Health 4 U: Eine Schulpartnerschaft voller Überraschungen!

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Unsere Erasmus+ Schulpartnerschaft H4U mit Partnerschulen in Finnland, Norwegen und den Niederlanden geht ins zweite Jahr. Wir starteten im Herbst mit dem dritten internationalen Treffen bei unserer holländischen Partnerschule in Maassluis. Die Mega Memory Workshops für alle Klassen, das Kollegium und die Eltern war ein Riesenerfolg. Die Activity Tracker erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit und wir sammeln fleißig Daten! Im Rahmen des Projektes hatten wir noch viele Aktionen geplant, aber dann kam alles anders…
Zuerst die erfreulichen Nachrichten: Die 3BHW hat in 2 UDLM-Gruppen das für April 2020 geplante internationale Treffen in St. Veit vorbereitet. Mit großer Begeisterung plante die Klasse schulische und außerschulische Aktivitäten für die Teilnehmer*innen aus unseren Partnerländern. Begonnen von der Suche nach Gastfamilien über das Freizeitprogramm, um unsere Schule und die schöne Umgebung in das beste Licht zu rücken, bis zum gemeinsamen Arbeiten in der Schule war alles bis ins letzte Detail vorbereitet. Im Rahmen dieses Treffens war auch ein großer Gesundheitstag vorgesehen. Workshops auf Deutsch und Englisch, viele interaktive Stationen waren fixiert. Alle Ausflugsziele, alle Busse waren gebucht, wir hatten uns mit den Bedürfnissen unserer Gäste im Rahmen des Service-Design Ansatz genauestens beschäftigt – und dann kam der 13. März ….
Und nun zum unerfreulichen Teil: Die Corona-Krise hat in allen vier Ländern zu Schulschließungen und natürlich auch zur Absage unseres Treffens geführt. Gesundheit war plötzlich das weltweit zentrale Thema und unser Projekt aktueller denn je.
Die guten Nachrichten zum Schluss: Erasmus+ verlängert erfreulicherweise alle Schulpartnerschaften unbürokratisch um sechs Monate! Also können wir das Projekttreffen auf November verschieben. Statt der geplanten Aktionen gab es die H4U Foto Challenge. Auch unsere Partnerschulen haben mit kreativen Aktionen Impulse gesetzt. Wir versuchen, möglichst flexibel zu arbeiten und lassen die aktuelle Situation ins Projekt einfließen. In diesem Sinne, STAY HEALTHY!
Mehr Informationen zu Health 4 U findet ihr auf www.h4uerasmus.com.
Mag. Angelika Hebenstreit

Erasmus Plus – Lehrerfortbildung

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Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrer_innen bilden sich im Rahmen von Erasmus Plus fort. Wir haben die Möglichkeit, an internationalen Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen teilzunehmen, Schulsysteme anderer Länder kennenzulernen und vor allem von Kolleg_innen aus ganz Europa zu lernen.

Im Laufe dieses Schuljahres nutzen 4 Lehrerinnen der HLW diese Chance – Frau Prof. Hebenstreit war zu einer Psychologie-Fortbildung in Florenz, Frau Prof. Bischof und Frau Prof. Stadtmann waren in Malta, um ihre Englischkenntnisse zu perfektionieren und ich durfte lernen, wie Digitalisierung und Flipped Classroom in Schweden funktionieren.

Hier einige Impressionen:

Mag. Angelika Hebenstreit:

Ich durfte im letzten August nach Florenz reisen und dort eine einwöchige Psychologie-Fortbildung der Europass Academy absolvieren. Der Titel meines Seminars war „A Satisfying School Experience: Strategies and Skills for Teachers“. Spannend waren nicht nur die Themen wie Emotionen, Kommunikation und Stress sondern auch der internationale Austausch. In meiner Gruppe waren Kolleg/innen aus Italien, Zypern, Ungarn, Spanien, Polen und Bulgarien. Eine spannende Kombination, denn die Schulsysteme und Traditionen sind in diesen Ländern sehr unterschiedlich. Auch wenn bei der Teamarbeit und den Diskussionen manchmal Sprachbarrieren zu überbrücken waren, haben wir als Gruppe eine sehr bereichernde Woche erlebt. In meiner Freizeit habe ich die wunderschöne Altstadt von Florenz erkundet. Ob Sightseeing oder Shopping – Florenz bietet alles. Für mich eine rundum gelungene Woche in der ich viel gelernt habe. Ich freue mich schon auf meine nächste Fortbildung!

