Studium „Soziale Arbeit“ – eine ehemalige HLW-Schülerin berichtet…

Melissa Obmann

Kann man Menschen in verschiedenen Situationen helfen, egal, wie alt sie sind? Soziale Arbeit greift die diversen gesellschaftlichen Aufgaben und Probleme unserer Zeit auf. Die 3AHW hat sich, wie bereits berichtet, diesem Thema in ihrem UDM-Projekt gewidmet. Dazu gab es einen neuen Impuls von Frau Melissa Obmann, Absolventin unserer Schule. Sie studiert im 3. Semester „Soziale Arbeit“ an der Fachhochschule Feldkirchen. Online übermittelt sie der 3AHW einen interessanten Erfahrungsbericht.

Was wird in diesem Studium gelehrt? Welche Voraussetzungen werden benötigt? Welche Fächer werden unterrichtet? Wie schaut es mit/in der Praxis aus? Was kommt nach dem Bachelor? und viele weitere Fragen wurden besprochen. Habt Ihr/haben Sie gewusst, dass das Studium „Soziale Arbeit“ wissenschaftliche Grundlagen aus der Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Sozialphilosophie und Recht vermittelt? Was macht eine Persönlichkeit in diesem Beruf aus? Das Abschlussfeedback im Plenum ergab, dass das Arbeiten in diesem Umfeld eine geerdete und belastbare Persönlichkeit erfordert. Durch dieses Gespräch haben wir herausgefunden, dass nicht alle anwesenden Teilnehmer für diese Arbeit in dem Bereich geeignet seien. Wir danken Frau Obmann für den wertvollen Vortrag und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg für ihr Studium.

Mag. Baumgartner Paul, Mag. Derhaschnig Marion, Ing. Dipl.-Päd. Toff Elvira

Warum färben sich im Herbst die Blätter bunt?

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Dieser Frage gingen SchülerInnen der 2AHW und 3AHW im Rahmen der Biologischen Übungen im Vertiefungsschwerpunkt UMWELTMANAGEMENT unter Anleitung der Naturwissenschaften Lehrerin Andrea Müller nach. Die Methode der Wahl war eine Extraktion der im Laubblatt enthaltenen Pflanzenfarbstoffe. Im rot verfärbten Laubblatt der „Mauerkatze“ – einer sehr starkwüchsigen Kletterpflanze mit dem Namen Parthenocissus tricuspidata ‚Veitchii‘, die sich mit Haftscheiben an Mauern festhält – konnten die SchülerInnen neben dem roten Farbstoff Carotin noch den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll nachweisen. Dieser Farbstoff, den die Pflanzen zur Photosynthese brauchen, wurde also anscheinend noch nicht vollständig aus dem Blatt zurückgezogen. Erst durch das Herauslösen mit den Extraktionsmitteln konnte der Nachweis erbracht werden, dass sich in den Laubblättern unsichtbare Farbstoffe befinden, die von anderen Farben überdeckt werden. In einem gelb-grünen Blatt der Esskastanie stellten wir auch noch grüne Chlorophyllfarbstoffe fest. Wohingegen in einem gelben Blatt nur mehr die Vakuolen-Farbstoffe Anthoxanthine und Chromoplastenfarbstoffe Xanthophylle und kein Chlorophyll mehr nachgewiesen werden konnte.
MMag. Andrea Müller

