Tag der Inklusion – Begegnen auf Augenhöhe

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Die UDM2-Gruppe der 3AHW hat sich mit der Arbeit und dem Leben von beeinträchtigten Menschen beschäftigt. Dazu wurden einige Vorträge organisiert, um sich über diese Thematik zu informieren. Ein weiterer Meilenstein war die Zusammenarbeit mit Camphill. In diesem Zusammenhang hat der pädagogische Leiter, Herr Stefan Grauf-Sixt, die Organisation Camphill und deren Aufgaben vorgestellt. Die Chancengleichheit, die fähigkeitsorientierte Beschäftigung und das sinnstiftende Arbeiten stehen im Mittelpunkt dieses Vereines. Nach so vielen Informationen und Eindrücken war es der UDM2-Gruppe wichtig, das Bewusstsein der Schüler*innen im Umgang mit beeinträchtigten Personen zu fördern, und auf deren Probleme im Alltag hinzuweisen. Auch die Unterstützung des Vereins Camphill lag der Gruppe am Herzen. Ein Videowettbewerb an der HLW St. Veit wurde ausgeschrieben, an dem jeder teilnehmenden Klasse eine Beeinträchtigungsform wie Autismus, Gehörlosigkeit, … zugeteilt wurde. Die Aufgabe bestand darin, ein informatives, aufklärendes Video zu gestalten. Um die Schüler*innen zu motivieren, wurden Preise für die ersten drei Plätze organisiert. Auch die zweite UDM-Gruppe der Klasse konnte ins Boot geholt werden und so beschäftigten sie sich intensiv mit Gebärdensprache, Autismus, Trisomie 21 und Lernschwäche. Lehrer*innen und Schüler*innen wurden befragt, Videos gedreht, ein Kahoot-Rätsel und Plakate samt Folder erstellt, … Im Konferenzzimmer fand eine Ausstellung der hergestellten Produkte der Klienten*innen des Kooperationspartners Camphill statt. Viele Professoren*innen erwarben die ausgestellten Produkte. Der Schichtbetrieb verlangte das Abhalten von zwei Aktionstagen. Am 11. und 12. Mai, am Tag der Inklusion in der HLW St. Veit, standen neben informativen Vorträgen, das Voting und das Finale des Wettbewerbes auf dem Programm. Die Schulgemeinschaft der HLW St. Veit konnte in eine andere Welt eintauchen und erfahren, dass jede*r etwas tun kann, um das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen. Letztendlich konnten im spannenden Voting auch die Siegerklassen ermittelt werden. Die 2CHW gewann mit ihrem Beitrag zum Thema „Tourette“ und freute sich über einen Gutschein im Wert von 50 Kugeln Eis. An zweiter Stelle lag die 2BHW mit der „Gebärdensprache“ vor der 1CHW, die über „Epilepsie“ berichtete. „Capri Sonnen“ lachten für die 2BHW und die 1CHW wurde mit HLW-Kugelschreibern ausgestattet. Zwei informative Tage mit vielen Eindrücken samt strahlenden Gewinnern*innen, einem Schulfilm zum Thema Inklusion und einer Einnahme von über € 700,–, für die ausgestellten Produkte von Camphill, waren das Ergebnis dieses besonderen Projektes. Die Betreuerinnen und das UDM2-Team der 3AHW danken der gesamten Schulgemeinschaft für die rege Teilnahme bzw. Unterstützung und hoffen, dass der Gedanke des Miteinanders nachhaltig und mehr denn je gelebt wird. Ein weiterer Dank gilt Herrn Stefan Grauf-Sixt, der an diesen zwei Tagen mit seinen sehr interessanten Beiträgen zu Diskussionen und zum Begegnen auf Augenhöhe beigetragen hat.
Mag. Marion Derhaschnig & Mag. Ingrid Thaler, Betreuerinnen sowie das UDM2-Team der -3AHW: Alexandra Apathy, Ines Brandner, Barbara Hinteregger, Sofie Messner, Nina Peinhaupt, Maya Pipal, Luna Strauß, Stefanie Theußl, Larissa Tripolt und Andrea Wurzer.

