kaernten.arbeiterkammer.at/service/broschueren/kalender/Arbeitszeitkalender.html

1CHW meets Hofstätter Reisen

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Hofstätter Reisen ist ein traditionelles und alteingesessenes Familienunternehmen aus Althofen. Die Geschäftsbereiche umfassen ein Taxiunternehmen, Reisebüros an mehreren Standorten sowie ein Bistro. Der größte Unternehmensbereich ist jedoch das Busunternehmen mit mehr als 40 Fahrzeugen von 8 bis 79 Sitzplätzen. Hofstätter Reisen ist spezialisiert auf ausgeschriebene Katalogreisen sowie organisierte Gruppen- und Schulreisen. Außerdem betreibt die Hofstätter Touristik Gruppe zahlreiche Linien- und Schülerverkehre in Kärnten und der Steiermark.


Die 1CHW freute sich sehr, dass Herr Hofstätter sie von der Schule abholte und zum Firmensitz nach Althofen brachte. Dort konnten die Schüler*innen das Unternehmen kennenlernen, und sie erhielten von Herrn Hofstätter interessante Informationen über die aktuelle Reisesituation sowie die schwierige Lage während der Pandemie. Wir bedanken uns sehr.

MMag.a Barbara Knaller-Kasper

Die 1AHW besucht ihr Partnerunternehmen GREENoneTEC

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GREENoneTEC ist Weltmarktführer bei der Entwicklung und Produktion von Solaranlagen und …. ist das Partnerunternehmen der 1AHW, die sehr stolz darauf ist. Am 16. Mai 2022 wurde die 1AHW vom Firmenchef, Herrn Robert Kanduth und seinem Mitarbeiter, Herrn Patrick Vallant, herzlich empfangen. Herr Kanduth hat seine beeindruckende Firmengeschichte erzählt und den Schüler*innen einen Crashkurs über erfolgreiches Unternehmertum gegeben. Anschließend wurde sie noch mit einem Buffet überrascht. Unsere Schüler*innen lernen von den Besten und schätzen das sehr. 

MMag. Barbara Knaller-Kasper

„Botschafter*innen“ für den Kärntner Wein

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Unter diesem Motto fanden in diesem Schuljahr die Weinvorträge von Frau Ingrid Bachler, Dipl.-Sommelière und Weinakademikerin, in zewi Etappen statt.

Die 3 CHW konnte im Herbst und die 3 AHW sowie 3 BHW konnten im Frühling ihr Wissen über österreichische Qualitätsweine vertiefen und erweitern. Fr. Bachler war es wichtig, zu betonen, dass beim Wein der Genuss und nicht die Menge im Vordergrund steht, Qualität steht vor Quantität.

Neben der Theorie konnte durch spezielle Übungen die Sensorik der Schüler*innen geschult werden. Im Anschluss daran wurden heuer zum ersten Mal auch Kärntner Weine verkostet und professionell bewertet.

Die angehenden Praktikant*innen sollen im Praktikum im In- und Ausland kompetent auftreten und vor allem auch den Kärntner Wein repräsentieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Bachler, die durch ihr Fachwissen, aber auch durch ihre Feinfühligkeit, den Jugendlichen das Thema Wein näherbringen konnte.

Dipl.-Päd. Hofer-Santer Tanja

Erasmus+-Projekt Junior Companies

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In der Zeit von 25. bis 29. April hatten wir die große Freude, 12 Schüler*innen unserer Partnerschule Instituto Romagnosi in Piacenza in Begleitung zweier Lehrer*innen bei uns zu begrüßen. Untergebracht waren sie in Familien der Partnerklasse 2BHW. Das Ziel dieser Woche war es, eine gemeinsame Business-Idee zu den 16 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu entwickeln. Und darüber hinaus vor allem auch, Freundschaften zu schließen, andere Lebensgewohnheiten kennenzulernen, die Begeisterung für Fremdsprachen zu finden und grenzenlosen Spaß zu haben.

Das erste Kennenlernen war bereits zuvor online erfolgt und man hatte auch schon beim Logo-Contest in Teams zusammengearbeitet – aber was würde uns wirklich erwarten? Das Eis schmolz beim Abholen an der Bushaltestelle sehr schnell und schon wurden die ersten Freizeitpläne geschmiedet. Damit sich alle Schüler*innen besser kennenlernen und unsere Gäste in St. Veit nicht verloren gehen, wurde am ersten Vormittag eine digitale Schnitzeljagd durch St. Veit durchgeführt.