Schreibwerkstatt der 3BHW

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Am 8. Oktober 2020 hatten wir die Möglichkeit an einem Schreibworkshop mit der bekannten, österreichischen Autorin Isabella Straub teilzunehmen.
Als erstes hat sie uns von ihrem Beruf und ihrem Leben erzählt, da ihr kreativer Alltag als Autorin komplett anders aussieht als der eines Durchschnittsbürgers. Sie gab uns verschiedene kreative Übungen, zum Beispiel mit unseren Namen. Weiters hatten wir die Möglichkeit einmal „hinter die Kulissen“ eines Romans zu blicken und wir erfuhren, dass hinter einem Buch sehr viel Zeit und Arbeit steckt. Wir haben mit ihr über unsere Lieblingsautoren gesprochen, des Weiteren auch darüber, welche Genres wir am liebsten lesen, und wir haben herausgefunden, dass es einen Unterschied zwischen Unterhaltungsliteratur und Belletristik gibt.
Dann kam unsere eigentliche Aufgabe: einen Roman schreiben. Am Anfang eines Buches muss man sich einen Charakter ausdenken und ihn zum „Leben erwecken“. Unsere erste Aufgabe war es also, uns eine Person auszudenken und dann Fragen zu ihr zu beantworten: weiblich oder männlich, wie heißt die Person, wie alt ist sie, wie sieht ihr Umfeld aus und was hat die Person gepräg? Dieser Charakter war dann die Basis für den Anfang unseres Romans und ein wesentlicher Bestandteil einer vorgegebenen Story Line. Am Ende lasen wir dann unsere Texte vor und Frau Straub teilte uns ihre persönliche Meinung dazu mit. Ich persönlich kann sagen, dass definitiv ein paar Schreibtalente in unserer Klasse sitzen.

von Laura Rigelnik, 3BHW

Die HLW in RADIO KÄRNTEN: Digitaler Unterricht in Zeiten von Corona

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Digitaler Unterricht zur Prävention
Kommt es bei Lehrern oder Schülern zu Coronavirus-Infektionen müssen zumindest in Mittleren und Höheren Schulen Klassen auf digitalen Unterricht umgestellt werden. Die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) St. Veit/Glan setzt dieses Konzept nun schon vorbeugend um.
Hier geht es zum entsprechenden Radiobericht:

  RADIO KÄRNTEN: Digitaler Unterricht während Corona 2020 (2,9 MiB, 213 hits)

(Heruntergeladene Datei unten anklicken!)

(Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3071122/)

Mythische Gestalten am Kreuzbergl – LandArt mit 2AHW+3AHW

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Der LandArt Künstler Manfred Stippich hat viel zu erzählen. Er tut dies am Kreuzbergl in Klagenfurt mit Hilfe von Moos, Stecken, Farnen, Flechten, morschem Holz und vielerlei anderen Naturmaterialien aus dem umgebenden Wald. Daraus konstruiert er Figuren und stellt Szenen aus der griechischen Mythologie dar. Er erzählt mit seinen Kunstwerken von Gottheiten und wir bekommen anhand von Schriftzeichen aus Holzstöckchen eine Vorstellung von keltischen Zeichen. Die Abstammungsmythologie der Götter findet Niederschlag in spinnenartigen Tieren, tanzenden Gestalten, feiernden Geistern, Seherinnen und Szenen aus der Entstehung von Himmel und Erde. Viel Spaß hat den SchülerInnen und Schülern der 2AHW und der 3AHW der Waldausgang mit Prof. Andrea Müller im Rahmen der Biologischen Übungen gemacht. Einige versuchten sich selbst erfolgreich als LandArt Künstler.

Mag. Andrea Müller

„Kärnten is lei ans“ – 10. Oktober 2020 an der HLW

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Anlässlich des Landesfeiertages im heurigen Jubiläumsjahr haben auch wir in der HLW St. Veit die Kärntner Geschichte zum Thema gemacht und würdig gefeiert.
Es wurde gestaltet, gedichtet, gesungen, gelehrt, gefilmt, erinnert und sensibilisiert.
Ein herzliches Dankeschön an alle Kolleg*Innen, die zur Umsetzung beigetragen haben.

Exkursion der 3A+D ins Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg

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Am Montag den 21. September 2020 fand eine informative und interaktive Exkursion im Rahmen der Biologischen Übungen mit SchülerInnen der 3AHW und 3DHW im Vertiefungsschwerpunkt UMWELTMANAGEMENT statt. Begleitet wurden die Klassen von den Biologie Lehrerinnen Andrea Müller und Vanessa Dürrauer.

