Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: „Orange the World 2020“ – Wir sind dabei!

logo orange the world 2020

Die UN-Kampagne Orange The World beginnt jedes Jahr am 25. 11., dem “Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen”.
In Österreich erfährt jede 5. Frau psychische, physische und/oder sexuelle Gewalt. Die Corona-Krise hat die Situation oft noch verschlimmert. Schrecklich, denkst du dir vielleicht jetzt, aber was kann man machen? Mehr als du denkst!
1. Farbe bekennen!
Mit der Farbe Orange setzen wir ein sichtbares Zeichen. Wenn du am Mittwoch Lehrer*innen im Unterricht siehst, die orange Kleidung tragen, weißt du warum. Wir bekennen Farbe gegen Gewalt und zeigen, dass man darüber reden kann. Wir freuen uns, wenn du auch mitmachst.

2. Hilfe holen!
Wenn Du von selbst Gewalt betroffen bist oder eine Person kennst, die Hilfe braucht, gibt es hier kostenlose und anonyme Beratung:
Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555
BELLADONNA Frauen- und Familienberatung Klagenfurt/St. Veit: www.frauenberatung-belladonna.at

Wir können alle etwas gegen Gewalt an Frauen tun, wenn wir Farbe bekennen, darüber reden, Hilfe anbieten und nicht wegschauen. Orange the World – auch an der HLW St. Veit!

Studium „Soziale Arbeit“ – eine ehemalige HLW-Schülerin berichtet…

Melissa Obmann

Kann man Menschen in verschiedenen Situationen helfen, egal, wie alt sie sind? Soziale Arbeit greift die diversen gesellschaftlichen Aufgaben und Probleme unserer Zeit auf. Die 3AHW hat sich, wie bereits berichtet, diesem Thema in ihrem UDM-Projekt gewidmet. Dazu gab es einen neuen Impuls von Frau Melissa Obmann, Absolventin unserer Schule. Sie studiert im 3. Semester „Soziale Arbeit“ an der Fachhochschule Feldkirchen. Online übermittelt sie der 3AHW einen interessanten Erfahrungsbericht.

Was wird in diesem Studium gelehrt? Welche Voraussetzungen werden benötigt? Welche Fächer werden unterrichtet? Wie schaut es mit/in der Praxis aus? Was kommt nach dem Bachelor? und viele weitere Fragen wurden besprochen. Habt Ihr/haben Sie gewusst, dass das Studium „Soziale Arbeit“ wissenschaftliche Grundlagen aus der Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Sozialphilosophie und Recht vermittelt? Was macht eine Persönlichkeit in diesem Beruf aus? Das Abschlussfeedback im Plenum ergab, dass das Arbeiten in diesem Umfeld eine geerdete und belastbare Persönlichkeit erfordert. Durch dieses Gespräch haben wir herausgefunden, dass nicht alle anwesenden Teilnehmer für diese Arbeit in dem Bereich geeignet seien. Wir danken Frau Obmann für den wertvollen Vortrag und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg für ihr Studium.

Mag. Baumgartner Paul, Mag. Derhaschnig Marion, Ing. Dipl.-Päd. Toff Elvira

ERASMUS DAY an der HLW St. Veit

Erasmusday 2020

Der Freitag, 15. Oktober 2020, stand ganz im Zeichen europäischer Nationen, Traditionen und Kulturen. Ein äußerst breit gestreutes Programm begleitete alle Klassen von der ersten bis zur sechsten Stunde durch den Vormittag, wobei jede Klasse in der Vorbereitungsphase ein Land ziehen konnte, dem sie sich dann einen ganzen Schultag lang in unterschiedlichster Art und Weise widmeten, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt waren.

Diese Länder wurden von den Klassen gezogen:
1AHW Portugal
1BHW Malta
1CHW Griechenland
2AHW Polen
2BHW Tschechien
2CHW Dänemark
3AHW Luxemburg
3BHW Rumänien
3CHW Irland
3DHW Schweden
4AHW Spanien
4BHW Estland
5AHW Lettland
5BHW Bulgarien
5CHW Litauen
5DHW Ungarn
1AMW Niederlande
2AMW Kroatien
3AMW Weinvortrag
Weitere Bilder folgen…