Mag. Cornelia Stadtmann und Mag. Ernestine Bischof:

Für uns war das Erasmus Seminar auf Malta eine unglaubliche Bereicherung. Im Kurs saßen wir zu viert, das heißt, dass unser Teacher jeden einzeln sehr gut betreuen konnte. Wir haben uns auf das Sprechen fokussiert, Grammatik hat da eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Ich persönlich nehme aus diesem Kurs mit, dass ich Englisch im Grunde kann. Ich sollte mehr üben und ohne Scheu auf Englisch zu reden beginnen, auch wenn ich noch Fehler mache. Dieses Projekt hat mich so gestärkt und mir bewiesen, dass ich mehr Mut haben sollte und auch Dinge machen sollte, die nicht so leicht von der Hand gehen.

Außerdem hatten wir auch außerhalb der Unterrichtsstunden die Möglichkeit, die Insel zu erkunden. In der Hauptstadt finden sich sehr viele enge Gassen und kleine Geschäfte, die Strände sind traumhaft und die Lebensart ist sehr entspannt – als Österreicherin verliert man einzig und allein beim Autofahren auf Malta die Nerven – denn es gilt: wer bremst, verliert.

Mag. Gerlinde Zergoi

Digitalisierung, flipped classroom, Arbeitsaufträge online – wozu braucht man das alles? Funktioniert das überhaupt? Welche Tools gibt es? Welche Ausstattung braucht man? Liefern die Schüler_innen da überhaupt ab? Das waren die Fragen, dich ich mir zu Beginn meiner Fortbildung in Stockholm gemeinsam mit Kolleg_innen aus Spanien, Portugal, Kroatien und Deutschland gestellt habe. Und keiner von uns konnte ahnen, wie schnell all das für uns tägliches Brot werden würde. Gemeinsam konnten wir vieles ausprobieren, manches verwerfen und vor allem von einander lernen. Ich muss sagen, dass gerade diese Fortbildung uns in der Reaktion auf die aktuelle Situation enorm geholfen hat.

Weiters habe ich natürlich die Chance genützt, das wunderschöne Stockholm mit all seinen Museen, Parks, den Schärengärten und den Vintage-Läden zu erkunden. Danke Erasmus, dass wir diese Chance hatten.

Aufgrund unserer begeisterten Berichte haben sich für das kommende Schuljahr bereits 9 Kolleginnen für die internationalen Fortbildungen beworben – und genau so, wie alle Schüler_innen hoffen, bald wieder Auslandspraktika absolvieren zu können, hoffen wir, dass wir bald wieder in und von Europa lernen dürfen.

Exkursion nach Mauthausen 2020

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Der Vergangenheit direkt ins Auge geblickt haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5BHW, 5CHW und 5DHW. Nach intensiver Lektüre des Augenzeugenberichts von Gertrude Pressburger, „Gelebt, erlebt, überlebt“, die Auschwitz überlebt hatte, waren sie bereit für die Konfrontation mit der dunklen Vergangenheit der NS-Zeit. Die tristen und grauen Mauern von Mauthausen und die professionelle Führung durch das KZ hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern. Der einstimmige Tenor nach der Exkursion war: „Wir müssen uns erinnern, damit wir nie vergessen!

