Assessment-Center-Training für die 5. Jahrgänge

Bild-20211221-174148-815517c5

 

Matura – was nun? Diese Frage stellen sich viele unserer Maturant*innen –auf viele wartet das erste Bewerbungsgespräch und eventuell auch ein Assessment-Center. Aber was ist das eigentlich? Kann man sich darauf vorbereiten? All diese Fragestellungen wurden von Frau Mag. Lieb-Lind von Infineon beantwortet, die mit den zukünftigen Absolvent*innen ein Assessment-Center (das ist ein Auswahlverfahren, das auf Fallbeispielen und psychologischen Ansätzen basiert) gleich wie in der Praxis durchführte. Zuerst war die Präsentation der eigenen Person gefragt: Was zeichnet mich aus? Was sind meine Stärken und Schwächen? Warum passe ich so perfekt für die ausgeschriebene Position? Welche Sache würde mich am besten repräsentieren? Ein weiterer Schritt war die Erarbeitung eines gemeinsamen innovativen Marketing-Konzepts. Jeder muss seine Rolle finden, sich einbringen und so beweisen, dass man in der Lage ist, im Team zu arbeiten.

Es ist sehr schwierig, diese Fragen beim ersten Mal zu beantworten und andere Bewerber*innen auszustechen. Je öfter man diese Situationen geübt hat, umso leichter ist es dann in der Realsituation. Wir danken Frau Mag. Lieb-Lind für die Möglichkeit, den Assessment-Center-Prozess zu durchlaufen und so wieder besser auf die berufliche Zukunft vorbereitet zu sein.

 

 

Youth Entrepreneurship Week – Vom Problem zur Geschäftsidee

Gruppenfoto YEW 3CHW

In 4 Tagen eine Produktidee entwickeln und einen perfekten Pitch wie in 2 min. 2 Mio. hinlegen? Das hat die 3 CHW im Rahmen der Youth Entrepreneurship Week perfekt umgesetzt! Aber jetzt einmal der Reihe nach. Angefangen hat alles mit dem Einreichen einer Projektidee bei der IFTE (Initiative für Teaching Entrepreneurship). Über diese Initiative bekamen wir ein interaktives Spiel – „Next Generation of Changemaker“, in dem wir bereits einige Denkanstöße zur Durchführung unseres Projektes erhielten und tauchten in die Welt der „Entrepreneure“ ein  (ein Entrepreneur ist ein Unternehmer, der innovative,   zukunftsträchtige Idee auch mit großem Risiko umsetzt). Entrepreneure lassen sich nicht durch negative Erfahrungen aufhalten, sondern arbeiten entschlossen weiter!

Aus diesem Grund haben wir in Klagenfurt im „Inspire!Lab“, einer coolen Location, in der Raum für die Entwicklung von innovativen Ideen ist, vier arbeitsintensive Tage verbracht. Hier konnten so ziemlich alle Gegenstände beschrieben und der Kreativität freien Lauf gelassen werden.  Unter der Leitung von unserem Coach, Christian Berger, hatten wir jeden Tag ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Programm. Von der Problemanalyse, der Aufstellung von Hypothesen und daraus ableitenden Fragen stellten vier Teams anhand ihrer „Cornflakes Box“ Finanzpläne auf und erarbeiteten je eine Geschäftsidee. Zur Unterstützung wurden jeden Halbtag verschiedene Expert*innen und Mentor*innen zur Seite gestellt. Es wurde ein erster MVP (ein Minimum Viable Product)-Prototyp mit Tipps von Christoph Trost erstellt bzw. skizziert, Kosten samt Break-Even-Point berechnet und zu guter Letzt, das Herzstück, der „Pitch“ (die Produkt- bzw. Ideenpräsentation) vorbereitet. Jasper Ettemar, ein perfekt motivierender und kompetenter Experte, stand für diese Aufgabe zur Seite. Den letzten Schliff für die Geschäftsideen samt Pitches kamen von Profis (Mentoren*innen) wie Mag. Martin Maitz, Mag. Mario Orasche, Frau Michaela Juvan, MAS sowie Frau Iris Einöder (Knallweiss e.U.).