Mythische Gestalten am Kreuzbergl – LandArt mit 2AHW+3AHW

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Der LandArt Künstler Manfred Stippich hat viel zu erzählen. Er tut dies am Kreuzbergl in Klagenfurt mit Hilfe von Moos, Stecken, Farnen, Flechten, morschem Holz und vielerlei anderen Naturmaterialien aus dem umgebenden Wald. Daraus konstruiert er Figuren und stellt Szenen aus der griechischen Mythologie dar. Er erzählt mit seinen Kunstwerken von Gottheiten und wir bekommen anhand von Schriftzeichen aus Holzstöckchen eine Vorstellung von keltischen Zeichen. Die Abstammungsmythologie der Götter findet Niederschlag in spinnenartigen Tieren, tanzenden Gestalten, feiernden Geistern, Seherinnen und Szenen aus der Entstehung von Himmel und Erde. Viel Spaß hat den SchülerInnen und Schülern der 2AHW und der 3AHW der Waldausgang mit Prof. Andrea Müller im Rahmen der Biologischen Übungen gemacht. Einige versuchten sich selbst erfolgreich als LandArt Künstler.

Mag. Andrea Müller

Abschlussfahrt der 5. Jahrgänge 2020

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Dass die Abschlussreise anders werden würde als sonst, war von Anfang an klar. Bereits im vergangenen Frühling stand fest, dass wir nicht ins Ausland fahren würden und daher wurden ein paar Stationen in Österreich geplant. Froh, dass die Reise überhaupt stattfinden konnte, starteten alle fünften Klassen mit den Professorinnen Gunzer, Knafl, Winkler und Dürrauer also am Mittwoch, dem 16. September, im Bus Richtung Salzburg – natürlich mit Maske.

Der erste Stopp war der Zoo Salzburg, in dem die 5CHW eine Führung hatte, während sich die anderen in der Zwischenzeit stärkten oder sich den Park oder das Schloss Hellbrunn mit den Wasserspielen ansahen. Danach brachte uns unser Bus in die Stadt und die 5BHW und 5DHW machten sich auf den Weg zum Haus der Natur, wo sie zuerst eine Führung hatten und sich anschließend noch selbstständig dort umsehen konnten. Später am Nachmittag wurden dann die Zimmer des A&O-Hostels bezogen und wir erholten uns kurz von dem doch recht anstrengenden Tag, bevor wir abends in die Stadt konnten. Am nächsten Tag gingen wir nach dem Frühstück zum Mirabellplatz, wo uns eine dreistündige Radtour durch Salzburg erwartete. Dabei sahen wir interessante Plätze von Salzburg. Leider wurden wir von einem kurzen Regenschauer erwischt, aber insgesamt hielt das Wetter besser durch als prognostiziert. Die 5AHW machte sich direkt nach der Tour auf den Weg zum Hangar 7, während die anderen den restlichen Tag frei hatten.

Freitags brachen wir in Salzburg auf und wurden von dem Bus nach Oberösterreich chauffiert, wo wir zuerst einen Stopp bei der Grüne-Erde-Welt machten. Dort wurde uns die nachhaltige Matratzenproduktion und Firmenphilosophie nähergebracht und wir hatten die Gelegenheit, im Shop einzukaufen und Mittag zu essen. Abschließend fuhren wir nach Gmunden, von wo aus wir mit einem Schiff über den Traunsee fuhren und noch die wunderschöne Aussicht und die letzten Stunden unserer Reise in der Sonne genossen. Eigentlich wäre es noch geplant gewesen, zwei Tage nach Wien zu fahren, aber wegen der hohen Zahl an Corona-Infizierten ließen wir Wien lieber aus und fuhren zurück nach St. Veit. Ein großer Dank geht and Frau Prof. Gunzer, die viele Stunden Arbeit auf sich nahm, damit diese Abschlussreise doch stattfinden konnte und so gut verlief!