Jänner 2020: Wienfahrt der 2AMW

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Am 23. Jänner2020 machten sich die Schülerinnen und Schüler der 2AMW gemeinsam mit den Professorinnen Dürrauer und Winkler auf den Weg nach Wien. Nach einem obligatorischen Foto vor dem Stephansdom und einer Stärkung wurde zuerst die faszinierende Ausstellung „Körperwelten“ besucht. Dort konnten Präparate von echten menschlichen Körpern betrachtet werden. Nach einem Abstecher am Naschmarkt folgte abends ein Besuch im Museum der Illusionen. Hier bekamen wir eine Führung, bei der uns die verschiedenen optischen Täuschungen erklärt und auch mit Handyfotos selbst erzeugt wurden. Im Anschluss fand eine Zaubershow statt, in der uns ein magischer Mini-Pömpel zum Staunen brachte. Erschöpft von dem langen und ereignisreichen Tag kehrten wir dann in unsere Unterkunft zurück.
Der nächste Morgen begann mit einer Führung im Haus des Meeres, die uns die Vielfalt und Faszination der Meereslebewesen vorführte. Doch es gab nicht nur Haie, Quallen oder Schildkröten zu bestaunen, sondern auch Affen und tropische Vögel. Manche Schülerinnen und Schüler ließen sich außerdem die Hautschuppen von kleinen Fischchen abknabbern.
Zum Abschluss der Wienreise gab es schließlich noch etwas Zeit, um Wien auf eigene Faust erkundet werden (was die meisten zum Shoppengehen nutzten). Gut gelaunt, aber doch ziemlich müde, kehrten wir am Nachmittag wieder nach St. Veit zurück.

Die Welt der Körper und Illusionen

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Am 4. Februar 2020 ging es für die 2 BHW früh morgens auf den Weg ins stürmische Wien, um dort gleich nach der Ankunft die Ausstellung „Körperwelten“ in der Stadthalle zu besuchen. Beeindruckend präparierte Exponate waren hier ausgestellt, wobei die Echtheit der Körper bei manchen Schülerinnen doch ein flaues Gefühl im Magen hinterließ.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause inklusive Shoppingtour, bestaunten wir am Nachmittag noch die optischen Täuschungen im Museum der Illusionen. Viele dieser ließen sich gut auf Fotos festhalten, weshalb wir auch außergewöhnliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen durften.
Nach einem langen, erlebnisreichen Tag könnten wir spät abends wieder frische und virusfreie kärntner Luft schnuppern 😉!

Mag. Lisa Rainer

Exkursion der 4AHW und 4CHW nach Linz und Mauthausen

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Am 29. und 30. Jänner 2020 fuhren wir auf eine Exkursion nach Linz. Am ersten Tag besuchten wir das ARS Elektronica, ein Museum, derzeit spezialisiert auf künstliche Intelligenzen. Nach einer interessanten Führung konnten wir selbstständig die Stärken und Schwächen der KI kennenlernen. Anschließend spazierten wir gemeinsam durch die Altstadt und besichtigten den imposanten Mariendom. Der Abend stand im Zeichen eines gemütlichen Abendessens. Am nächsten Morgen genossen wir die Schmalspurbahnfahrt auf den Pöstlingberg, auf dem wir von Schnee umgeben die Aussicht auf Linz genossen. Den Abschluss der Exkursion bildete eine lehrreiche zweistündige Tour durch das KZ Mauthausen.