An den Workshoptagen in der Schule wurde mit unglaublichem Einsatz an den Business-Ideen gearbeitet – angefangen bei Apps zur Förderung der körperlichen und mentalen Gesundheit über Lösungen zu den Problemen von fehlenden Häusern und Schulen in vielen Staaten bis zum Recycling von Plastik aus den Meeren. Alle Projekte wurden im Rahmen eines Service-Design-Ansatzes mit Personas, Customer Journeys, Kreativworkshops und dem Bau von Prototypen realisiert. Der letzte Arbeitstag war „2 Minuten 2 Millionen“ gewidmet – welches Team pitcht am besten und welches Projekt soll in Piacenza finalisiert werden? Lehrerinnen der HLW und des Institutos Romagnosi stellten die Jury dar – auch der Rest der Klasse in Piacenza war über Teams zugeschaltet und konnte mitvoten. Und dann die große Überraschung – alle Projekte waren so perfekt ausgearbeitet, dass wir nicht in der Lage waren, einen Sieger zu küren und wir werden alle in Piacenza weiter bearbeiten.

Aber natürlich wurde in dieser Woche nicht nur hart gearbeitet, auch der Spaß kam nicht zu kurz. Am Donnerstag wartete ein Ausflug auf den Pyramidenkogel mit einer waghalsigen Rutschparty und anschließendem Besuch der Landeshauptstadt auf uns. Am Freitag genossen wir das perfekte Wetter bei einer Wanderung entlang des Liebenfelser Wasserwanderweges. Doch das größte Abenteuer wartete noch auf uns – Übernachtung in der Schule …

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Am Samstag in der Früh mussten wir uns leider schon wieder von unseren neu gewonnenen Freund*innen verabschieden und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch in Piacenza im Oktober. Wir danken Erasmus+ für die Unterstützung bei diesem Projekt und die großartigen Chancen, die uns dadurch geboten werden!

Mag. Gerlinde Zergoi-Wagner

Die 2AHW lernt ihren Partnerbetrieb, die Hirter Privatbrauerei, kennen

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Am Montag, dem 14. März, um 14 Uhr durfte die 2AHW endlich ihren Partnerbetrieb, die Hirter Brauerei mit dem Hirter Braukeller und der Hirter Bierathek, besuchen.

Wir wurden sehr herzlich vom Marketingleiter Mag. Mario Donner und der Leiterin des Braukellers, Cornelia Feuerstein, willkommen geheißen und danach an Alfred Leschanz „übergeben“, der die Führung durch die Brauerei leitete. Nach einem kurzen Firmenportrait, das uns die verschiedenen Bereiche des aufstrebenden Betriebes und auch dessen beeindruckende Geschichte vor Augen führte, durften wir die Hallen, in denen die einzelnen Schritte des Bierbrauens vor sich gehen, in Realität und im Detail besichtigen.

Vor allem wurde die Wichtigkeit des Wassers hervorgehoben, das einen erheblichen Beitrag zum Geschmack eines guten Bieres liefert. Ebenso ist die Qualität der Gerste und des Hopfens entscheidend und wo immer möglich, wird auf biologischen Anbau und Regionalität geachtet. Der größte Teil des Stroms für die Anlage kann selbst produziert werden, einerseits durch das hauseigene Wasserkraftwerk, andererseits durch die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen. Ein Vorzeigebetrieb in Sachen Nachhaltigkeit also.

Die Hefepilze für die verschiedenen Biersorten werden im Labor vor Ort gezüchtet, untersucht und angepasst. So haben wir zum Beispiel erfahren, dass für das neue alkoholfreie „Hirter Freigeist“ sogar ein eigener Hefestamm gezüchtet wurde, der die Gärung selbst bei 0,5 Promille Alkohol stoppt.

Die Halle für die Flaschenreinigung und –abfüllung hatte es allen besonders angetan… Vollautomatisch werden dort die Bierkisten entpackt, die Flaschen gereinigt und anschließend erneut befüllt. Am Ende werden Kisten, sowie Fässer in der riesigen Lagerhalle gelagert, bis sie abgeholt und verliefert werden.