Exkursion Botanischer Garten: Die 2AHW entdeckt Wege der Frucht- und Samenausbreitung

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Die biologischen Übungen führten SchülerInnen der 2AHW Vertiefungsschwerpunkt UMWELTMANAGEMENT mit Andrea Müller in den Botanischen Garten nach Klagenfurt, wo Früchte verschiedenster Art und Form reifen. Früchte unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch in ihren vielfältigen Mechanismen der Frucht- und Samenausbreitung. Während einige Arten zu diesem Zweck Wind und Wasser nutzen, haften sich andere an das Fell von Tieren oder werden von diesen gefressen und ausgeschieden. Mag. Felix Schlatti (Kärntner Botanikzentrum) stellt anhand ausgewählter Beispiele sensationelle Wege der Frucht- und Samenausbreitung vor.
Der Ausflug zum Thema „Flora im Herbstaspekt“ war nicht nur sehr informativ, auch lustig und spannend.
MMag. Andrea Müller

Exkursion der 3A+D ins Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg

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Am Montag den 21. September 2020 fand eine informative und interaktive Exkursion im Rahmen der Biologischen Übungen mit SchülerInnen der 3AHW und 3DHW im Vertiefungsschwerpunkt UMWELTMANAGEMENT statt. Begleitet wurden die Klassen von den Biologie Lehrerinnen Andrea Müller und Vanessa Dürrauer.

Im Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg am Wörthersee ist ein Teil der natürlichen Seeuferzone erhalten geblieben und bietet einen bedeutenden Lebensraum für viele seltene und europaweit geschützte Tier- und Pflanzenarten. Die Projektleiterin des Instituts für Ökologie (E.C.O.), Frau DI Susanne Glatz-Jorde informierte uns über den Naturschutz Managementplan, diverse Kartierungen, Schutzguterhebungen, Maßnahmenumsetzung und Umweltbildung.
Zu entdecken gabt es bei er Exkursion diverse Lebensräume von Moorwiesen, Wirtschaftswiesen, Schilfgürtel und Uferzonen. Vorgestellt werden seltene und besondere Tiere dieser Lebensbereiche, Ziel und Sinnhaftigkeit eines Schutzgebiets, notwendige Maßnahmen und rücksichtsvolles Verhalten in der Natur. Mit der Geographin und Naturschutzfachkraft Elisabeth Wiegele konnten wir Wissenswertes unter anderem über Balkanmoorfrosch, Würfelnatter, Große Teichmuschel die Kleine Hufeisennase erfahren. Der Spaß durfte auch nicht zu kurz kommen. So wurden anhand naturpädagogischer Spiele und Methoden Wissensinhalte lustig vermittelt.

Für die Übernahme der Kosten für die Exkursionsleitung vom Institut für Ökologie E.C.O. möchten wir dem HLW Elternverein sehr herzlich danken.

Andrea Müller

Health 4 U: Eine Schulpartnerschaft voller Überraschungen!

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Unsere Erasmus+ Schulpartnerschaft H4U mit Partnerschulen in Finnland, Norwegen und den Niederlanden geht ins zweite Jahr. Wir starteten im Herbst mit dem dritten internationalen Treffen bei unserer holländischen Partnerschule in Maassluis. Die Mega Memory Workshops für alle Klassen, das Kollegium und die Eltern war ein Riesenerfolg. Die Activity Tracker erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit und wir sammeln fleißig Daten! Im Rahmen des Projektes hatten wir noch viele Aktionen geplant, aber dann kam alles anders…
Zuerst die erfreulichen Nachrichten: Die 3BHW hat in 2 UDLM-Gruppen das für April 2020 geplante internationale Treffen in St. Veit vorbereitet. Mit großer Begeisterung plante die Klasse schulische und außerschulische Aktivitäten für die Teilnehmer*innen aus unseren Partnerländern. Begonnen von der Suche nach Gastfamilien über das Freizeitprogramm, um unsere Schule und die schöne Umgebung in das beste Licht zu rücken, bis zum gemeinsamen Arbeiten in der Schule war alles bis ins letzte Detail vorbereitet. Im Rahmen dieses Treffens war auch ein großer Gesundheitstag vorgesehen. Workshops auf Deutsch und Englisch, viele interaktive Stationen waren fixiert. Alle Ausflugsziele, alle Busse waren gebucht, wir hatten uns mit den Bedürfnissen unserer Gäste im Rahmen des Service-Design Ansatz genauestens beschäftigt – und dann kam der 13. März ….
Und nun zum unerfreulichen Teil: Die Corona-Krise hat in allen vier Ländern zu Schulschließungen und natürlich auch zur Absage unseres Treffens geführt. Gesundheit war plötzlich das weltweit zentrale Thema und unser Projekt aktueller denn je.
Die guten Nachrichten zum Schluss: Erasmus+ verlängert erfreulicherweise alle Schulpartnerschaften unbürokratisch um sechs Monate! Also können wir das Projekttreffen auf November verschieben. Statt der geplanten Aktionen gab es die H4U Foto Challenge. Auch unsere Partnerschulen haben mit kreativen Aktionen Impulse gesetzt. Wir versuchen, möglichst flexibel zu arbeiten und lassen die aktuelle Situation ins Projekt einfließen. In diesem Sinne, STAY HEALTHY!
Mehr Informationen zu Health 4 U findet ihr auf www.h4uerasmus.com.
Mag. Angelika Hebenstreit