Die 4AHW & 4CHW

5CHW auf Genussfahrt in der Südoststeiermark

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Am 19. Dezember besuchten wir, die 5CHW, gemeinsam mit Frau Prof. Stromberger und Frau Prof. Huber sowie unserer italienischen Sprachassistentin Melissa die Südoststeiermark, um dort unsere Gaumen zu verwöhnen.
Zunächst ging es zur Vulcano-Schinken-Manufaktur, wo wir dank dem Schwein Vulcana einen Einblick in die Unternehmensphilosophie und Geschichte bekamen. Nach einem kurzen Besuch bei den glücklichen Schweinen und einer Führung über den Hof durften wir unseren Besuch mit einer Verkostung der verschiedensten köstlichen Schinken- und Specksorten abschließen.
Danach ging es weiter in die Gölles-Essigwelt, wo wir Einblick in die gesamte Manufaktur erhielten. Außerdem konnten wir eine Vielfalt an verschiedensten Essigen verkosten, wobei die Balsamessigsorten ein wahrer Genuss waren. Natürlich durfte eine kleine Verkostung der hervorragenden Schnäpse von Gölles nicht fehlen.
Den süßen Abschluss bildete der Besuch in Zotters Schokoladenfabrik. Wir kosteten uns durch die über 300 verschiedenen Schokoladensorten, die im Unternehmen hergestellt werden und kauften noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk.
Ein großes Dankeschön an unsere Klassenvorständin Frau Prof. Huber für die Organisation dieser großartigen Genussfahrt und Frau Prof. Stromberger sowie Melissa für die nette Begleitung.

Wie aus einem ausrangierten T-Shirt eine Stofftasche wird

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Im Rahmen des UDM- Unterrichtes besuchte eine Gruppe aus der 3AHW Anfang Dezember den Laden Kunst & Werk am St. Veiter Hauptplatz, wo unter anderem Fr. Melanie Gaggl „Zero Waste“ Produkte und upcycled fashion anbietet.
Alte Kleidungsstücke, aus denen die Textilgifte längst ausgewaschen sind, werden zum Modelabel „Mein Lieblingsstück“ und wenn schon Plastik gebraucht wird, zum Beispiel für das Jausen- oder Seifensackerl, dann vernäht Fr. Gaggl Reste einer Kindermatschhose oder eines kaputten Plantschbeckens und gibt diesen eine zweite Chance. Fr. Gaggl gab uns eine interessante Einführung in die plastikfreie Kosmetik und andere abfallfreie Produkte. Sie zeigte uns, wie wir selbst eine Zahnputzmischung herstellen können oder wie innerhalb von 5 Minuten aus einem ausrangierten T-Shirt eine Tragtasche wird.
Das Resümee der Exkursion: Ein Leben ohne Plastik? Unvorstellbar, aber nicht unmöglich!
Mag. Rosa Windbichler

Health 4 U: Projekttreffen in Holland

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Vom 18. bis 25. September war ein neunköpfiges Team der HLW beim dritten internationalen Treffen unseres Erasmus-Projektes „HEALTH 4 U“. Gastgeber war diesmal das Reviuslyceum in Maassluis/Niederlande. Dieses Treffen mit Teilnehmer/innen aus Holland, Norwegen, Finnland und Österreich bildet den Startschuss für das zweite Jahr unserer Schulpartnerschaft.

Unsere Schule war vertreten durch Ina Kainz, Hannah Koch, Daniela Wieser, Jana Wagner, Vanessa Verdino, Emil Simixhiu, Anna Prodinger (alle 3bhw), Frau Prof. Julia Gunzer und Frau Prof. Angelika Hebenstreit. Die 3bhw wird im Rahmen ihres UDM-Unterrichts das Projekttreffen in St. Veit im April 2020 organisieren.
Unsere Partnerschule hatte ein vielseitiges Programm zu den sportlichen Aspekten von Gesundheit zusammengestellt. Dabei gab es für uns auch einen Einblick in Sportarten, die in Maassluis regelmäßig auf dem Plan stehen, wie Wasserschi Fahren, Klettern, Kanufahren oder Stand-up-Paddeln (im Meer!). Ob im Hallenbad oder im Meer – Wassersportarten werden in dieser Region großgeschrieben! Und bei einem internationalen „Robinson“ Wettbewerb am Strand haben alle Teams Höchstleistungen gezeigt.

Auch das Freizeitprogramm war sehr abwechslungsreich. Sightseeing in Maassluis und Rotterdam gehörte ebenso dazu wie gemeinsame Abende und typisch holländisches Essen. Die Erasmusbrücke in Rotterdam steht als schönes Symbol für den Namensgeber unseres Projektes und die Verbindung zwischen unseren Schulen. So verging die Woche wie im Flug. Unsere Gruppe hatte außerdem die Chance, zweimal ein paar Stunden in Amsterdam zu verbringen.