Am letzten Tag stieg die Spannung, das „Final-Pitching“ stand an der Tagesordnung. Sehr professionell wurde vor der Fachjury (u.a. Mag. Draxler – WK) präsentiert. Das Siegerteam – „Die Reparaturwerkstatt“, bestehend aus Helene Kofler, Magdalena Tomaschitz und Johanna Weiß, freute sich über einen Preis von € 100,–. Sophie Kraßnitzer, Sarah Wallner und Manuela Wieser errangen Platz 2 mit ihrem „House of farmer“ und wurden mit € 75,– belohnt. Eine spannende Projektwoche ging mit großem Applaus, viel Lob und sogar einem Angebot einer Jurorin zu ende. Wir können mit Überzeugung sagen: „Nachahmung empfohlen“ – just try it – und bedanken uns für die tolle Begleitung unseres Coaches Christian Berger (Mitgründer von Gratos), bei der Koordinatorin Mag. Manuela Kleewein (HAK1 Klagenfurt) sowie Valentin Mayerhofer und Annamaria Teply (IFTE) für die finanzielle Unterstützung und Organisation. „Never give up“ – in diesem Sinne arbeitet die Klasse motiviert an ihrem UDM-Projekt weiter.

Mag. Marion Derhaschnig und die 3CHW

 

P.S. Falls ihr auch einmal bei einer so coolen Woche mitmachen wollt, meldet euch unter https://www.entrepreneurshipwoche.at/mitmachen/  an. Mehr erfährt ihr auch unter den weiterführenden Links. 😊

 

Weiterführende Links:

https://www.ifte.at/

https://inspirelab.at/das-lab/

https://www.jet-growth.com/

https://www.michijuvan.com/

https://www.iriseinoeder.com/en/

https://top-leader.at/unternehmen/knallweiss-e-u/

https://www.seeport.at/team/mag-prutej-walter-reinhard-3/

mario@orasche.com

 

 

Kick-Off-Veranstaltung – Round-Table-Gespräch

Bild-20211008-104347-5a304512

 

Schule trifft Wirtschaft 

Am 8.10.21 fand ein Round-Table-Gespräch zum Auftakt der Kooperationen mit unseren Partnerbetrieben aus der Tourismuswirtschaft statt. Frau Gasser-Jost (Hochschober), Frau Mag. Felsberger (Feuerberg), Herr Gasser (Werzer’s Resort), Frau Feuerstein (Hirter Brauerei) und Frau Dörfling (Seepark Wörthersee Resort) tauschten mit einigen Schüler*innen und Lehrer*innen unter der Leitung von Frau Dir. Zergoi-Wagner ihre Meinungen zum Thema: „Wie kann man Jugendliche für die Gastronomie begeistern?“ bzw. „Welche Anforderungen werden an unsere Absolvent*innen gestellt?“ aus – eine sehr bereichernde Diskussion für beide Seiten.

Einig sind sich alle darüber, dass das teilweise negative Image der Arbeit in der Gastronomie („Mörderbetrieb“) verbessert werden muss. Auch sehr positive Erfahrungen wurden im Rahmen dieser Gespräche sichtbar. Schüler*innen der 4. Jahrgänge bzw.  3. Fachschule berichteten von ihren Eindrücken, die sie während des Pflichtpraktikums gesammelt hatten und erläuterten unseren Kooperationspartnern ihre Vorstellungen über einen attraktiven Arbeitsplatz im Tourismus.  Wie kann man den Personalmangel in dieser Branche abfangen und Absolventen der Fachschule oder auch der Höheren als potenzielle Arbeitnehmer*innen gewinnen? Und welche Anforderungen werden dabei an unsere Schüler*innen bzw. die Schule gestellt? Eigenschaften wie „Freundlichkeit“, „Offenheit“, „Geschick“ und „Talent“ sowie „Improvisationstalent“ wurden von unseren Partnern genannt.