Erasmus Plus – Lehrerfortbildung

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Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrer_innen bilden sich im Rahmen von Erasmus Plus fort. Wir haben die Möglichkeit, an internationalen Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen teilzunehmen, Schulsysteme anderer Länder kennenzulernen und vor allem von Kolleg_innen aus ganz Europa zu lernen.

Im Laufe dieses Schuljahres nutzen 4 Lehrerinnen der HLW diese Chance – Frau Prof. Hebenstreit war zu einer Psychologie-Fortbildung in Florenz, Frau Prof. Bischof und Frau Prof. Stadtmann waren in Malta, um ihre Englischkenntnisse zu perfektionieren und ich durfte lernen, wie Digitalisierung und Flipped Classroom in Schweden funktionieren.

Hier einige Impressionen:

Mag. Angelika Hebenstreit:

Ich durfte im letzten August nach Florenz reisen und dort eine einwöchige Psychologie-Fortbildung der Europass Academy absolvieren. Der Titel meines Seminars war „A Satisfying School Experience: Strategies and Skills for Teachers“. Spannend waren nicht nur die Themen wie Emotionen, Kommunikation und Stress sondern auch der internationale Austausch. In meiner Gruppe waren Kolleg/innen aus Italien, Zypern, Ungarn, Spanien, Polen und Bulgarien. Eine spannende Kombination, denn die Schulsysteme und Traditionen sind in diesen Ländern sehr unterschiedlich. Auch wenn bei der Teamarbeit und den Diskussionen manchmal Sprachbarrieren zu überbrücken waren, haben wir als Gruppe eine sehr bereichernde Woche erlebt. In meiner Freizeit habe ich die wunderschöne Altstadt von Florenz erkundet. Ob Sightseeing oder Shopping – Florenz bietet alles. Für mich eine rundum gelungene Woche in der ich viel gelernt habe. Ich freue mich schon auf meine nächste Fortbildung!

Mag. Cornelia Stadtmann und Mag. Ernestine Bischof:

Für uns war das Erasmus Seminar auf Malta eine unglaubliche Bereicherung. Im Kurs saßen wir zu viert, das heißt, dass unser Teacher jeden einzeln sehr gut betreuen konnte. Wir haben uns auf das Sprechen fokussiert, Grammatik hat da eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Ich persönlich nehme aus diesem Kurs mit, dass ich Englisch im Grunde kann. Ich sollte mehr üben und ohne Scheu auf Englisch zu reden beginnen, auch wenn ich noch Fehler mache. Dieses Projekt hat mich so gestärkt und mir bewiesen, dass ich mehr Mut haben sollte und auch Dinge machen sollte, die nicht so leicht von der Hand gehen.