Den Abschluss der gemeinsamen Woche bildete ein Ausblick in die nächsten Schwerpunkte unseres Projektes. Jede Schule wird sich in den nächsten Monaten mit den speziellen Angeboten für Jugendgesundheit in ihrer Region befassen. Danach vergleichen wir unsere Ergebnisse. Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft unserer holländischen Partnerschule und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in St. Veit!

Die HLW als FAIRTRADE-School beim Wiesenmarktumzug

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In unserem Bezirk gibt es zwei Fairtrade Schools: Die HLW St. Veit und die VS Sörg. Als bunte Gruppe von Jung und Alt unterstützten wir den Weltladen St. Veit beim Wiesenmarktumzug. Vielen ehemaligen und derzeitigen SchülerInnen, die die Straßen säumten, und auch den unzähligen anderen ZuschauerInnen wollten wir vermitteln, dass es doppelt Freude bereitet, wenn man im Weltladen einkauft: Man hat ein tolles Produkt und die ProduzentInnen in den Ländern des globalen Südens erhalten einen fairen Preis.

Mag. Rosa Windbichler

Planungstreffen 2019 bei autArK in Brückl

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Nach dem ersten Teamtreffen gegen Schulschluss versammelten sich auch zu Beginn des neuen Schuljahres 23 Kolleginnen und Kollegen der HLW in der „autArkademie“ in Brückl – um konkrete Projektideen für vernetztes und fächerübergreifendes Unterrichten sinnvoll und effizient umzusetzen.

Programmpunkte waren die Erstellung individueller „Bedürfnisbilder“ und deren Abstimmung auf einen „Motto-Arbeitsplan“ für das kommende Schuljahr sowie der Startschuss für eine Vielzahl einzelner Klassenaktivitäten, bei denen durchwegs SchülerInnen und/oder LehrerInnen verschiedener Klassen eingebunden werden sollen.

Die Themen und Projektideen solcher schulischen Vorhaben waren unglaublich breit gestreut:

Fair Trade, NAWI (Naturwissenschaftliche) Workshops zu Sexualität, Sucht, Handystrahlung und DNA, eine angepeilte MINT-Zertifizierung für die HLW, Nachhaltigkeit und Klimawandel am Beispiel „For Forest“, Health-4-You mit Gesundheitstag und -aktionen sowie dem Einsatz des Fitness Trackers, Fit für den Beruf, Kooperationen mit Firmen, Wirtschaft und der Fachhochschule, Sexual Abuse Day, Gedenktage zum Ende des 1. Weltkriegs, English Language Day und 25 Jahre Englische Arbeitssprache an der HLW, Holocaust Erinnerungstag am Loibl, European Week of Sport, Erasmus Day, Ideen für UDM, Thema Plastik und Recycling, Fotowettbewerb an der Schule, AIDS, Männer in Sozialberufen und Sexual Health Workshop, Wirtschaftsvorträge für alle Jahrgänge, 1. Hilfe Kurse (auch als Langzeitkurs in englischer Sprache), Equal Pay Day, Erasmus Lehrerfortbildung, Schulpartnerschaft mit San Vito, Vorbereitung der Romreise (3.Jg), Italienreise (2.Jg) und der Matura-Abschlussfahrten nach Prag oder Barcelona, Business Behaviour Kurse (3.Jg), Survival Guide – Vorstellung und Einführung, Anwendung bzw. Umsetzung der Benimm-Fibel, Politische Bildung, Vernetzungstreffen (Infos über WebUntis), Skypen mit Partnerklassen im Ausland, Brainfit-Vortrag durch einen Mental Coach, Projekt „Sprachenvielfalt in Europa“, diverse Kulturprojekte, Education Day mit Lehrerfortbildung im Ausland u.a.

