Besinnlicher Einstieg in das Schuljahr 2020/21

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Anders als bisher gewohnt verlief heuer der besinnliche Einstieg in das Schuljahr. Um eine große Menschenansammlung im Festsaal zu vermeiden, bewegten sich die Schülerinnen und Schüler rund um unser Schulgebäude, wo sie mit Verkehrszeichen auf verschiedene Stationen im Laufe des Schuljahres aufmerksam gemacht wurden.
Ein großes Dankeschön geht an unsere Kolleginnen Mag. Windbichler und Mag. Hebenstreit, denen es mit viel Kreativität und persönlichem Einsatz gelungen ist, den Schülerinnen und Schülern eine Einbegleitung in das neue und so herausfordernde Schuljahr zu eröffnen. Und besonderer Dank gebührt auch dem Gitarristen Rudi Lechner, ohne den das Erlebnis sicher weniger emotional empfunden worden wäre.

Dr. Peter Czell

Unsere neue Direktorin heißt alle herzlich willkommen!

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(Foto: Copyright freundlicherweise überlassen von WOCHE/Knafl)

Die Schulgemeinschaft der HLW heißt unsere neue Direktorin, Frau Mag. Gerlinde ZERGOI, herzlich willkommen und wünscht ihr das Allerbeste für die Zunkunft! Trotz oder gerade wegen der nunmehr erschwerten Bedingungen wissen wir alle genau, dass wir keine bessere Chefin bekommen hätten können und wir freuen uns schon sehr auf die bevorstehende Zusammenarbeit!

THE FINAL COUNTDOWN: Ein „Feueralarm“ zum „Schul-Schluss“ für unseren Direktor!

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Der Gesang des Schlussgottesdienstes war eben erst verklungen, da ertönte im Schulgebäude die monotone Alarm-Durchsage, dieses unverzüglich zu verlassen und sich auf die Parkplätze zu begeben. Fassungslos leistete unser Direktor den Anweisungen Folge und schritt in banger Erwartung den zwei einfahrenden Feuerwehrfahrzeugen entgegen, um sie über den vermeintlichen Fehlalarm zu informieren…

In Wirklichkeit war es unserer Personalvertretung unter Kollegin Mag. Rosa Windbichler, unterstützt durch die Regie von Mag. Helmut Pessentheiner, gelungen, ein streng geheimes Schluss- und Ausstiegs-Szenario für unseren Direktor zu organisieren, das für alle ein unvergessliches Erlebnis bleiben sollte. Mag. Martitsch wurde schließlich noch in den Bergekorb der Drehleiter genommen und hoch in die Lüfte gehoben, um den begeisterten Schülern und Lehrern ein letztes Mal zuzuwinken und ihnen schöne Ferien zu wünschen.

Lieber Herr Direktor, die Schulgemeinschaft wünscht dir alles, alles Gute, Glück und Gesundheit für den nächsten Lebensabschnitt!

Hier geht es zum VIDEO DER KLEINEN ZEITUNG (unten auf JETZT NICHT klicken – oder Anmeldung durchführen) über diesen ungewöhnlichen und unvergesslichen Abgang.

Hier der Link zu einem BERICHT DER KÄRNTNER WOCHE mit weiteren schönen Bildern.
Vielen Dank!

Dr. Peter Czell

Schlussgottesdienst 2020

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Unter gewissenhafter Einhaltung der Abstandsregeln fand im Festsaal auch heuer wieder unser Schlussgottesdienst statt, der in Zusammenarbeit aller Religionslehrer*innen äußerst harmonisch und themenorientiert ausgerichtet war: So wie Direktor Martitsch ein „Haus mit tiefem Fundament“ hinterlassen hat, das nicht so einfach weggespült werden kann“, so entlassen wir auch unsere Schülerinnen und Schüler in die Ferien, die heuer zwar einen eigenartigen Beigeschmack haben, uns aber nicht zu sehr in den Grundfesten verunsichern sollten.