Außerdem hatten wir auch außerhalb der Unterrichtsstunden die Möglichkeit, die Insel zu erkunden. In der Hauptstadt finden sich sehr viele enge Gassen und kleine Geschäfte, die Strände sind traumhaft und die Lebensart ist sehr entspannt – als Österreicherin verliert man einzig und allein beim Autofahren auf Malta die Nerven – denn es gilt: wer bremst, verliert.

Mag. Gerlinde Zergoi

Digitalisierung, flipped classroom, Arbeitsaufträge online – wozu braucht man das alles? Funktioniert das überhaupt? Welche Tools gibt es? Welche Ausstattung braucht man? Liefern die Schüler_innen da überhaupt ab? Das waren die Fragen, dich ich mir zu Beginn meiner Fortbildung in Stockholm gemeinsam mit Kolleg_innen aus Spanien, Portugal, Kroatien und Deutschland gestellt habe. Und keiner von uns konnte ahnen, wie schnell all das für uns tägliches Brot werden würde. Gemeinsam konnten wir vieles ausprobieren, manches verwerfen und vor allem von einander lernen. Ich muss sagen, dass gerade diese Fortbildung uns in der Reaktion auf die aktuelle Situation enorm geholfen hat.

Weiters habe ich natürlich die Chance genützt, das wunderschöne Stockholm mit all seinen Museen, Parks, den Schärengärten und den Vintage-Läden zu erkunden. Danke Erasmus, dass wir diese Chance hatten.

Aufgrund unserer begeisterten Berichte haben sich für das kommende Schuljahr bereits 9 Kolleginnen für die internationalen Fortbildungen beworben – und genau so, wie alle Schüler_innen hoffen, bald wieder Auslandspraktika absolvieren zu können, hoffen wir, dass wir bald wieder in und von Europa lernen dürfen.

Exkursion nach Mauthausen 2020

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Der Vergangenheit direkt ins Auge geblickt haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5BHW, 5CHW und 5DHW. Nach intensiver Lektüre des Augenzeugenberichts von Gertrude Pressburger, „Gelebt, erlebt, überlebt“, die Auschwitz überlebt hatte, waren sie bereit für die Konfrontation mit der dunklen Vergangenheit der NS-Zeit. Die tristen und grauen Mauern von Mauthausen und die professionelle Führung durch das KZ hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern. Der einstimmige Tenor nach der Exkursion war: „Wir müssen uns erinnern, damit wir nie vergessen!

Jänner 2020: Wienfahrt der 2AMW

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Am 23. Jänner2020 machten sich die Schülerinnen und Schüler der 2AMW gemeinsam mit den Professorinnen Dürrauer und Winkler auf den Weg nach Wien. Nach einem obligatorischen Foto vor dem Stephansdom und einer Stärkung wurde zuerst die faszinierende Ausstellung „Körperwelten“ besucht. Dort konnten Präparate von echten menschlichen Körpern betrachtet werden. Nach einem Abstecher am Naschmarkt folgte abends ein Besuch im Museum der Illusionen. Hier bekamen wir eine Führung, bei der uns die verschiedenen optischen Täuschungen erklärt und auch mit Handyfotos selbst erzeugt wurden. Im Anschluss fand eine Zaubershow statt, in der uns ein magischer Mini-Pömpel zum Staunen brachte. Erschöpft von dem langen und ereignisreichen Tag kehrten wir dann in unsere Unterkunft zurück.
Der nächste Morgen begann mit einer Führung im Haus des Meeres, die uns die Vielfalt und Faszination der Meereslebewesen vorführte. Doch es gab nicht nur Haie, Quallen oder Schildkröten zu bestaunen, sondern auch Affen und tropische Vögel. Manche Schülerinnen und Schüler ließen sich außerdem die Hautschuppen von kleinen Fischchen abknabbern.
Zum Abschluss der Wienreise gab es schließlich noch etwas Zeit, um Wien auf eigene Faust erkundet werden (was die meisten zum Shoppengehen nutzten). Gut gelaunt, aber doch ziemlich müde, kehrten wir am Nachmittag wieder nach St. Veit zurück.