Im Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg am Wörthersee ist ein Teil der natürlichen Seeuferzone erhalten geblieben und bietet einen bedeutenden Lebensraum für viele seltene und europaweit geschützte Tier- und Pflanzenarten. Die Projektleiterin des Instituts für Ökologie (E.C.O.), Frau DI Susanne Glatz-Jorde informierte uns über den Naturschutz Managementplan, diverse Kartierungen, Schutzguterhebungen, Maßnahmenumsetzung und Umweltbildung.
Zu entdecken gabt es bei er Exkursion diverse Lebensräume von Moorwiesen, Wirtschaftswiesen, Schilfgürtel und Uferzonen. Vorgestellt werden seltene und besondere Tiere dieser Lebensbereiche, Ziel und Sinnhaftigkeit eines Schutzgebiets, notwendige Maßnahmen und rücksichtsvolles Verhalten in der Natur. Mit der Geographin und Naturschutzfachkraft Elisabeth Wiegele konnten wir Wissenswertes unter anderem über Balkanmoorfrosch, Würfelnatter, Große Teichmuschel die Kleine Hufeisennase erfahren. Der Spaß durfte auch nicht zu kurz kommen. So wurden anhand naturpädagogischer Spiele und Methoden Wissensinhalte lustig vermittelt.

Für die Übernahme der Kosten für die Exkursionsleitung vom Institut für Ökologie E.C.O. möchten wir dem HLW Elternverein sehr herzlich danken.

Andrea Müller

HLW-Planungstreffen 2020: Ein facettenreicher Beginn

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Auch wenn heuer vieles anders ist, das Planungstreffen der Lehrer*innen fand wie gewohnt am Freitagnachmittag in der ersten Schulwoche statt. Nach den Anfangstagen, geprägt von Organisation, Statistiken und Verordnungen, waren die Facetten des Miteinanders, des Austauschens von Ideen und des „in Ruhe planen Könnens“ eine wohltuende Ergänzung.
Mehr als 20 Kolleg*innen nutzten, nach einem Soft-Opening im Innenhof des Pfarrzentrums St. Vitus mit Pizza und angenehmen Gesprächen, die Chance sich zu vernetzen und fächerübergreifende Themen, Projekte, Aktionen, … zu entwickeln bzw. sich abzusprechen. So wurden, unter anderem, der Internationale Tag der Sprachen, der Erasmustag, aber auch Aktionen für das 100-jährige Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung geplant und Kooperationen zu Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit ins Auge gefasst.
Gerne haben Fr. Prof. Rainer und ich diesen Nachmittag vorbereitet und gerne haben die Kolleg*innen ihre Freizeit verwendet, damit wir uns und unseren Schüler*innen, trotz Beschränkungen, Verboten und Absagen ein buntes Lernen ermöglichen: Eine Facette, die uns als HLW – Gemeinschaft auszeichnet.
Mag. Rosa Windbichler

Lehrerfortbildung mit Cocktail World Champion Mario Hofferer

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Liquid Kitchen, Japanese Bartending oder Hydro Souls – das sind Trends, die in der Bar-Szene heute en vogue sind.
Die Lehrer*innen, die die Barkeeperausbildung anbieten, haben in der letzten Ferienwoche diese neuen Techniken kennengelernt. Der Trainer ist ein Meister seines Fachs. Mario Hofferer ist doppelter Cocktail World Champion, Internationaler Barkeeper, vierfacher Österreichischer Staatsmeister und Barmann des Jahres sowie leader oft the year.
In diesem Seminar wurde auch die Basisausbildung für die Schüler*innen auf neue Beine gestellt – mehr Praxis, eine größere Vielfalt und mehr Kreativität.
Es wurde in einem der modernsten Cocktail-Labors in Europa gearbeitet, im hochwertige Geräte, speziellen Materialien, von denen wir nie gedacht hätten, dass diese in der Bar Verwendung finden können, gearbeitet, um innovative Drinks zu kreieren und praxisnahe Methoden der Zubereitung zu sehen. Neben der Aroma- und Sensorikschulung von antialkoholischen Spirituosen wurde besonderes Augenmerk auf das Free Pouring und das Zubereiten von Drinks aus der sogenannten „Blackbox“ gelegt.
Die klassischen Cocktails wie der Negroni, der Martini usw. sollen zwar nicht in Vergessenheit geraten und sind daher nach wie vor ein fixer Bestandteil der internationalen Barkultur, aber der Trend geht heute, laut Hofferer, auch in Richtung der alkoholfreien Drinks. Die Getränkeindustrie hat viel zu bieten und so können nun auch Klassiker mit alkoholfreien Spirituosen angeboten werden.
Ein Seminar auf so hohem Niveau ist eine wahre Bereicherung in der Lehrerfortbildung und dieses bietet die ideale Voraussetzung, um unsere Schüler*innen mit Spaß und Freude auf das Arbeiten hinter der Bar vorzubereiten.
Ein großes Dankeschön an die FV der WIMO Heidi Cas, die alles organisiert und an Mario Hofferer, der die Schulung durchgeführt hat.