Ein großes Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an die beiden Projektleiterinnen Mag. Helga Flick-Schnattler und Mag. Rosa Windbichler, die es – gemeinsam mit der kurzweiligen aber zugleich sehr effizienten Moderation von Mag. Gerlinde Zergoi – einmal mehr verstanden haben, einen intensiven Arbeitstag informativ, lustig, interessant und sehr partnerschaftlich zu gestalten.

Für unsere Helga Flick war es das letzte Treffen dieser Art und wir möchten uns im Namen der gesamten Schulgemeinschaft ganz herzlich für ihr unermüdliches Engagement über Jahrzehnte bei uns bedanken!

Besonders dankend soll auch hervorgehoben werden, dass dieses Seminar nicht ohne die Bereitschaft aller anderen Kolleginnen und Kollegen an der HLW, die am Vormittag für uns an der Schule suppliert haben, möglich gewesen wäre!

Dr. Peter Czell

Auf den Spuren von „Engel des Vergessens“

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Am Dienstag, dem 2.7.2019, fand sich eine kleine, aber motivierte Gruppe bei Zdravko Haderlap am Vinkl-Hof in Leppen/Bad Eisenkappl ein, um mit ihm die geschichtsträchtige Region der Partisanen aus dem 2. Weltkrieg zu erwandern. Den Rucksack mit Wasser, Jause und Büchern von Maya Haderlap, Florian Lipuš und Peter Handke gefüllt, machten wir uns auf den heißen Weg und tauchten ein in eine andere Welt. Rechtzeitig vor dem erlösenden Regen, erreichten wir den Peršman-Hof, Gedenkstätte und Museum für den Widerstand der Kärntner SlowenInnen.

Die Jausenboxen und Wasserflaschen waren leer, aber wir gefüllt mit vielen neuen Eindrücken und einem neuen Bewusstsein für die Kärntner Geschichte und für die Auswirkungen von Krieg. Dieser Tag wird noch lange in uns nachwirken.

Mag. Barbara Klema

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Frankreichreise 2019 der 2BHW

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Salut, salut

Am 6. April 2019 machten wir, die 2BHW, uns in Begleitung von Herrn Professor Huber und Frau Professor Gunzer auf den langen Weg nach Frankreich. Die meisten von uns verschliefen die 16-stündige Anreise und waren nur in den zahlreichen Pausen wach. Nach unserer Ankunft im Ibis-Hotel in Orange überraschte uns das Ambiente sehr positiv.

Der erste Stopp auf unserer Reise quer durch Südfrankreich war in Saintes-Marie de la Mer. Unsere Erinnerungen prägen riskante Sprünge über nasse Felsen, wo spektakuläre Fotos entstanden.

Von Sonntag bis Mittwoch machten wir eine Städtereise, bei der wir vom Meer bis zu den schönsten antiken Städten alles sahen. Sowohl Avignon als auch Nîmes und Uzés sind einen Besuch wert. Im Nachhinein können wir behaupten, dass auch Roussillion mit seinen beeindruckenden Ockersteinbrüchen zu unseren Favoriten gehört.

Aufgrund der zahlreichen Sprachaufgaben erlernten wir neues Vokabular und verbesserten unsere Sprachkenntnisse.

Es war für uns eine beeindruckende Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird und eine große Ehre, mit Herrn Professor Huber seine letzte Sprachreise in Frankreich verbracht zu haben.