Ein Höhepunkt waren zweifellos die gesanglichen Einlagen von Rudi Lechner mit seiner Tochter Ina (1CHW), sowie Chiara Habarta (4DHW) und „Youtube-Jungstar“ Christof Schratt (4BHW), wofür wir ein großes Dankeschön sagen!

Ein letztes Mal stand dann auch unser Direktor am Rednerpult und wünschte allen GOOD-BYE und schöne Ferien!

Direktor HR Mag. Walter MARTITSCH und 3 weitere Kolleginnen verabschieden sich…

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Es war ein unglaublich berührender Festakt, in dem unsere drei lieben Kolleginnen, Mag. Gerlinde MÜLLER, Mag. Christine MARSCHNIG, OSR FOL Dipl.-Päd. Ulrike DULLE und – last but not least – unser langjähriger und hochgeschätzter Herr Direktor HR Mag. Walter MARTITSCH von der Personalvertretung und vielen anderen mitwirkenden Lehrerinnen und Lehrern in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden. Zwischen den vielen Wortspenden und Aktionen der KollegInnen streute Mag. Helmut Pessentheiner – unser „Medien- und Technik-Logistiker“ – freundschaftliche Grußbotschaften in Form von Videoclips von Menschen, die das berufliche Leben und Wirken unseres Direktors entscheidend mitgeprägt haben.
Nach den vielen herzbewegenden Momenten im Festsaal ging es im Anschluss an ein gemeinsames Zusammensein mit Essen im Schulhof, wo dieser unvergessliche Tag dann langsam ausklang. Eine Ära geht zu Ende – und die Kollegenschaft der HLW wird noch lange an diesen ganz besonderen Direktor, der die Schule über so viele Jahre geprägt hat, zurück denken.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an die vielen, vielen Beteiligten, die zum Zustandekommen dieser rundum gelungenen Veranstaltung mit Rat und Tat beigetragen haben: Die Kollegenschaft war sich einig: So etwas gibt es eben nur an der HLW St. Veit an der Glan – und wir wünschen euch das Allerbeste für den nächsten Lebensabschnitt!
Dr. Peter Czell

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HR Mag. Walter Martitsch – ein stolzer Blick zurück auf 38 Jahre an der HLW St. Veit/Glan!

Als unser Herr Direktor, HR Mag. Walter MARTITSCH, im Jahre 1982 als Deutsch- und Geschichtelehrer an unsere Schule kam, war das zu einer Zeit, als es noch Nähunterricht, Kurzschrift und elektrische Schreibmaschinen gab und die Zeugnisse händisch mit Tinte ausgefüllt wurden. 1986 betraute ihn der damalige Schulleiter, HR Dr. Richard Vospernik, mit dem Amt des Administrators, eine Tätigkeit, die er bis zu seiner Ernennung zum Direktor im Jahre 1999 mit größter Genauigkeit und Zuverlässigkeit ausübte.
Es ist als ein großer Glücksfall zu bewerten, dass unsere Schule dann genau DEN Direktor erhielt, den sich der Lehrkörper so sehr wünschte – etwas, worum uns viele andere Schulen sehr beneiden!
Rückblickend gesehen war die Zeit mit Direktor Martitsch von einigen „Elementarereignissen“ geprägt, bei denen er gleichzeitig große Nervenstärke und einen klugen Weitblick bewies – immer in bester Kooperation mit dem Lehrerkollegium und den Behörden:

Im Jänner 2008 wurde das gesamte Bundesschulzentrum durch ein defektes Ventil in einer Lehrküche über Weihnachten von oben bis unten mit Wasser geflutet, was monatelange und massive Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb bedeutete. Nicht anders verhielt es sich dann bei der Generalsanierung, die zwischen Juli 2011 und Oktober 2012 stattfand. Das Konferenzzimmer übersiedelte in den viel zu kleinen Zeichensaal, das Sekretariat mit der Direktionskanzlei in die alte Schulwartwohnung, die Gänge waren teilweise nur in halber Breite begehbar und das Dröhnen der Baugeräte ist noch so manchem Lehrer in schauriger Erinnerung. Umso größer war dann die Freude, als wir in der Folge über ein großes neues Konferenzzimmer verfügen konnten, über einen funktionellen Festsaal und über Klassenräume, die nach dem neuesten technischen Stand ausgestattet sind, an deren Entstehen und Ausgestaltung unser Direktor – in regelmäßigem, persönlichen Kontakt mit den Architekten und der Bauleitung bei wöchentlichen Baubesprechungen entscheidend beigetragen hat. Es war ihm ein großes Anliegen, dass die Schule auch architektonisch zum Wohlfühlen für alle gestaltet wurde.
Ein großer Verdienst von Mag. Martitsch war aber wohl auch seine sehr mutige Entscheidung, den HLW-Schulball in unser Haus zu holen und ihn dadurch zum größten Ball des Bezirks weiter zu entwickeln. Wo viele andere Schulen schon ausgestiegen sind, hat er es geschafft, 20 Jahre lang das Niveau dieses Großevents im Schulhaus zu erhalten. Dies war nur möglich, weil er es einerseits die breite Unterstützung und Mitarbeit der gesamten Lehrerschaft erreichen und andererseits die professionelle Arbeit der Kollegen Mag. Helmut Pessentheiner als „Balldirektor“ und Mag. Udo Kasper als technischen Administrator gewinnen konnte. Auch die Unterstützung durch den damaligen Schulwart, Herrn Steinbauer, und die der jetzigen hat er sehr geschätzt. Es gelang ihm, dass alle Abteilungen der Schule, aber auch das sonstige Personal und die Reinigungskräfte gemeinsam dieses Projekt als das ihre ansahen und so zum Erfolg mit beigetragen haben. Trotzdem trug er letztendlich die absolute alleinige Verantwortung und er war sichtlich sehr erleichtert, wenn alles wieder gut überstanden war.
Er war der Motor für das, was uns als Schule über Jahrzehnte hinweg einzigartig werden ließ! Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, Unterrichtspraktikantinnen und -praktikanten, Studierende in Ausbildung, aber auch Besucher stimmen in ihren Eindrücken stets überein: Sobald man die Schule betritt, spürt man eine angenehme Atmosphäre der Akzeptanz, Toleranz und eine allgemeine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Dies rührt wohl daher, dass unser Direktor bei der Erstellung unseres Schulprofils größten Wert auf die drei Grundpfeiler des gemeinsamen Zusammenlebens legte:
„Wir sind eine Schule, die geprägt ist von Herz, Hirn und Hand“
Dieses Vermächtnis wird mit Sicherheit auch künftig noch lange seine Strahlkraft beibehalten. HR Mag. Walter Martitsch hat nie Probleme vor sich hergeschoben, sondern nach Lösungen gesucht, indem er aufgrund seiner ausgezeichneten Führungskompetenz versucht hat, stets demokratische Entscheidungen herbeizuführen. Er hat Respekt, Wertschätzung und Geduld gelebt und er hat Höflichkeit, Verlässlichkeit und Teamgeist eingefordert. Das sind Tugenden, die heute mehr denn je in allen Bereichen des Lebens gebraucht werden, die man aber nur erreichen kann, wenn selbst bereit ist, diese auch einzuhalten – genau so, wie unser Direktor es über Jahrzehnte praktiziert hat.
Es besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass Dir. HR Mag. Walter Martitsch Schulgeschichte geschrieben hat und der gute Ruf der Schule trägt seine Handschrift. Er hat den erfolgreichen Ansatz der Internationalisierung der Schule stets im Auge behalten und aus der HLW St. Veit/Glan eine Bildungseinrichtung geschaffen, die weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus bekannt ist.
Und dann kam das letzte Dienstjahr! Wer hätte in seinen kühnsten Träumen erwartet, dass sich ausgerechnet am Schluss noch einmal alles von einer gänzlich neuen Seite zeigen sollte! Das Coronavirus führte in kürzester Zeit zu tiefgreifenden Veränderungen im Schulalltag und forderte entsprechend auch die Schulleitung. So gestalteten sich die letzten Monate vor dem Pensionsantritt völlig anders als erwartet – aber auch diese Aufgabe nahm unser Herr Direktor mit der ihm innewohnenden Ernsthaftigkeit an und machte – wie gewohnt – das Beste für alle daraus.