Dipl.-Päd. Sabrina Jernej

Reife-, Diplom-, und Abschlussprüfungen 2020

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5AHW – Jahrgangsvorständin: Prof. Mag. Lisa Rainer

Mit ausgezeichnetem Erfolg haben bestanden:
Lirussi Marie-Christine, Pessentheiner Andreas, Wachernig Anna

Mit gutem Erfolg haben bestanden:
Saje Jana, Sicher Julia

Folgende SchülerInnen haben die Reife- und Diplomprüfung bestanden:
Andrä Judith, Auer Christoph, Frank Laura, Frießer Nadine, Hoi Markus, Mardaunig Anna, Pacher Leonie, Syme Lucas, Trattner Lisa-Marie, Wagner Emanuel

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5BHW – Klassenvorstand: Mag. Gottfried Huber

Mit ausgezeichnetem Erfolg haben bestanden:
Aichelburg Lisa, Drobesch Laura, Kustrin Miriam, Lackner Elena, Spanz Julia, Stark Julia, Truppe Regina

Mit gutem Erfolg haben bestanden:
Habernig Nicole, Hoi Ute, Holzweber Sandra, Klabuschnig Kristin

Folgende SchülerInnen haben die Reife- und Diplomprüfung bestanden:
Dramac Marina, Kruttner Johanna, Lugger Bettina, Manzel Annika, Prasser Anna, Stromberger Sandra, Sumann Jasmin, Wachernig Jennifer

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5CHW – Jahrgangsvorständin: Prof. Mag. Dr. Pauline Huber

Mit ausgezeichnetem Erfolg haben bestanden:
Berger Alexandra, Londer Gloria, Vince Lois-Marie, Wedenig Sophie, Windbichler Sophia, Zussner Julia

Mit gutem Erfolg haben bestanden:
Erian Johanna, Gröning Emma, Jäger Christina, Kupper Anna, Lausegger Laura, Puff Anita, Schaffer Madeleine, Scheiber Chiara, Seidl Jutta, Strasser Carolina

Folgende Schülerinnen haben die Reife- und Diplomprüfung bestanden:
Heilinger Melanie, Mujanovic Zerina, Rosenwirth Carmen, Schaunigg Gudrun, Schellander Adriana

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5DHW – Jahrgangsvorständin: OStR Mag. Christine Schönegger-Tscheließnig

Mit ausgezeichnetem Erfolg haben bestanden:
Brunner Alissa, Ouf Laura

Mit gutem Erfolg haben bestanden:
Higer Marion, Schummi Laura

Folgende SchülerInnen haben die Reife- und Diplomprüfung bestanden:
Brettner Viktoria, Greier Nina, Gruber Anja, Gstallnig Nadja, Koch Sabrina, Rachoinig Laura, Radinger Matthias, Samselnig Lisa

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3AMW – Klassenvorständin Mag. Christine Marschnig

Mit ausgezeichnetem Erfolg hat bestanden:
Egger Jana

Mit gutem Erfolg haben bestanden:
Baumgartner Nadine, Trattnig Anja

Folgende SchülerInnen haben die Abschlussprüfung bestanden:
Burger Oliver, Hainig Marina, Huber Lukas, Nocker Nadine, Pototschnig Barbara-Marie, Vierbach Wolfram, Wachernig Christopher, Wildhaber Sophia, Zedroßer Marika

Health 4 U: Eine Schulpartnerschaft voller Überraschungen!