Die Welt der Körper und Illusionen

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Am 4. Februar 2020 ging es für die 2 BHW früh morgens auf den Weg ins stürmische Wien, um dort gleich nach der Ankunft die Ausstellung „Körperwelten“ in der Stadthalle zu besuchen. Beeindruckend präparierte Exponate waren hier ausgestellt, wobei die Echtheit der Körper bei manchen Schülerinnen doch ein flaues Gefühl im Magen hinterließ.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause inklusive Shoppingtour, bestaunten wir am Nachmittag noch die optischen Täuschungen im Museum der Illusionen. Viele dieser ließen sich gut auf Fotos festhalten, weshalb wir auch außergewöhnliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen durften.
Nach einem langen, erlebnisreichen Tag könnten wir spät abends wieder frische und virusfreie kärntner Luft schnuppern 😉!

Mag. Lisa Rainer

Exkursion der 4AHW und 4CHW nach Linz und Mauthausen

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Am 29. und 30. Jänner 2020 fuhren wir auf eine Exkursion nach Linz. Am ersten Tag besuchten wir das ARS Elektronica, ein Museum, derzeit spezialisiert auf künstliche Intelligenzen. Nach einer interessanten Führung konnten wir selbstständig die Stärken und Schwächen der KI kennenlernen. Anschließend spazierten wir gemeinsam durch die Altstadt und besichtigten den imposanten Mariendom. Der Abend stand im Zeichen eines gemütlichen Abendessens. Am nächsten Morgen genossen wir die Schmalspurbahnfahrt auf den Pöstlingberg, auf dem wir von Schnee umgeben die Aussicht auf Linz genossen. Den Abschluss der Exkursion bildete eine lehrreiche zweistündige Tour durch das KZ Mauthausen.

Die 4AHW & 4CHW

5CHW auf Genussfahrt in der Südoststeiermark

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Am 19. Dezember besuchten wir, die 5CHW, gemeinsam mit Frau Prof. Stromberger und Frau Prof. Huber sowie unserer italienischen Sprachassistentin Melissa die Südoststeiermark, um dort unsere Gaumen zu verwöhnen.
Zunächst ging es zur Vulcano-Schinken-Manufaktur, wo wir dank dem Schwein Vulcana einen Einblick in die Unternehmensphilosophie und Geschichte bekamen. Nach einem kurzen Besuch bei den glücklichen Schweinen und einer Führung über den Hof durften wir unseren Besuch mit einer Verkostung der verschiedensten köstlichen Schinken- und Specksorten abschließen.
Danach ging es weiter in die Gölles-Essigwelt, wo wir Einblick in die gesamte Manufaktur erhielten. Außerdem konnten wir eine Vielfalt an verschiedensten Essigen verkosten, wobei die Balsamessigsorten ein wahrer Genuss waren. Natürlich durfte eine kleine Verkostung der hervorragenden Schnäpse von Gölles nicht fehlen.
Den süßen Abschluss bildete der Besuch in Zotters Schokoladenfabrik. Wir kosteten uns durch die über 300 verschiedenen Schokoladensorten, die im Unternehmen hergestellt werden und kauften noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk.
Ein großes Dankeschön an unsere Klassenvorständin Frau Prof. Huber für die Organisation dieser großartigen Genussfahrt und Frau Prof. Stromberger sowie Melissa für die nette Begleitung.

Wie aus einem ausrangierten T-Shirt eine Stofftasche wird

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Im Rahmen des UDM- Unterrichtes besuchte eine Gruppe aus der 3AHW Anfang Dezember den Laden Kunst & Werk am St. Veiter Hauptplatz, wo unter anderem Fr. Melanie Gaggl „Zero Waste“ Produkte und upcycled fashion anbietet.
Alte Kleidungsstücke, aus denen die Textilgifte längst ausgewaschen sind, werden zum Modelabel „Mein Lieblingsstück“ und wenn schon Plastik gebraucht wird, zum Beispiel für das Jausen- oder Seifensackerl, dann vernäht Fr. Gaggl Reste einer Kindermatschhose oder eines kaputten Plantschbeckens und gibt diesen eine zweite Chance. Fr. Gaggl gab uns eine interessante Einführung in die plastikfreie Kosmetik und andere abfallfreie Produkte. Sie zeigte uns, wie wir selbst eine Zahnputzmischung herstellen können oder wie innerhalb von 5 Minuten aus einem ausrangierten T-Shirt eine Tragtasche wird.
Das Resümee der Exkursion: Ein Leben ohne Plastik? Unvorstellbar, aber nicht unmöglich!
Mag. Rosa Windbichler