Coming-Out-Day der 1CHW 2020

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Um den „Coming-Out-Day“, der jedes Jahr am 11. Oktober gefeiert wird, ins allgemeine Bewusstsein zu bringen, hängte die 1CHW am Montag, dem 12.Oktober, ein Plakat und die Pride-Flagge in der Aula auf. Das Plakat enthielt folgenden Spruch: „Who I love is not your problem or choice!“ = „Wen ich liebe ist nicht dein Problem oder deine Entscheidung!“
Was die 1CHW besonders freute: sehr viele Schüler*innen wurden auf das Plakat aufmerksam, viele Fotos wurden gemacht und nette Kommentare hinterlassen. Leider wurden auch ein paar homophobe Aussagen getätigt.
Im Anschluss erzählten ein paar Schüler*innen der 1CHW innerhalb der Klasse ihre Coming-Out-Story. Jede Geschichte war anders, die eine etwas schöner, die andere wiederum nicht. Alle Schüler*innen der 1CHW diskutierten mit, und danach wurde noch ein bisschen darüber geplaudert, mit welchen Beleidigungen Menschen, die zu LGBTQ+* gehören, zu kämpfen haben.
Ich kann im Namen der Klasse 1CHW sagen, dass wir alle LGBTQ+ unterstützen und dass wir alles daransetzen, um noch mehr Menschen davon zu überzeugen, dass gleichgeschlechtliche Liebe ganz normal ist!

Wir hoffen sehr, dass der Coming-Out-Day manche Schüler*innen zum Nachdenken gebracht hat.

Katharina Krametter (1CHW)

Der neue Schulsprecher 2020/21 heißt Martin Weiß

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Die Schulsprecherwahl ist vorbei und der neue Schulsprecher heißt Martin Weiß (4AHW), links im Bild. Seine erste Stellvertreterin – mit nur sage und schreibe 4 Stimmen (!) weniger – ist Mairin Wildhaber (3AHW), zweiter Stellvertreter ist Leandro Makula (4AHW). Die drei stellen somit die Schüler-Kurie im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA)

HERZLICHE GRATULATION !

Die Abwicklung der Wahl und somit die Verantwortung lag, wie schon seit vielen Jahren, in den bewährten Händen unseres Administrators Mag. Johannes Kanatschnig und unserer Kollegin Dr. Isabella Stromberger. Vielen Dank!
(czep)

Schulsprecher 2020_1

„Kärnten is lei ans“ – 10. Oktober 2020 an der HLW

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Anlässlich des Landesfeiertages im heurigen Jubiläumsjahr haben auch wir in der HLW St. Veit die Kärntner Geschichte zum Thema gemacht und würdig gefeiert.
Es wurde gestaltet, gedichtet, gesungen, gelehrt, gefilmt, erinnert und sensibilisiert.
Ein herzliches Dankeschön an alle Kolleg*Innen, die zur Umsetzung beigetragen haben.

Klassenfotos 2020/21 von Foto Schober: Die genauen Termine

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(5AHW von 2019/20)

EURER KREATIVITÄT SIND KEINE GRENZEN GESETZT!

Hier die aktualisierten Termine für unsere Klassenfotos.
Bitte unbedingt auch die Klassenvorstände auf die Zeiten aufmerksam machen, da sie ja auch mit am Bild sein sollten.

Klasseneinteilung

Dienstag, 20. Oktober 2020
Stunde Uhrzeit Klasse
1. Stunde 7:50 3CHW
1. Stunde 8:15 1BHW
2. Stunde 8:40 3DHW
2. Stunde 9:05 1AMW
3. Stunde 9:40 2AHW
3. Stunde 10:05 2BHW
4. Stunde 10:30 2CHW
4. Stunde 10:55 2AMW
5. Stunde 11:30 1AHW
5. Stunde 11:55 3BHW
6. Stunde 12:20 1CHW
6. Stunde 12:45 4BHW

Freitag, 23. Oktober 2020
Stunde Uhrzeit Klasse
1. Stunde 7:50 3AMW
2. Stunde 8:40 4AHW
2. Stunde 9:05 3AHW
3. Stunde 9;40 5AHW
4. Stunde 10:30 5BHW
5. Stunde 11:30 5CHW
6. Stunde 12:20 5DHW

Unsere Schulärztin Dr. Anja-Verena Gassner ist zurück!

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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Als Schulärztin möchte ich Euch/Sie herzlich begrüßen und meine Arbeit hier an der Schule kurz beschreiben!

Schularzt – wozu?
Was sind meine Aufgaben?