Gleichzeitig wurden die Partnerklassen von unseren Gästen besucht. Die Betriebe wurden vorgestellt und weitere Schritte vereinbart. Als nächstes steht ein Besuch der Klassen in den jeweiligen Partnerbetrieben an. Dieser Erfahrungsaustausch ist nicht nur sehr wertvoll, sondern ein weiterer Meilenstein im Rahmen unserer Kooperationen. Ein gelungener Auftakt für alle Beteiligten im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit. 

Mag. Marion Derhaschnig 

 

Arbeitsrecht kompakt

Spätestens, wenn unsere Schüler*innen das erste Mal Praxisluft schnuppern, wird es Zeit, sich genauer über alle Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer*in zu informieren. Daher hat die 3AMW Herrn Dr. Philipp Parteder, den Leiter der Arbeiterkammer, Bezirksstelle St. Veit, zu sich eingeladen, um von ihm einen Einblick ins Arbeitsrecht zu bekommen. Äußerst kompetent, interessant und praxisnah erklärte uns Herr Dr. Parteder die wichtigsten Details zur Arbeiterkammer, deren Aufgabe und natürlich die arbeitsrechtlichen Vorschriften. Fehler, wie die Arbeitsstunden nicht aufzuzeichnen oder Überstunden nicht einzufordern, passieren aufgrund unzureichender Informationen leider sehr oft. Dr. Parteder betonte, dass die Arbeiterkammer hinter allen Arbeitnehmer*innen steht und sich jede*r an ihn bzw. sein Team wenden kann. Wenn es um nicht bezahlte Überstunden oder um falsche Arbeitszeit- bzw. Lohn-/Gehaltsabrechnungen geht, ist man bei unserem Experten bestens aufgehoben.

Das Um und Auf für jede*n ist eine abgeschlossene Ausbildung! Nur dann hat man mehr Möglichkeiten am Arbeitsmarkt, wie z. B. Berufsschutz. Bevor man einen Arbeitsvertrag unterschreibt, sollte dieser unbedingt von einer Expertin oder  einem Experten geprüft werden, um spätere negative Folgen zu vermeiden.

Was ist ein Kollektivvertrag, was passiert, wenn man vorzeitig aussteigt, wie schaut es mit dem Urlaubsanspruch, Überstunden, Krankenstand… aus? All diese Fragen und Wissenswertes zum Thema Arbeitsrecht wurden ausführlich und sehr anschaulich von unserem Experten erklärt.

Wir danken Herrn Dr. Parteder für seine sehr wertvollen Ratschläge und Tipps! Gerne nehmen wir sein Angebot, sich um unsere Anliegen zu kümmern, bzw. noch weitere Infos bezüglich der Haftung im Schadensfall …, an.  Fortsetzung folgt…

HLW St. Veit International gewinnt führende Betriebe aus der Region als Partnerunternehmen

Partnerbetriebe der HLW

Für die Wirtschaft ist Praxisrelevanz alles – und somit natürlich auch für eine Wirtschaftsschule. Um das reale Wirtschaftsleben in den Unterricht zu integrieren, wurde im Sommer ein Netzwerk von Partnerunternehmen durch die HLW aufgebaut. Jeder Praxispartner übernimmt eine Partnerklasse und hilft so, die Schülerinnen und Schüler perfekt auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Der Theorieunterricht erhält durch Kooperationen, Exkursionen, Schnupperpraktika (auch für Lehrende) und Vortragende aus den Partnerfirmen einen direkten Bezug zum Wirtschaftsleben und gewährt sehr früh erste Einblicke ins Berufsleben. So wird eine Ausbildung garantiert, die den aktuellen Anforderungen der internationalen Wirtschaft entspricht.

Die HLW St. Veit ist stolz, dass führende Betriebe der Region für diese Kooperation gewonnen werden konnten:

· GreenOneTec

· Jacques Lemans

· Raika St. Veit

· Leeb Balkone

· Hofstätter Reisen

· Hirter

· Hochschober

· Feuerberg

· Werzer’s Resort