Nach der Brauereibesichtigung wurden wir zu einem Umtrunk und köstlichen Brötchen in den Braukeller geführt, wo uns Niki Riegler, einer der beiden Geschäftsführer, noch einmal begrüßte und unsere Fragen bereitwillig beantwortete. Frau Feuerstein hatte eine PowerPoint-Präsentation für uns vorbereitet, die Einblick in die Lehrlings- und Praktikant*innenausbildung der Gastroabteilung bot. Offensichtlich gibt sich dieser Betrieb viel Mühe bei der Ausbildung ihrer zukünftigen Mitarbeiter*innen, wobei ein Lehrlingscamp im Sommer und gemeinsame Freizeitaktivitäten nicht fehlen dürfen!

Wir sagen DANKE für den netten und interessanten Nachmittag und freuen uns schon sehr auf zukünftige Kooperationen mit unserem Partnerbetrieb!

Mag. Lisa Rainer

2BHW auf Besuch bei der Partnerfirma Jacques Lemans

Wirtschaft wird erst richtig interessant, wenn man sie im erlebt. Aus diesem Grund machte sich die 2BHW auf den langen Weg zur Burg Taggenbrunn, um Frau Andrea Riedl, Head of International Sales bei Jacques Lemans, kennenzulernen. Wir wurden für den steilen Anstieg erstens sofort mit dem traumhaften Ambiente der Burg Taggenbrunn belohnt, aber auch mit dem herzlichen Empfang durch Frau Riedl.

In den folgenden 2 Stunden wurde die beeindruckende Geschichte des Unternehmens vorgestellt (heute würde man Herrn Riedl als Paradebeispiel eines Start-up-Unternehmers bezeichnen), das Marketingkonzept mit allen neuen Trends präsentiert und auch die umfangreiche Produktpallette durften wir begutachten. Was ist die Idee hinter jedem Produkt? Wie werden Produkte designt? Wo und wie wird produziert? Funktioniert traditionelles Marketing noch? Wie wirkt sich die Ukraine-Krise auf den Uhrenmarkt aus? Wie schafft man es, erfolgreich Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen?

Frau Riedl hatte auf alles eine Antwort und hat den Schüler*innen Mut gemacht, manchmal auch große Schritte zu wagen. Ein*e erfolgreiche*r Unternehmer*in darf nicht immer nur den sicheren Weg gehen – für den großen Erfolg muss man auch bereit sein, Risiko zu übernehmen.

Besonders spannend waren für uns die Hintergründe der Zusammenarbeit mit internationalen Größen wie Bernie Ecclestone oder Anna Gasser. Aber auch von den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kund*innen aus verschiedenen Ländern zu hören, hat unser Marketing-Verständnis erhöht. Und eines ist klar – ohne Englisch kommt man international nicht sehr weit.

Wir freuen uns schon auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Jacques Lemans und auf weitere Einblicke in die „richtige“ Wirtschaft.

Erfolgreich durchs Leben mit guten Umgangsformen

Leiden Sie auch unter „NBS“ und kennen Sie den „Goofy Effekt“? So begann der Workshop von Frau Edith Reitzl zum Thema „Business Behavior“.  Wieso sind gute Umgangsformen im Berufs- wie auch im Privatleben notwendig? Sind diese Regeln nicht längst überholt? Die Expertin für souveränes Auftreten bringt die 3. Klassen und die 2AMW zum Nachdenken über ihre Selbstwerte und Stärken, zeigt ihnen, dass der erste Eindruck entscheidend ist, und wie alle an der eigenen Kraft und Einstellung für den Erfolg im weiteren Berufsleben arbeiten können.

Es wurden Hände geschüttelt, Personen vorgestellt, an der Körperhaltung gearbeitet, das Aussehen und alle Punkte, die zur Außenwirkung einer Person beitragen, besprochen. Nicht nur die Catwalk-Auftritte samt Analyse, sondern so manche Sprüche der Vortragenden, sorgten für Heiterkeit und Abwechslung des Schulalltags. „Sei mutig, erkenne deinen Wert, mache deinen Standpunkt klar und arbeite an deinem perfekten Auftritt“, einige praktische Tipps und Informationen wurden von Frau Reitzl der Klasse mit auf dem Weg gegeben. Wer möchte denn schon als ein „Goofy“ nicht ernst genommen werden?