Au revoir!
(2BHW)

„Health 4 U“ Projekttreffen in Finnland

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Was macht man, wenn man Herbert Grönemeyer am Flughafen trifft? Genau! Man bittet zuerst um ein gemeinsames Selfie und erzählt dann von der Finnlandreise, von der man gerade nach Hause fliegt! Und zu erzählen hatten wir viel, denn unser Treffen in der finnischen Partnerschule in Muurame von 24.-29. März war einmalig!
Wir, das sind Christina Fabbro, Doris Maier, Celine Muhr, Magdalena Polzer, Verena Tscharre, Michelle Unterweger (alle 3chw), Angelika Hebenstreit und Lisa Rainer. Wir hatten die Chance im Rahmen unserer Erasmus+ Schulpartnerschaft „Health 4 U“ nach Muurame zu reisen. Unsere Partnerschule hat ein interessantes und vielseitiges Programm zusammengestellt, das uns begeistert hat.
Die Auswertung und Analyse der H4U-Umfrage bildeten einen Schwerpunkt. Endlich konnten wir alle Ergebnisse vergleichen und besprechen. Einige Resultate haben uns gefreut, andere eher schockiert.
Finnland ist das glücklichste Land der Welt. Wie machen sie das? Der finnische Schulalltag mit gratis Mittagessen und einem eigenen Schulfach für Gesundheit geben ein paar Hinweise.
Unsere Gastgeber haben sich sehr bemüht, uns ein bisschen finnisches Lebensgefühl zu vermitteln. Dazu gehörten Sightseeing in Jyväskylä und Muurame, Tanzen, Eisfischen, Kochen, Sport und ganz viele Gespräche und ein paar echte Herausforderungen…
Die nächsten Jahre werden wir bestimmt nicht mehr so schnell krank, da unser Immunsystem durch „ice dipping“ und die Sauna gestärkt wurde.“ (Christina)
„Beim Finnland-Quiz konnten wir nicht nur mit unserem Wissen überzeugen, sondern auch mit unseren Essfähigkeiten.“ (Doris)
Wie geht es weiter? Die Ergebnisse der Umfrage geben uns wertvolle Ansatzpunkte. Es gibt viel zu tun im Hinblick auf Stress und Gesundheit im Schulalltag. Es geht in diesem Projekt aber auch um körperliche Fitness. Activity tracker für alle SchülerInnen zum einwöchigen Selbsttest sollen dabei helfen. Im Herbst sehen wir uns die Ergebnisse an.
Wir sagen unseren Freunden in Muurame ein herzliches „KIITOS“ (Dankeschön) und freuen uns auf ein Wiedersehen in den Niederlanden und in Österreich!

„Vier Jahre unbedingte Freiheitsstrafe“

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…so lautete das Urteil für „Körperverletzung mit tödlichem Ausgang“, das in Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 3AMW, 5AHW, 5BHW, 5CHW und 5DHW am Donnerstag, dem 28. März 2019, anlässlich einer Exkursion zum Landesgericht Klagenfurt, vom Richter, Herrn Mag. Manfred Herrnhofer, verkündet wurde.
Auf der Anklagebank saß ein Mann, der schon viele Vorstrafen, einige davon einschlägig, vorweisen konnte.
Interessant, aber vor allem aber auch ernüchternd zu sehen war, dass der eigentliche Strafzweck (Spezialprävention), nämlich Täter zu bessern, nicht immer zum Erfolg führt und diese Personen wieder mit dem Gesetz in Konflikt kommen.
Es war es ein sehr lehrreicher Nachmittag, welcher hoffentlich der Generalprävention, nämlich der Abschreckung der Allgemeinheit vor Strafbegehung, gedient hat.

Bericht von Dr. Isabella Stromberger

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EXKURSION in die SÜDSTEIERMARK

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Die 3AHW und die 3DHW mit Frau Prof. Hainzl und Frau Prof. Knafl besuchten die Vulcano-Schinken-Manufaktur, lernten die glücklichen Schweine kennen und verkosteten die köstlichen Produkte dieser Schweine.
Danach ging die Fahrt weiter in die Gölles-Essigwelt. Die Essige aus den verschiedenen Früchten sind wahre Delikatessen, besonders die Verkostung der Balsamessigsorten war ein Genuss.
Zum Abschluss wurde im Schokoladenparadies unser Ausflug versüßt durch die vielfältigen Zotter-Schokoladenkreationen.