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Unsere Erasmus+ Schulpartnerschaft H4U mit Partnerschulen in Finnland, Norwegen und den Niederlanden geht ins zweite Jahr. Wir starteten im Herbst mit dem dritten internationalen Treffen bei unserer holländischen Partnerschule in Maassluis. Die Mega Memory Workshops für alle Klassen, das Kollegium und die Eltern war ein Riesenerfolg. Die Activity Tracker erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit und wir sammeln fleißig Daten! Im Rahmen des Projektes hatten wir noch viele Aktionen geplant, aber dann kam alles anders…
Zuerst die erfreulichen Nachrichten: Die 3BHW hat in 2 UDLM-Gruppen das für April 2020 geplante internationale Treffen in St. Veit vorbereitet. Mit großer Begeisterung plante die Klasse schulische und außerschulische Aktivitäten für die Teilnehmer*innen aus unseren Partnerländern. Begonnen von der Suche nach Gastfamilien über das Freizeitprogramm, um unsere Schule und die schöne Umgebung in das beste Licht zu rücken, bis zum gemeinsamen Arbeiten in der Schule war alles bis ins letzte Detail vorbereitet. Im Rahmen dieses Treffens war auch ein großer Gesundheitstag vorgesehen. Workshops auf Deutsch und Englisch, viele interaktive Stationen waren fixiert. Alle Ausflugsziele, alle Busse waren gebucht, wir hatten uns mit den Bedürfnissen unserer Gäste im Rahmen des Service-Design Ansatz genauestens beschäftigt – und dann kam der 13. März ….
Und nun zum unerfreulichen Teil: Die Corona-Krise hat in allen vier Ländern zu Schulschließungen und natürlich auch zur Absage unseres Treffens geführt. Gesundheit war plötzlich das weltweit zentrale Thema und unser Projekt aktueller denn je.
Die guten Nachrichten zum Schluss: Erasmus+ verlängert erfreulicherweise alle Schulpartnerschaften unbürokratisch um sechs Monate! Also können wir das Projekttreffen auf November verschieben. Statt der geplanten Aktionen gab es die H4U Foto Challenge. Auch unsere Partnerschulen haben mit kreativen Aktionen Impulse gesetzt. Wir versuchen, möglichst flexibel zu arbeiten und lassen die aktuelle Situation ins Projekt einfließen. In diesem Sinne, STAY HEALTHY!
Mehr Informationen zu Health 4 U findet ihr auf www.h4uerasmus.com.
Mag. Angelika Hebenstreit

Erasmus Plus – Lehrerfortbildung

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Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrer_innen bilden sich im Rahmen von Erasmus Plus fort. Wir haben die Möglichkeit, an internationalen Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen teilzunehmen, Schulsysteme anderer Länder kennenzulernen und vor allem von Kolleg_innen aus ganz Europa zu lernen.

Im Laufe dieses Schuljahres nutzen 4 Lehrerinnen der HLW diese Chance – Frau Prof. Hebenstreit war zu einer Psychologie-Fortbildung in Florenz, Frau Prof. Bischof und Frau Prof. Stadtmann waren in Malta, um ihre Englischkenntnisse zu perfektionieren und ich durfte lernen, wie Digitalisierung und Flipped Classroom in Schweden funktionieren.