So bleibt uns als Lehrerkollegium nur noch eines: Dir, lieber Herr Direktor und Kapitän unseres HLW-Schiffes, unsere allerbesten Wünsche für den nächsten Lebensabschnitt mitzugeben! Möge sich dieser genauso erfolgreich, abwechslungsreich und humorvoll gestalten wie die vergangenen 38 Jahre, die wir „alle in einem Boot“ verbrachten und auf die wir mit viel Freude, Lachen und gegenseitigem Vertrauen zurückblicken dürfen.
FV Mag. Sigrid Grojer, Dr. Peter Czell

H4U FOTO CHALLENGE – #h4ubeatscorona

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Stell dir vor, du hast ein Erasmus-Projekt zum Thema Gesundheit, und dann kommt Corona…
Das seit Monaten geplante Projekttreffen mit deinen Partnerschulen muss abgesagt werden. Außerdem sind deine Partnerschulen in Norwegen, Finnland und den Niederlanden ebenfalls geschlossen. Was macht man da? Man wird kreativ!
Also starteten wir am 7. April (dem Weltgesundheitstag 😉) die H4U Foto Challenge. Alle waren aufgerufen, Fotos und Videos einzusenden, in denen sie zeigen, wie sie sich körperlich und seelisch gesund halten. Unter alle teilnehmenden Schüler/innen verlosten wir am 7. Mai einen Activity Tracker und drei Gutscheine von St. Veiter Geschäften. Unsere stolzen Siegerinnen sind Ellena Papitsch, Emma Holzer, Karoline Feichter und Stefanie Nott.
Die Beiträge waren wirklich vielseitig und kreativ – genau das, was wir in diesen Wochen gebraucht haben. Wir bedanken uns bei allen, die dabei waren!
Alle Fotos mit Titeln und die tollen Beiträge unserer Partnerschulen findet ihr auf https://www.h4uerasmus.com/h4ubeatscorona/.

Und hier zwei der vier Siegerinnen, die uns ein Bild mit dem Gewinnscheck zugesandt haben:

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Mag. Angelika Hebenstreit

Erasmus Plus – Lehrerfortbildung

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Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrer_innen bilden sich im Rahmen von Erasmus Plus fort. Wir haben die Möglichkeit, an internationalen Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen teilzunehmen, Schulsysteme anderer Länder kennenzulernen und vor allem von Kolleg_innen aus ganz Europa zu lernen.

Im Laufe dieses Schuljahres nutzen 4 Lehrerinnen der HLW diese Chance – Frau Prof. Hebenstreit war zu einer Psychologie-Fortbildung in Florenz, Frau Prof. Bischof und Frau Prof. Stadtmann waren in Malta, um ihre Englischkenntnisse zu perfektionieren und ich durfte lernen, wie Digitalisierung und Flipped Classroom in Schweden funktionieren.