4AHW auf wissenschaftlichen Spuren in der Mozartstadt

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Am 25. Februar 2019 brach die 4AHW gemeinsam mit Frau Prof. Rainer und Herrn Prof. Reßmann schon zeitig in der Früh mit dem Zug in Richtung Salzburg auf. Eigentlicher Grund für den Besuch der Mozartstadt war der am 26. Februar stattfindende NanoScience Congress an der Uni Salzburg. Wir beschlossen, die Wissenschaft mit Kultur, Natur und Vergnügen zu verbinden…

Nach der Ankunft und dem Check-In im JUFA Salzburg nahmen wir an einer sehr spannenden und auch lehrreichen „Führung im Dunkeln“ im Haus der Natur statt. Darauf folgte eine ausgiebige Mittags-und Kaffeepause im Herzen des sonnigen, frühlingshaften Salzburg. Am späten Nachmittag bestiegen wir noch gemeinsam die malerische Richterhöhe auf dem Mönchsberg und blickten auf die von der Abendsonne bestrahlten Burg Hohensalzburg und die umliegende Bergwelt.

Einem leckeren gemeinsamen Abendessen im JUFA folgte noch eine sehr individuell gestaltete Tour mit dem Titel „Salzburg im Dunkeln“ 😉
Am nächsten Morgen war die Klasse im Zuge des NanoScience Projekts zum gleichnamigen Kongress eingeladen. Die Schüler hatten die einmalige Gelegenheit, authentische Uniluft zu schnuppern, indem ihnen viele interessante Vorträge aus dem In- und Ausland, Schulprojektpräsentationen und Postersessions zum Thema Nanotechnologie geboten wurden. Dabei durften wir auch Lois und Johanna aus der 4CHW bei ihrer Posterpräsentation mit dem Thema „Active Drug Targeting“ bestaunen. Da Studieren bekanntlich hungrig macht, spielte auch die gebotene Kulinarik alle Stückchen und wir verließen die Uni am Nachmittag sowohl geistig, als auch körperlich gestärkt.
Zufrieden, aber auch recht müde, erreichten wir um ca. 20 Uhr wieder den St. Veiter Bahnhof.

FAZIT: Salzburg, die Universität und die 4 AHW zeigten sich (zumindest meistens ;)) von ihrer Sonnenseite und wir werden die 2 Tage sicher in schöner Erinnerung behalten 

Mag. Lisa Rainer

Oft sind sie schon vorbeigegangen…

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…an den drei Köpfen auf der Fassade des Hauses gegenüber des Hauptbahnhofs Klagenfurt, aber am 23.1. betraten die Schülerinnen und Schüler der 5AHW zum ersten Mal das Musil-Haus und lernten dort die Autorinnen Ingeborg Bachmann und Christine Lavant und den Autor Robert Musil kennen. Die Entstehung des Graffitis der drei Porträts der LiteratInnen wurde in einem eindrucksvollen Video gezeigt. Anschließend wurden im Museum Gegenstände wie die Eheringe der Musils, der Heimatschein von Frau Musil oder die alten ledernen Reisekoffer bestaunt.

Nach dieser historischen Reise begab sich die Gruppe in den ersten Stock, wo sie die Einrichtung des Kärntner Literaturarchivs kennen lernte. Dass Papier geduldig ist, wurde anschaulich an der Fülle von Material gezeigt, das der Autor Josef Winkler zur Entstehung des ca. 300 Seiten starken Romans „Domra, am Ufer des Ganges“ beschrieb. Insgesamt waren das über 4000 Seiten. Die SchülerInnen konnten mehrere Stadien einer Seite des Romans in die richtige Reihenfolge bringen und so den Entstehungsprozess nachvollziehen. Das bisher unbeachtete Gebäude ist in den Köpfen der SchülerInnen nun mit Inhalt gefüllt und wir bedanken uns bei der Belegschaft des Musil-Hauses für die herzliche Aufnahme und den interessanten Vormittag!

Mag. Barbara Klema