Hier einige Impressionen:

Mag. Angelika Hebenstreit:

Ich durfte im letzten August nach Florenz reisen und dort eine einwöchige Psychologie-Fortbildung der Europass Academy absolvieren. Der Titel meines Seminars war „A Satisfying School Experience: Strategies and Skills for Teachers“. Spannend waren nicht nur die Themen wie Emotionen, Kommunikation und Stress sondern auch der internationale Austausch. In meiner Gruppe waren Kolleg/innen aus Italien, Zypern, Ungarn, Spanien, Polen und Bulgarien. Eine spannende Kombination, denn die Schulsysteme und Traditionen sind in diesen Ländern sehr unterschiedlich. Auch wenn bei der Teamarbeit und den Diskussionen manchmal Sprachbarrieren zu überbrücken waren, haben wir als Gruppe eine sehr bereichernde Woche erlebt. In meiner Freizeit habe ich die wunderschöne Altstadt von Florenz erkundet. Ob Sightseeing oder Shopping – Florenz bietet alles. Für mich eine rundum gelungene Woche in der ich viel gelernt habe. Ich freue mich schon auf meine nächste Fortbildung!

Mag. Cornelia Stadtmann und Mag. Ernestine Bischof:

Für uns war das Erasmus Seminar auf Malta eine unglaubliche Bereicherung. Im Kurs saßen wir zu viert, das heißt, dass unser Teacher jeden einzeln sehr gut betreuen konnte. Wir haben uns auf das Sprechen fokussiert, Grammatik hat da eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Ich persönlich nehme aus diesem Kurs mit, dass ich Englisch im Grunde kann. Ich sollte mehr üben und ohne Scheu auf Englisch zu reden beginnen, auch wenn ich noch Fehler mache. Dieses Projekt hat mich so gestärkt und mir bewiesen, dass ich mehr Mut haben sollte und auch Dinge machen sollte, die nicht so leicht von der Hand gehen.

Außerdem hatten wir auch außerhalb der Unterrichtsstunden die Möglichkeit, die Insel zu erkunden. In der Hauptstadt finden sich sehr viele enge Gassen und kleine Geschäfte, die Strände sind traumhaft und die Lebensart ist sehr entspannt – als Österreicherin verliert man einzig und allein beim Autofahren auf Malta die Nerven – denn es gilt: wer bremst, verliert.

Mag. Gerlinde Zergoi

Digitalisierung, flipped classroom, Arbeitsaufträge online – wozu braucht man das alles? Funktioniert das überhaupt? Welche Tools gibt es? Welche Ausstattung braucht man? Liefern die Schüler_innen da überhaupt ab? Das waren die Fragen, dich ich mir zu Beginn meiner Fortbildung in Stockholm gemeinsam mit Kolleg_innen aus Spanien, Portugal, Kroatien und Deutschland gestellt habe. Und keiner von uns konnte ahnen, wie schnell all das für uns tägliches Brot werden würde. Gemeinsam konnten wir vieles ausprobieren, manches verwerfen und vor allem von einander lernen. Ich muss sagen, dass gerade diese Fortbildung uns in der Reaktion auf die aktuelle Situation enorm geholfen hat.

Weiters habe ich natürlich die Chance genützt, das wunderschöne Stockholm mit all seinen Museen, Parks, den Schärengärten und den Vintage-Läden zu erkunden. Danke Erasmus, dass wir diese Chance hatten.

Aufgrund unserer begeisterten Berichte haben sich für das kommende Schuljahr bereits 9 Kolleginnen für die internationalen Fortbildungen beworben – und genau so, wie alle Schüler_innen hoffen, bald wieder Auslandspraktika absolvieren zu können, hoffen wir, dass wir bald wieder in und von Europa lernen dürfen.