Health 4 U: Projekttreffen in Holland

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Vom 18. bis 25. September war ein neunköpfiges Team der HLW beim dritten internationalen Treffen unseres Erasmus-Projektes „HEALTH 4 U“. Gastgeber war diesmal das Reviuslyceum in Maassluis/Niederlande. Dieses Treffen mit Teilnehmer/innen aus Holland, Norwegen, Finnland und Österreich bildet den Startschuss für das zweite Jahr unserer Schulpartnerschaft.

Unsere Schule war vertreten durch Ina Kainz, Hannah Koch, Daniela Wieser, Jana Wagner, Vanessa Verdino, Emil Simixhiu, Anna Prodinger (alle 3bhw), Frau Prof. Julia Gunzer und Frau Prof. Angelika Hebenstreit. Die 3bhw wird im Rahmen ihres UDM-Unterrichts das Projekttreffen in St. Veit im April 2020 organisieren.
Unsere Partnerschule hatte ein vielseitiges Programm zu den sportlichen Aspekten von Gesundheit zusammengestellt. Dabei gab es für uns auch einen Einblick in Sportarten, die in Maassluis regelmäßig auf dem Plan stehen, wie Wasserschi Fahren, Klettern, Kanufahren oder Stand-up-Paddeln (im Meer!). Ob im Hallenbad oder im Meer – Wassersportarten werden in dieser Region großgeschrieben! Und bei einem internationalen „Robinson“ Wettbewerb am Strand haben alle Teams Höchstleistungen gezeigt.

Auch das Freizeitprogramm war sehr abwechslungsreich. Sightseeing in Maassluis und Rotterdam gehörte ebenso dazu wie gemeinsame Abende und typisch holländisches Essen. Die Erasmusbrücke in Rotterdam steht als schönes Symbol für den Namensgeber unseres Projektes und die Verbindung zwischen unseren Schulen. So verging die Woche wie im Flug. Unsere Gruppe hatte außerdem die Chance, zweimal ein paar Stunden in Amsterdam zu verbringen.

Den Abschluss der gemeinsamen Woche bildete ein Ausblick in die nächsten Schwerpunkte unseres Projektes. Jede Schule wird sich in den nächsten Monaten mit den speziellen Angeboten für Jugendgesundheit in ihrer Region befassen. Danach vergleichen wir unsere Ergebnisse. Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft unserer holländischen Partnerschule und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in St. Veit!

Die HLW als FAIRTRADE-School beim Wiesenmarktumzug

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In unserem Bezirk gibt es zwei Fairtrade Schools: Die HLW St. Veit und die VS Sörg. Als bunte Gruppe von Jung und Alt unterstützten wir den Weltladen St. Veit beim Wiesenmarktumzug. Vielen ehemaligen und derzeitigen SchülerInnen, die die Straßen säumten, und auch den unzähligen anderen ZuschauerInnen wollten wir vermitteln, dass es doppelt Freude bereitet, wenn man im Weltladen einkauft: Man hat ein tolles Produkt und die ProduzentInnen in den Ländern des globalen Südens erhalten einen fairen Preis.

Mag. Rosa Windbichler

Planungstreffen 2019 bei autArK in Brückl

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Nach dem ersten Teamtreffen gegen Schulschluss versammelten sich auch zu Beginn des neuen Schuljahres 23 Kolleginnen und Kollegen der HLW in der „autArkademie“ in Brückl – um konkrete Projektideen für vernetztes und fächerübergreifendes Unterrichten sinnvoll und effizient umzusetzen.