– Untersuchung jedes Kindes bzw. Jugendlichen in regelmäßigen Abständen um Erkrankungen, Entwicklungsstörungen etc. rechtzeitig zu erkennen! Wir Schulärzte unterliegen der Schweigepflicht!
– Erste-Hilfe-Leistung bei Erkrankungen und Unfällen
– Beratung und Information bei Verdacht auf gesundheitliche Störungen, die Behandlung erfolgt dann durch den Hausarzt bzw. Facharzt.
– Begleitung/Unterstützung in Krisensituationen
– Mithilfe, das Klima in der Schule so zu gestalten, dass sich die Kinder wohl fühlen
– Mitwirkung an Projekten rund um die körperliche und seelische Gesundheit
– Befreiungen vom Sportunterricht (länger als zwei Wochen) nach Verletzungen oder Erkrankung

Mein Angebot für euch Schülerinnen und Schüler:

Eure Gesundheit ist mir wichtig, daher lade ich euch in regelmäßigen Abständen zu einem Gesundheitscheck ein. Für eure Fragen und gesundheitlichen Anliegen stehe ich aber das ganze Jahr über zur Verfügung, ganz egal, worum es geht. Seien es Fragen zu Gesundheit und Krankheit, Ernährung und Sport, Liebe und Sexualität, Sucht, Impfungen u.s.w. oder auch andere Sorgen und Probleme im Zusammenhang mit eurem Körper, euren Freunden, eurer Familie,… die euch beschäftigen.

Wenn euch körperlich oder seelisch etwas weh tut, schaut einfach vorbei!
Anja-Verena Gassner

Kennenlerntage der 1. Klassen 2020

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Bereits in der zweiten Schulwoche fanden die Orientierungstage für den 1. Jahrgang statt. Jede Klasse und die jeweilige Klassenvorständin verbrachten einen Vormittag im Pfarrzentrum St. Vitus mit Kennenlernspielen, Kooperationsübungen und Aktivitäten zur Stärkung der Klassengemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön an die Leiter*innen Michael Kröndl, Carina Wetternig und Jessica Weyrer von der Katholischen Jugend, die mit viel Engagement die Schüler*innen durch einen abwechslungsreichen und kurzweiligen Vormittag geführt haben.

Besinnlicher Einstieg in das Schuljahr 2020/21

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Anders als bisher gewohnt verlief heuer der besinnliche Einstieg in das Schuljahr. Um eine große Menschenansammlung im Festsaal zu vermeiden, bewegten sich die Schülerinnen und Schüler rund um unser Schulgebäude, wo sie mit Verkehrszeichen auf verschiedene Stationen im Laufe des Schuljahres aufmerksam gemacht wurden.
Ein großes Dankeschön geht an unsere Kolleginnen Mag. Windbichler und Mag. Hebenstreit, denen es mit viel Kreativität und persönlichem Einsatz gelungen ist, den Schülerinnen und Schülern eine Einbegleitung in das neue und so herausfordernde Schuljahr zu eröffnen. Und besonderer Dank gebührt auch dem Gitarristen Rudi Lechner, ohne den das Erlebnis sicher weniger emotional empfunden worden wäre.

Dr. Peter Czell

Unsere neue Direktorin heißt alle herzlich willkommen!

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(Foto: Copyright freundlicherweise überlassen von WOCHE/Knafl)

Die Schulgemeinschaft der HLW heißt unsere neue Direktorin, Frau Mag. Gerlinde ZERGOI, herzlich willkommen und wünscht ihr das Allerbeste für die Zunkunft! Trotz oder gerade wegen der nunmehr erschwerten Bedingungen wissen wir alle genau, dass wir keine bessere Chefin bekommen hätten können und wir freuen uns schon sehr auf die bevorstehende Zusammenarbeit!

THE FINAL COUNTDOWN: Ein „Feueralarm“ zum „Schul-Schluss“ für unseren Direktor!

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Der Gesang des Schlussgottesdienstes war eben erst verklungen, da ertönte im Schulgebäude die monotone Alarm-Durchsage, dieses unverzüglich zu verlassen und sich auf die Parkplätze zu begeben. Fassungslos leistete unser Direktor den Anweisungen Folge und schritt in banger Erwartung den zwei einfahrenden Feuerwehrfahrzeugen entgegen, um sie über den vermeintlichen Fehlalarm zu informieren…

In Wirklichkeit war es unserer Personalvertretung unter Kollegin Mag. Rosa Windbichler, unterstützt durch die Regie von Mag. Helmut Pessentheiner, gelungen, ein streng geheimes Schluss- und Ausstiegs-Szenario für unseren Direktor zu organisieren, das für alle ein unvergessliches Erlebnis bleiben sollte. Mag. Martitsch wurde schließlich noch in den Bergekorb der Drehleiter genommen und hoch in die Lüfte gehoben, um den begeisterten Schülern und Lehrern ein letztes Mal zuzuwinken und ihnen schöne Ferien zu wünschen.

Lieber Herr Direktor, die Schulgemeinschaft wünscht dir alles, alles Gute, Glück und Gesundheit für den nächsten Lebensabschnitt!