Europass: Fit für Europa

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Das Europass-Zentrum bietet jedes Jahr drei bis vier Termine für ein zweistündiges Europass-Bewerbungstraining in englischer Sprache für Jugendliche an. Mag. Cornelia Stadtmann, Seniorbotschafterin der Europäischen Parlaments, bemühte sich bei der Österreichischen Nationalagentur auf First-Come-First-Served-Basis um einen dieser raren Termine für die HLW St. Veit und hatte Glück. Am Freitag, dem 28. Februar 2020, konnten wir Anthony und Rosa, zwei Native Speaker aus den USA, bei uns in der Schule begrüßen. In zwei Workshops für die 2. Jahrgänge wurden zunächst die Europass-Dokumente (Lebenslauf, Sprachenpass, Mobilitätsnachweis, Zeugniserläuterungen und Diploma Supplement) vorgestellt. Anschließend wurden Bewerbungsgespräche simuliert und unsere Schülerinnen und Schüler erhielten wertvolle Tipps, wie man sich erfolgreich für eine offene Stelle bewirbt. Somit sind sie bestens darauf vorbereitet, wenn sie im nächsten Jahr ihr Pflichtpraktikum im Ausland absolvieren möchten.
Erasmus+-Team

Umgang mit Konflikten – Schulmediation

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Echt ärgerlich ist vieles in unserem Alltag, aber wie teile ich meine Gefühle und Bedürfnisse mit, ohne dass alles noch mehr eskaliert?
Am Dienstag nach den Semesterferien besuchten die 24 Schulmediator*innen einen Workshop mit Anna Gabalier, die uns lebendig und engagiert mit der Gewaltfreien Kommunikation vertraut machte. Für einige aus den höheren Klassen war es eine willkommene Auffrischung, für die neun Schüler*innen aus den 2. Klassen das Einüben einer Haltung, die nicht nur im Vermitteln bei Konflikten, sondern auch im alltäglichen Miteinander sehr hilfreich ist.
Besonders wichtig und lustig war das gegenseitige Kennenlernen, da die Schüler*innen aus sieben verschiedenen Klassen kommen und der inhaltsreiche Vormittag durch viele bewegte, kreative und kurzweilige Kontaktübungen aufgelockert wurde.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich um das gewaltfreie Lösen von Konflikten bemühen und besonders an unsere Referentin Anna Gabalier, die sich, trotz ihrer Zuständigkeit für die Konfliktvermittlung an allen Kärntner Schulen, für die HLW St. Veit Zeit genommen hat.
Rosa Windbichler

Die Welt der Körper und Illusionen

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Am 4. Februar 2020 ging es für die 2 BHW früh morgens auf den Weg ins stürmische Wien, um dort gleich nach der Ankunft die Ausstellung „Körperwelten“ in der Stadthalle zu besuchen. Beeindruckend präparierte Exponate waren hier ausgestellt, wobei die Echtheit der Körper bei manchen Schülerinnen doch ein flaues Gefühl im Magen hinterließ.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause inklusive Shoppingtour, bestaunten wir am Nachmittag noch die optischen Täuschungen im Museum der Illusionen. Viele dieser ließen sich gut auf Fotos festhalten, weshalb wir auch außergewöhnliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen durften.
Nach einem langen, erlebnisreichen Tag könnten wir spät abends wieder frische und virusfreie kärntner Luft schnuppern 😉!

Mag. Lisa Rainer

HLW-Info-Abend 2020

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Am Donnerstag, dem 16. Jänner 2020, fand ab 18.00 Uhr unser traditioneller HLW-INFO-Abend statt und – wie jedes Jahr – fanden sich sehr viele Besucherinnen und Besucher ein, die unseren Festsaal bis auf den letzten Platz füllten. Ganz besonders gefreut und gleichzeitig sehr beeindruckt hat uns dabei die Tatsache, dass so viele ehemalige Absolventinnen nunmehr als Mütter mit ihren Kindern den Weg zurück zu ihrer „alten Schule“ gefunden haben und dementsprechend lustig und voller Überraschung war das Wiedersehen!

Nach allgemeinen Informationen begaben sich alle zu den „Workshops“ in den zweiten Stock, wo sich ein breit gestreutes und anschauliches Informationsprogramm bot. Nahezu alle Lehrerinnen und Lehrer der HLW waren anwesend und konnten eine Vielzahl von Fragen beantworten und klären. Wir haben uns sehr über Ihren so zahlreichen Besuch gefreut und hoffen, dass es Ihnen bei uns gefallen hat.