Programmpunkte waren die Erstellung individueller „Bedürfnisbilder“ und deren Abstimmung auf einen „Motto-Arbeitsplan“ für das kommende Schuljahr sowie der Startschuss für eine Vielzahl einzelner Klassenaktivitäten, bei denen durchwegs SchülerInnen und/oder LehrerInnen verschiedener Klassen eingebunden werden sollen.

Die Themen und Projektideen solcher schulischen Vorhaben waren unglaublich breit gestreut:

Fair Trade, NAWI (Naturwissenschaftliche) Workshops zu Sexualität, Sucht, Handystrahlung und DNA, eine angepeilte MINT-Zertifizierung für die HLW, Nachhaltigkeit und Klimawandel am Beispiel „For Forest“, Health-4-You mit Gesundheitstag und -aktionen sowie dem Einsatz des Fitness Trackers, Fit für den Beruf, Kooperationen mit Firmen, Wirtschaft und der Fachhochschule, Sexual Abuse Day, Gedenktage zum Ende des 1. Weltkriegs, English Language Day und 25 Jahre Englische Arbeitssprache an der HLW, Holocaust Erinnerungstag am Loibl, European Week of Sport, Erasmus Day, Ideen für UDM, Thema Plastik und Recycling, Fotowettbewerb an der Schule, AIDS, Männer in Sozialberufen und Sexual Health Workshop, Wirtschaftsvorträge für alle Jahrgänge, 1. Hilfe Kurse (auch als Langzeitkurs in englischer Sprache), Equal Pay Day, Erasmus Lehrerfortbildung, Schulpartnerschaft mit San Vito, Vorbereitung der Romreise (3.Jg), Italienreise (2.Jg) und der Matura-Abschlussfahrten nach Prag oder Barcelona, Business Behaviour Kurse (3.Jg), Survival Guide – Vorstellung und Einführung, Anwendung bzw. Umsetzung der Benimm-Fibel, Politische Bildung, Vernetzungstreffen (Infos über WebUntis), Skypen mit Partnerklassen im Ausland, Brainfit-Vortrag durch einen Mental Coach, Projekt „Sprachenvielfalt in Europa“, diverse Kulturprojekte, Education Day mit Lehrerfortbildung im Ausland u.a.

Ein großes Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an die beiden Projektleiterinnen Mag. Helga Flick-Schnattler und Mag. Rosa Windbichler, die es – gemeinsam mit der kurzweiligen aber zugleich sehr effizienten Moderation von Mag. Gerlinde Zergoi – einmal mehr verstanden haben, einen intensiven Arbeitstag informativ, lustig, interessant und sehr partnerschaftlich zu gestalten.

Für unsere Helga Flick war es das letzte Treffen dieser Art und wir möchten uns im Namen der gesamten Schulgemeinschaft ganz herzlich für ihr unermüdliches Engagement über Jahrzehnte bei uns bedanken!

Besonders dankend soll auch hervorgehoben werden, dass dieses Seminar nicht ohne die Bereitschaft aller anderen Kolleginnen und Kollegen an der HLW, die am Vormittag für uns an der Schule suppliert haben, möglich gewesen wäre!

Dr. Peter Czell

Auf den Spuren von „Engel des Vergessens“

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Am Dienstag, dem 2.7.2019, fand sich eine kleine, aber motivierte Gruppe bei Zdravko Haderlap am Vinkl-Hof in Leppen/Bad Eisenkappl ein, um mit ihm die geschichtsträchtige Region der Partisanen aus dem 2. Weltkrieg zu erwandern. Den Rucksack mit Wasser, Jause und Büchern von Maya Haderlap, Florian Lipuš und Peter Handke gefüllt, machten wir uns auf den heißen Weg und tauchten ein in eine andere Welt. Rechtzeitig vor dem erlösenden Regen, erreichten wir den Peršman-Hof, Gedenkstätte und Museum für den Widerstand der Kärntner SlowenInnen.

Die Jausenboxen und Wasserflaschen waren leer, aber wir gefüllt mit vielen neuen Eindrücken und einem neuen Bewusstsein für die Kärntner Geschichte und für die Auswirkungen von Krieg. Dieser Tag wird noch lange in uns nachwirken.

Mag. Barbara Klema

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