Ein Nachmittag, der viel zu schnell verging und hoffentlich noch lange im Gedächtnis aller bleibt, denn jede*r muss selbst an den eigenen Stärken und Schwächen feilen. Das Null-Bock-Syndrom (NBS) hatte keine Chance und wir danken Frau Reitzl herzlich für ihren lehrreichen sowie unterhaltsamen Workshop.

Links:

https://www.edithreitzl.com/

https://jugend.ktn.gv.at/navigation/be-real

Prof. Marion Derhaschnig

Youth Entrepreneurship Week der 3 CHW

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Unter dem Motto: „Wir engagieren uns für nachhaltige Ideen, denn unsere Zukunft ist uns nicht egal!“, hat die 3 CHW an der Youth Entrepreneurship Week teilgenommen. Dabei wurden sehr kreative Ideen mit professioneller Unterstützug in einem Businessplan umgesetzt. Lösungsorientiertes Handeln sowie unternehmerisches-nachhaltiges Denken standen dabei im Mittelpunkt, um einen Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft zu leisten.

 

 

Assessment-Center-Training für die 5. Jahrgänge

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Matura – was nun? Diese Frage stellen sich viele unserer Maturant*innen –auf viele wartet das erste Bewerbungsgespräch und eventuell auch ein Assessment-Center. Aber was ist das eigentlich? Kann man sich darauf vorbereiten? All diese Fragestellungen wurden von Frau Mag. Lieb-Lind von Infineon beantwortet, die mit den zukünftigen Absolvent*innen ein Assessment-Center (das ist ein Auswahlverfahren, das auf Fallbeispielen und psychologischen Ansätzen basiert) gleich wie in der Praxis durchführte. Zuerst war die Präsentation der eigenen Person gefragt: Was zeichnet mich aus? Was sind meine Stärken und Schwächen? Warum passe ich so perfekt für die ausgeschriebene Position? Welche Sache würde mich am besten repräsentieren? Ein weiterer Schritt war die Erarbeitung eines gemeinsamen innovativen Marketing-Konzepts. Jeder muss seine Rolle finden, sich einbringen und so beweisen, dass man in der Lage ist, im Team zu arbeiten.

Es ist sehr schwierig, diese Fragen beim ersten Mal zu beantworten und andere Bewerber*innen auszustechen. Je öfter man diese Situationen geübt hat, umso leichter ist es dann in der Realsituation. Wir danken Frau Mag. Lieb-Lind für die Möglichkeit, den Assessment-Center-Prozess zu durchlaufen und so wieder besser auf die berufliche Zukunft vorbereitet zu sein.

 

 

Youth Entrepreneurship Week – Vom Problem zur Geschäftsidee

Gruppenfoto YEW 3CHW

In 4 Tagen eine Produktidee entwickeln und einen perfekten Pitch wie in 2 min. 2 Mio. hinlegen? Das hat die 3 CHW im Rahmen der Youth Entrepreneurship Week perfekt umgesetzt! Aber jetzt einmal der Reihe nach. Angefangen hat alles mit dem Einreichen einer Projektidee bei der IFTE (Initiative für Teaching Entrepreneurship). Über diese Initiative bekamen wir ein interaktives Spiel – „Next Generation of Changemaker“, in dem wir bereits einige Denkanstöße zur Durchführung unseres Projektes erhielten und tauchten in die Welt der „Entrepreneure“ ein  (ein Entrepreneur ist ein Unternehmer, der innovative,   zukunftsträchtige Idee auch mit großem Risiko umsetzt). Entrepreneure lassen sich nicht durch negative Erfahrungen aufhalten, sondern arbeiten entschlossen weiter!