Vielen herzlichen Dank sagen wir unseren zahlreichen SchülerberaterInnen, den „Guides“ und den MitarbeiterInnen in der Küche und an den Bars, die sich freiwillig bereit erklärt hatten, sich bis spät in den Abend für Informationen „aus erster Hand“, beste Gästebetreuung und fröhliche Stimmung für ihre Schule zur Verfügung zu stellen!

Dr. Peter Czell

Wie aus einem ausrangierten T-Shirt eine Stofftasche wird

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Im Rahmen des UDM- Unterrichtes besuchte eine Gruppe aus der 3AHW Anfang Dezember den Laden Kunst & Werk am St. Veiter Hauptplatz, wo unter anderem Fr. Melanie Gaggl „Zero Waste“ Produkte und upcycled fashion anbietet.
Alte Kleidungsstücke, aus denen die Textilgifte längst ausgewaschen sind, werden zum Modelabel „Mein Lieblingsstück“ und wenn schon Plastik gebraucht wird, zum Beispiel für das Jausen- oder Seifensackerl, dann vernäht Fr. Gaggl Reste einer Kindermatschhose oder eines kaputten Plantschbeckens und gibt diesen eine zweite Chance. Fr. Gaggl gab uns eine interessante Einführung in die plastikfreie Kosmetik und andere abfallfreie Produkte. Sie zeigte uns, wie wir selbst eine Zahnputzmischung herstellen können oder wie innerhalb von 5 Minuten aus einem ausrangierten T-Shirt eine Tragtasche wird.
Das Resümee der Exkursion: Ein Leben ohne Plastik? Unvorstellbar, aber nicht unmöglich!
Mag. Rosa Windbichler

Namaste! Ein Gruß aus Indien

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Am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, war Katharina Gregull in allen vierten Klassen zu Gast und erzählte engagiert und anschaulich über die Arbeit mit Straßenkindern in einer indischen Stadt im Rahmen ihres Auslandsfreiwilligendienstes nach der Matura.
Geschätzte 80 Millionen Kinder leben in Indien auf der Straße, ohne Chance auf eine unbeschwerte Kindheit: Sie betteln oder arbeiten, werden Opfer von Menschenhändlern, prostituieren sich, …
Die katholische Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern, bzw. Brüder hilft den Kindern und Jugendlichen ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, eine Schulbildung zu erhalten und vor allem, durch Gemeinschaft und Spiel, Kind sein zu dürfen.
Das Volontariat war für Katharina nicht nur eine Zeit, die sie den Kindern in dieser Einrichtung geschenkt hat. Sie selbst konnte viele Kontakte und Freundschaften knüpfen und war seither weitere siebenmal zu Besuch in Indien, wo sie auch ihren Mann, der ebenfalls ein freiwilliges Jahr absolvierte, kennen gelernt hat. Wer sich für einen internationalen Freiwilligendienst interessiert, kann sich gerne unter www.vides-freiwilligendienst.net weiter informieren.
Mag. Rosa Windbichler

DNA-Workshop 2019

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Wie schon seit einigen Jahren üblich, kam auch heuer wieder Herr Mag. Nestelbacher von der Universität Salzburg, um für die zweiten und dritten Jahrgänge des Umweltmanagement-Zweiges einen molekularbiologischen Workshop abzuhalten. Diesmal konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene DNA isolieren und auf bestimmte Gene hin untersuchen. So wurde beispielweise analysiert, ob ihre Muskulatur eher zum Ausdauer- oder eher zum Kraftsport geeignet ist oder ob sie durch verstärkte Oxytocinaufnahme „pro social“ sind und daher tendenziell seltener fremdgehen würden. Herr Mag. Nestelbacher erklärte die Arbeitsweisen in biologischen Labors, den Aufbau der DNA und leitete teilweise die Schülerinnen und Schüler bewusst irre, um sie so zum selbstständigen Denken anzuregen.
Auch wenn der Tag lang war, waren die Schülerinnen und Schüler mit Eifer und großem Interesse dabei und konnten so einiges mitnehmen.