Hier einige Impressionen:

Mag. Angelika Hebenstreit:

Ich durfte im letzten August nach Florenz reisen und dort eine einwöchige Psychologie-Fortbildung der Europass Academy absolvieren. Der Titel meines Seminars war „A Satisfying School Experience: Strategies and Skills for Teachers“. Spannend waren nicht nur die Themen wie Emotionen, Kommunikation und Stress sondern auch der internationale Austausch. In meiner Gruppe waren Kolleg/innen aus Italien, Zypern, Ungarn, Spanien, Polen und Bulgarien. Eine spannende Kombination, denn die Schulsysteme und Traditionen sind in diesen Ländern sehr unterschiedlich. Auch wenn bei der Teamarbeit und den Diskussionen manchmal Sprachbarrieren zu überbrücken waren, haben wir als Gruppe eine sehr bereichernde Woche erlebt. In meiner Freizeit habe ich die wunderschöne Altstadt von Florenz erkundet. Ob Sightseeing oder Shopping – Florenz bietet alles. Für mich eine rundum gelungene Woche in der ich viel gelernt habe. Ich freue mich schon auf meine nächste Fortbildung!

Mag. Cornelia Stadtmann und Mag. Ernestine Bischof:

Für uns war das Erasmus Seminar auf Malta eine unglaubliche Bereicherung. Im Kurs saßen wir zu viert, das heißt, dass unser Teacher jeden einzeln sehr gut betreuen konnte. Wir haben uns auf das Sprechen fokussiert, Grammatik hat da eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Ich persönlich nehme aus diesem Kurs mit, dass ich Englisch im Grunde kann. Ich sollte mehr üben und ohne Scheu auf Englisch zu reden beginnen, auch wenn ich noch Fehler mache. Dieses Projekt hat mich so gestärkt und mir bewiesen, dass ich mehr Mut haben sollte und auch Dinge machen sollte, die nicht so leicht von der Hand gehen.

Außerdem hatten wir auch außerhalb der Unterrichtsstunden die Möglichkeit, die Insel zu erkunden. In der Hauptstadt finden sich sehr viele enge Gassen und kleine Geschäfte, die Strände sind traumhaft und die Lebensart ist sehr entspannt – als Österreicherin verliert man einzig und allein beim Autofahren auf Malta die Nerven – denn es gilt: wer bremst, verliert.

Mag. Gerlinde Zergoi

Digitalisierung, flipped classroom, Arbeitsaufträge online – wozu braucht man das alles? Funktioniert das überhaupt? Welche Tools gibt es? Welche Ausstattung braucht man? Liefern die Schüler_innen da überhaupt ab? Das waren die Fragen, dich ich mir zu Beginn meiner Fortbildung in Stockholm gemeinsam mit Kolleg_innen aus Spanien, Portugal, Kroatien und Deutschland gestellt habe. Und keiner von uns konnte ahnen, wie schnell all das für uns tägliches Brot werden würde. Gemeinsam konnten wir vieles ausprobieren, manches verwerfen und vor allem von einander lernen. Ich muss sagen, dass gerade diese Fortbildung uns in der Reaktion auf die aktuelle Situation enorm geholfen hat.

Weiters habe ich natürlich die Chance genützt, das wunderschöne Stockholm mit all seinen Museen, Parks, den Schärengärten und den Vintage-Läden zu erkunden. Danke Erasmus, dass wir diese Chance hatten.

Aufgrund unserer begeisterten Berichte haben sich für das kommende Schuljahr bereits 9 Kolleginnen für die internationalen Fortbildungen beworben – und genau so, wie alle Schüler_innen hoffen, bald wieder Auslandspraktika absolvieren zu können, hoffen wir, dass wir bald wieder in und von Europa lernen dürfen.

Ein HLW-OSTERGRUSS zu Zeiten von Corona…

Ostergruß 2020

Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung…
Wir müssen gerade unser Leben umstellen,
und finden Wege, damit umzugehen.
Wir finden Home Office vielleicht fad,
und werden doch ungeahnt kreativ dabei.
Wir haben tolle Vorsätze,
und merken, die können auch mal warten.
Wir sind manchmal frustriert und vermissen unsere Freunde,
und merken, den anderen geht es genauso.
Wir fürchten uns vor einer Ansteckung,
und stellen uns doch täglich unseren Ängsten.
Wir arbeiten zu Hause, und andere arbeiten draußen für uns:
An vielen Orten, mit vielen Methoden, auf viele Arten.
Wir brauchen manchmal Hilfe,
aber merken was wir alles können.
Daheim wird es manchmal stressig,
und wir brauchen Zeit für uns.
Wir kämpfen manchmal mit dem Fernunterricht,
aber wir geben nicht auf.
Wir merken: Manche Ängste sind unbegründet,
und werden entspannter.
Wir sind manchmal müde,
und dann läuft´s wieder!
Wir rätseln, was die anderen ohne uns machen,
und sehen, Schule ist mehr als ein Gebäude.
Wir bleiben eine Gemeinschaft!
Ostern wird heuer ganz anders sein,
aber manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung!