Aus diesem Grund haben wir in Klagenfurt im „Inspire!Lab“, einer coolen Location, in der Raum für die Entwicklung von innovativen Ideen ist, vier arbeitsintensive Tage verbracht. Hier konnten so ziemlich alle Gegenstände beschrieben und der Kreativität freien Lauf gelassen werden.  Unter der Leitung von unserem Coach, Christian Berger, hatten wir jeden Tag ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Programm. Von der Problemanalyse, der Aufstellung von Hypothesen und daraus ableitenden Fragen stellten vier Teams anhand ihrer „Cornflakes Box“ Finanzpläne auf und erarbeiteten je eine Geschäftsidee. Zur Unterstützung wurden jeden Halbtag verschiedene Expert*innen und Mentor*innen zur Seite gestellt. Es wurde ein erster MVP (ein Minimum Viable Product)-Prototyp mit Tipps von Christoph Trost erstellt bzw. skizziert, Kosten samt Break-Even-Point berechnet und zu guter Letzt, das Herzstück, der „Pitch“ (die Produkt- bzw. Ideenpräsentation) vorbereitet. Jasper Ettemar, ein perfekt motivierender und kompetenter Experte, stand für diese Aufgabe zur Seite. Den letzten Schliff für die Geschäftsideen samt Pitches kamen von Profis (Mentoren*innen) wie Mag. Martin Maitz, Mag. Mario Orasche, Frau Michaela Juvan, MAS sowie Frau Iris Einöder (Knallweiss e.U.).

Am letzten Tag stieg die Spannung, das „Final-Pitching“ stand an der Tagesordnung. Sehr professionell wurde vor der Fachjury (u.a. Mag. Draxler – WK) präsentiert. Das Siegerteam – „Die Reparaturwerkstatt“, bestehend aus Helene Kofler, Magdalena Tomaschitz und Johanna Weiß, freute sich über einen Preis von € 100,–. Sophie Kraßnitzer, Sarah Wallner und Manuela Wieser errangen Platz 2 mit ihrem „House of farmer“ und wurden mit € 75,– belohnt. Eine spannende Projektwoche ging mit großem Applaus, viel Lob und sogar einem Angebot einer Jurorin zu ende. Wir können mit Überzeugung sagen: „Nachahmung empfohlen“ – just try it – und bedanken uns für die tolle Begleitung unseres Coaches Christian Berger (Mitgründer von Gratos), bei der Koordinatorin Mag. Manuela Kleewein (HAK1 Klagenfurt) sowie Valentin Mayerhofer und Annamaria Teply (IFTE) für die finanzielle Unterstützung und Organisation. „Never give up“ – in diesem Sinne arbeitet die Klasse motiviert an ihrem UDM-Projekt weiter.

Mag. Marion Derhaschnig und die 3CHW

 

P.S. Falls ihr auch einmal bei einer so coolen Woche mitmachen wollt, meldet euch unter https://www.entrepreneurshipwoche.at/mitmachen/  an. Mehr erfährt ihr auch unter den weiterführenden Links. 😊

 

Weiterführende Links:

https://www.ifte.at/

https://inspirelab.at/das-lab/

https://www.jet-growth.com/

https://www.michijuvan.com/

https://www.iriseinoeder.com/en/

https://top-leader.at/unternehmen/knallweiss-e-u/

https://www.seeport.at/team/mag-prutej-walter-reinhard-3/

mario@orasche.com

 

 

Kick-Off-Veranstaltung – Round-Table-Gespräch

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Schule trifft Wirtschaft 

Am 8.10.21 fand ein Round-Table-Gespräch zum Auftakt der Kooperationen mit unseren Partnerbetrieben aus der Tourismuswirtschaft statt. Frau Gasser-Jost (Hochschober), Frau Mag. Felsberger (Feuerberg), Herr Gasser (Werzer’s Resort), Frau Feuerstein (Hirter Brauerei) und Frau Dörfling (Seepark Wörthersee Resort) tauschten mit einigen Schüler*innen und Lehrer*innen unter der Leitung von Frau Dir. Zergoi-Wagner ihre Meinungen zum Thema: „Wie kann man Jugendliche für die Gastronomie begeistern?“ bzw. „Welche Anforderungen werden an unsere Absolvent*innen gestellt?“ aus – eine sehr bereichernde Diskussion für beide Seiten.

Einig sind sich alle darüber, dass das teilweise negative Image der Arbeit in der Gastronomie („Mörderbetrieb“) verbessert werden muss. Auch sehr positive Erfahrungen wurden im Rahmen dieser Gespräche sichtbar. Schüler*innen der 4. Jahrgänge bzw.  3. Fachschule berichteten von ihren Eindrücken, die sie während des Pflichtpraktikums gesammelt hatten und erläuterten unseren Kooperationspartnern ihre Vorstellungen über einen attraktiven Arbeitsplatz im Tourismus.  Wie kann man den Personalmangel in dieser Branche abfangen und Absolventen der Fachschule oder auch der Höheren als potenzielle Arbeitnehmer*innen gewinnen? Und welche Anforderungen werden dabei an unsere Schüler*innen bzw. die Schule gestellt? Eigenschaften wie „Freundlichkeit“, „Offenheit“, „Geschick“ und „Talent“ sowie „Improvisationstalent“ wurden von unseren Partnern genannt.