Wir wünschen allen frohe und gesegnete Ostern!

Mag. Angelika Hebenstreit im Namen der Direktion und des gesamten ReligionslehrerInnen-Teams.

Virtuelles Arbeitsfrühstück auf ZOOM

Virtuelles Frühstück auf ZOOM

Nicht nur Schülerinnen und Schüler haben jetzt in Corona-Zeiten ihre virtuellen Klassenzimmer, auch wir Lehrer treffen uns gelegentlich zu sog. Arbeitsessen – heute zum Beispiel bei einem von Koll. Mag. Gerlinde Zergoi initiierten Arbeitsfrühstück. Das Foto zeigt leider nicht alle TeilnehmerInnen, vermittelt aber doch einen guten Eindruck der tollen Stimmung, die dabei herrscht. Man muss sich eben nur zu helfen wissen! Also dann, bis zum nächsten Mal!
Dr. Peter Czell

Faschingdienstag an der HLW!

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Bilder sagen mehr als tausend Worte… – Der große Wettbewerb war auch heuer wieder ein voller Erfolg und wir gratulieren allen teilnehmenden Teams zu ihren tollen Performances, die das Publikum total begeisterten.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an die unermüdlichen Organisatorinnen aus der 5CHW mit unserer ehemaligen Schulsprecherin Alexandra Berger, unterstützt von Lois Vince und Emma Gröning an der Technik!

Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft,
Dr. Peter Czell

Umgang mit Konflikten – Schulmediation

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Echt ärgerlich ist vieles in unserem Alltag, aber wie teile ich meine Gefühle und Bedürfnisse mit, ohne dass alles noch mehr eskaliert?
Am Dienstag nach den Semesterferien besuchten die 24 Schulmediator*innen einen Workshop mit Anna Gabalier, die uns lebendig und engagiert mit der Gewaltfreien Kommunikation vertraut machte. Für einige aus den höheren Klassen war es eine willkommene Auffrischung, für die neun Schüler*innen aus den 2. Klassen das Einüben einer Haltung, die nicht nur im Vermitteln bei Konflikten, sondern auch im alltäglichen Miteinander sehr hilfreich ist.
Besonders wichtig und lustig war das gegenseitige Kennenlernen, da die Schüler*innen aus sieben verschiedenen Klassen kommen und der inhaltsreiche Vormittag durch viele bewegte, kreative und kurzweilige Kontaktübungen aufgelockert wurde.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich um das gewaltfreie Lösen von Konflikten bemühen und besonders an unsere Referentin Anna Gabalier, die sich, trotz ihrer Zuständigkeit für die Konfliktvermittlung an allen Kärntner Schulen, für die HLW St. Veit Zeit genommen hat.
Rosa Windbichler

Der „gute Geist der HLW“, Mag. Helga Flick-Schnattler, geht in Pension

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Am Freitag, dem 31. Jänner 2020 beendete der Schulgong ein allerletztes Mal die Unterrichtsstunde unserer lieben Kollegin Mag. Helga FLICK-SCHNATTLER und es war wirklich kein „leises Servus“, mit dem sie – entlang eines langen SchülerInnen-Spaliers – von der Schule offiziell verabschiedet wurde.

Sie trug jahrzehntelang entscheidend zur guten Stimmung und freundschaftlichen Atmosphäre bei, sorgte sich stets um die Dekoration, die Pflanzen, die „Welt-Laden-Ecke“ in unserem Kaffeezimmer und trug maßgeblich zur Zertifizierung unserer Schule für „Co-Operatives Offenes Lernen“ („COOL“) bei. Wenn wir sie den „guten Geist der HLW“ nannten, wussten wir, dass mit ihr ein seelen- und herzensguter Mensch immer ein offenes Ohr für die Sorgen von SchülerInnen oder KollegInnen hatte.

Der Tag des Abschiednehmens erzählt sich durch die Bilder von selbst und wir wünschen dir, liebe Helga, ALLES GUTE FÜR DEINEN WOHLVERDIENTEN RUHESTAND – und DANKE für alles, was du uns gegeben hast!

Die Schulgemeinschaft der HLW
(Dr. Peter Czell)

Namaste! Ein Gruß aus Indien

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Am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, war Katharina Gregull in allen vierten Klassen zu Gast und erzählte engagiert und anschaulich über die Arbeit mit Straßenkindern in einer indischen Stadt im Rahmen ihres Auslandsfreiwilligendienstes nach der Matura.
Geschätzte 80 Millionen Kinder leben in Indien auf der Straße, ohne Chance auf eine unbeschwerte Kindheit: Sie betteln oder arbeiten, werden Opfer von Menschenhändlern, prostituieren sich, …
Die katholische Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern, bzw. Brüder hilft den Kindern und Jugendlichen ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, eine Schulbildung zu erhalten und vor allem, durch Gemeinschaft und Spiel, Kind sein zu dürfen.
Das Volontariat war für Katharina nicht nur eine Zeit, die sie den Kindern in dieser Einrichtung geschenkt hat. Sie selbst konnte viele Kontakte und Freundschaften knüpfen und war seither weitere siebenmal zu Besuch in Indien, wo sie auch ihren Mann, der ebenfalls ein freiwilliges Jahr absolvierte, kennen gelernt hat. Wer sich für einen internationalen Freiwilligendienst interessiert, kann sich gerne unter www.vides-freiwilligendienst.net weiter informieren.
Mag. Rosa Windbichler

Der NIKOLAUS an der HLW

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Nachdem sich am Vortag die Krampusse bereits beim St. Veiter Umzug ausgetobt hatten, ließ es sich unser langjähriger Haus-Nikolo, Mag. Maks CVETKO, der sich ja eigentlich bereits im wohlverdienten Ruhestand befindet, nicht nehmen, den Schülerinnen und Schülern auch heuer wieder eine kleine Freude zu bereiten!

Ein großes DANKESSCHÖN geht aber nicht nur an ihn, sondern auch an seine himmlischen Engels-Helferinnen Amelie, Chiara und Selina. Unsere Schulgemeinschaft sagt weiters ein VERGELT’S GOTT für die netten Gaben, mit denen sie uns – mit großer Unterstützung der Kolleginnen Windbichler und Hebenstreit sowie Jakob und Mario von FAIR TRADE – auch heuer wieder in den Klassen überraschten!

Orientierungtag der 1BHW

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Am Montag, dem 18. November 2019, besuchte unsere Klasse, die 1BHW, den Orientierungstag im Pfarrzentrum St. Veit/Glan.
Dort empfingen uns zwei netten Damen, Carmen und Simone, die uns durch den Tag begleiteten. In einem großen Raum spielten wir als Klasse verschiedene Spiele und bewältigen gemeinschaftsstärkende Aufgaben mit Bravour.
Es war lustig und unsere Klassengemeinschaft wurde durch diesen Tag auf eine spielerische Art und Weise gestärkt.
Wir würden es sofort noch einmal machen, da der Tag abwechslungsreich gestaltet war und uns gut gefallen hat. Außerdem wurde unser Zusammenhalt auf die Probe gestellt und alle waren bis zum Schluss mit voller Motivation mit dabei.

Hannah Telsnig und Chiara Klavzer (1BHW)