Gleichzeitig wurden die Partnerklassen von unseren Gästen besucht. Die Betriebe wurden vorgestellt und weitere Schritte vereinbart. Als nächstes steht ein Besuch der Klassen in den jeweiligen Partnerbetrieben an. Dieser Erfahrungsaustausch ist nicht nur sehr wertvoll, sondern ein weiterer Meilenstein im Rahmen unserer Kooperationen. Ein gelungener Auftakt für alle Beteiligten im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit. 

Mag. Marion Derhaschnig 

 

Arbeitsrecht kompakt

Spätestens, wenn unsere Schüler*innen das erste Mal Praxisluft schnuppern, wird es Zeit, sich genauer über alle Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer*in zu informieren. Daher hat die 3AMW Herrn Dr. Philipp Parteder, den Leiter der Arbeiterkammer, Bezirksstelle St. Veit, zu sich eingeladen, um von ihm einen Einblick ins Arbeitsrecht zu bekommen. Äußerst kompetent, interessant und praxisnah erklärte uns Herr Dr. Parteder die wichtigsten Details zur Arbeiterkammer, deren Aufgabe und natürlich die arbeitsrechtlichen Vorschriften. Fehler, wie die Arbeitsstunden nicht aufzuzeichnen oder Überstunden nicht einzufordern, passieren aufgrund unzureichender Informationen leider sehr oft. Dr. Parteder betonte, dass die Arbeiterkammer hinter allen Arbeitnehmer*innen steht und sich jede*r an ihn bzw. sein Team wenden kann. Wenn es um nicht bezahlte Überstunden oder um falsche Arbeitszeit- bzw. Lohn-/Gehaltsabrechnungen geht, ist man bei unserem Experten bestens aufgehoben.

Das Um und Auf für jede*n ist eine abgeschlossene Ausbildung! Nur dann hat man mehr Möglichkeiten am Arbeitsmarkt, wie z. B. Berufsschutz. Bevor man einen Arbeitsvertrag unterschreibt, sollte dieser unbedingt von einer Expertin oder  einem Experten geprüft werden, um spätere negative Folgen zu vermeiden.

Was ist ein Kollektivvertrag, was passiert, wenn man vorzeitig aussteigt, wie schaut es mit dem Urlaubsanspruch, Überstunden, Krankenstand… aus? All diese Fragen und Wissenswertes zum Thema Arbeitsrecht wurden ausführlich und sehr anschaulich von unserem Experten erklärt.

Wir danken Herrn Dr. Parteder für seine sehr wertvollen Ratschläge und Tipps! Gerne nehmen wir sein Angebot, sich um unsere Anliegen zu kümmern, bzw. noch weitere Infos bezüglich der Haftung im Schadensfall …, an.  Fortsetzung folgt…

HLW St. Veit International gewinnt führende Betriebe aus der Region als Partnerunternehmen

Partnerbetriebe der HLW

Für die Wirtschaft ist Praxisrelevanz alles – und somit natürlich auch für eine Wirtschaftsschule. Um das reale Wirtschaftsleben in den Unterricht zu integrieren, wurde im Sommer ein Netzwerk von Partnerunternehmen durch die HLW aufgebaut. Jeder Praxispartner übernimmt eine Partnerklasse und hilft so, die Schülerinnen und Schüler perfekt auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Der Theorieunterricht erhält durch Kooperationen, Exkursionen, Schnupperpraktika (auch für Lehrende) und Vortragende aus den Partnerfirmen einen direkten Bezug zum Wirtschaftsleben und gewährt sehr früh erste Einblicke ins Berufsleben. So wird eine Ausbildung garantiert, die den aktuellen Anforderungen der internationalen Wirtschaft entspricht.

Die HLW St. Veit ist stolz, dass führende Betriebe der Region für diese Kooperation gewonnen werden konnten:

· GreenOneTec

· Jacques Lemans

· Raika St. Veit

· Leeb Balkone

· Hofstätter Reisen

· Hirter

· Hochschober

· Feuerberg

· Werzer’s Resort