Hier geht es zum VIDEO DER KLEINEN ZEITUNG (unten auf JETZT NICHT klicken – oder Anmeldung durchführen) über diesen ungewöhnlichen und unvergesslichen Abgang.

Hier der Link zu einem BERICHT DER KÄRNTNER WOCHE mit weiteren schönen Bildern.
Vielen Dank!

Dr. Peter Czell

Schlussgottesdienst 2020

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Unter gewissenhafter Einhaltung der Abstandsregeln fand im Festsaal auch heuer wieder unser Schlussgottesdienst statt, der in Zusammenarbeit aller Religionslehrer*innen äußerst harmonisch und themenorientiert ausgerichtet war: So wie Direktor Martitsch ein „Haus mit tiefem Fundament“ hinterlassen hat, das nicht so einfach weggespült werden kann“, so entlassen wir auch unsere Schülerinnen und Schüler in die Ferien, die heuer zwar einen eigenartigen Beigeschmack haben, uns aber nicht zu sehr in den Grundfesten verunsichern sollten.

Ein Höhepunkt waren zweifellos die gesanglichen Einlagen von Rudi Lechner mit seiner Tochter Ina (1CHW), sowie Chiara Habarta (4DHW) und „Youtube-Jungstar“ Christof Schratt (4BHW), wofür wir ein großes Dankeschön sagen!

Ein letztes Mal stand dann auch unser Direktor am Rednerpult und wünschte allen GOOD-BYE und schöne Ferien!

Direktor HR Mag. Walter MARTITSCH und 3 weitere Kolleginnen verabschieden sich…

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Es war ein unglaublich berührender Festakt, in dem unsere drei lieben Kolleginnen, Mag. Gerlinde MÜLLER, Mag. Christine MARSCHNIG, OSR FOL Dipl.-Päd. Ulrike DULLE und – last but not least – unser langjähriger und hochgeschätzter Herr Direktor HR Mag. Walter MARTITSCH von der Personalvertretung und vielen anderen mitwirkenden Lehrerinnen und Lehrern in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden. Zwischen den vielen Wortspenden und Aktionen der KollegInnen streute Mag. Helmut Pessentheiner – unser „Medien- und Technik-Logistiker“ – freundschaftliche Grußbotschaften in Form von Videoclips von Menschen, die das berufliche Leben und Wirken unseres Direktors entscheidend mitgeprägt haben.
Nach den vielen herzbewegenden Momenten im Festsaal ging es im Anschluss an ein gemeinsames Zusammensein mit Essen im Schulhof, wo dieser unvergessliche Tag dann langsam ausklang. Eine Ära geht zu Ende – und die Kollegenschaft der HLW wird noch lange an diesen ganz besonderen Direktor, der die Schule über so viele Jahre geprägt hat, zurück denken.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an die vielen, vielen Beteiligten, die zum Zustandekommen dieser rundum gelungenen Veranstaltung mit Rat und Tat beigetragen haben: Die Kollegenschaft war sich einig: So etwas gibt es eben nur an der HLW St. Veit an der Glan – und wir wünschen euch das Allerbeste für den nächsten Lebensabschnitt!
Dr. Peter Czell

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HR Mag. Walter Martitsch – ein stolzer Blick zurück auf 38 Jahre an der HLW St. Veit/Glan!

Als unser Herr Direktor, HR Mag. Walter MARTITSCH, im Jahre 1982 als Deutsch- und Geschichtelehrer an unsere Schule kam, war das zu einer Zeit, als es noch Nähunterricht, Kurzschrift und elektrische Schreibmaschinen gab und die Zeugnisse händisch mit Tinte ausgefüllt wurden. 1986 betraute ihn der damalige Schulleiter, HR Dr. Richard Vospernik, mit dem Amt des Administrators, eine Tätigkeit, die er bis zu seiner Ernennung zum Direktor im Jahre 1999 mit größter Genauigkeit und Zuverlässigkeit ausübte.
Es ist als ein großer Glücksfall zu bewerten, dass unsere Schule dann genau DEN Direktor erhielt, den sich der Lehrkörper so sehr wünschte – etwas, worum uns viele andere Schulen sehr beneiden!
Rückblickend gesehen war die Zeit mit Direktor Martitsch von einigen „Elementarereignissen“ geprägt, bei denen er gleichzeitig große Nervenstärke und einen klugen Weitblick bewies – immer in bester Kooperation mit dem Lehrerkollegium und den Behörden:

Im Jänner 2008 wurde das gesamte Bundesschulzentrum durch ein defektes Ventil in einer Lehrküche über Weihnachten von oben bis unten mit Wasser geflutet, was monatelange und massive Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb bedeutete. Nicht anders verhielt es sich dann bei der Generalsanierung, die zwischen Juli 2011 und Oktober 2012 stattfand. Das Konferenzzimmer übersiedelte in den viel zu kleinen Zeichensaal, das Sekretariat mit der Direktionskanzlei in die alte Schulwartwohnung, die Gänge waren teilweise nur in halber Breite begehbar und das Dröhnen der Baugeräte ist noch so manchem Lehrer in schauriger Erinnerung. Umso größer war dann die Freude, als wir in der Folge über ein großes neues Konferenzzimmer verfügen konnten, über einen funktionellen Festsaal und über Klassenräume, die nach dem neuesten technischen Stand ausgestattet sind, an deren Entstehen und Ausgestaltung unser Direktor – in regelmäßigem, persönlichen Kontakt mit den Architekten und der Bauleitung bei wöchentlichen Baubesprechungen entscheidend beigetragen hat. Es war ihm ein großes Anliegen, dass die Schule auch architektonisch zum Wohlfühlen für alle gestaltet wurde.
Ein großer Verdienst von Mag. Martitsch war aber wohl auch seine sehr mutige Entscheidung, den HLW-Schulball in unser Haus zu holen und ihn dadurch zum größten Ball des Bezirks weiter zu entwickeln. Wo viele andere Schulen schon ausgestiegen sind, hat er es geschafft, 20 Jahre lang das Niveau dieses Großevents im Schulhaus zu erhalten. Dies war nur möglich, weil er es einerseits die breite Unterstützung und Mitarbeit der gesamten Lehrerschaft erreichen und andererseits die professionelle Arbeit der Kollegen Mag. Helmut Pessentheiner als „Balldirektor“ und Mag. Udo Kasper als technischen Administrator gewinnen konnte. Auch die Unterstützung durch den damaligen Schulwart, Herrn Steinbauer, und die der jetzigen hat er sehr geschätzt. Es gelang ihm, dass alle Abteilungen der Schule, aber auch das sonstige Personal und die Reinigungskräfte gemeinsam dieses Projekt als das ihre ansahen und so zum Erfolg mit beigetragen haben. Trotzdem trug er letztendlich die absolute alleinige Verantwortung und er war sichtlich sehr erleichtert, wenn alles wieder gut überstanden war.
Er war der Motor für das, was uns als Schule über Jahrzehnte hinweg einzigartig werden ließ! Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, Unterrichtspraktikantinnen und -praktikanten, Studierende in Ausbildung, aber auch Besucher stimmen in ihren Eindrücken stets überein: Sobald man die Schule betritt, spürt man eine angenehme Atmosphäre der Akzeptanz, Toleranz und eine allgemeine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Dies rührt wohl daher, dass unser Direktor bei der Erstellung unseres Schulprofils größten Wert auf die drei Grundpfeiler des gemeinsamen Zusammenlebens legte:
„Wir sind eine Schule, die geprägt ist von Herz, Hirn und Hand“
Dieses Vermächtnis wird mit Sicherheit auch künftig noch lange seine Strahlkraft beibehalten. HR Mag. Walter Martitsch hat nie Probleme vor sich hergeschoben, sondern nach Lösungen gesucht, indem er aufgrund seiner ausgezeichneten Führungskompetenz versucht hat, stets demokratische Entscheidungen herbeizuführen. Er hat Respekt, Wertschätzung und Geduld gelebt und er hat Höflichkeit, Verlässlichkeit und Teamgeist eingefordert. Das sind Tugenden, die heute mehr denn je in allen Bereichen des Lebens gebraucht werden, die man aber nur erreichen kann, wenn selbst bereit ist, diese auch einzuhalten – genau so, wie unser Direktor es über Jahrzehnte praktiziert hat.
Es besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass Dir. HR Mag. Walter Martitsch Schulgeschichte geschrieben hat und der gute Ruf der Schule trägt seine Handschrift. Er hat den erfolgreichen Ansatz der Internationalisierung der Schule stets im Auge behalten und aus der HLW St. Veit/Glan eine Bildungseinrichtung geschaffen, die weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus bekannt ist.
Und dann kam das letzte Dienstjahr! Wer hätte in seinen kühnsten Träumen erwartet, dass sich ausgerechnet am Schluss noch einmal alles von einer gänzlich neuen Seite zeigen sollte! Das Coronavirus führte in kürzester Zeit zu tiefgreifenden Veränderungen im Schulalltag und forderte entsprechend auch die Schulleitung. So gestalteten sich die letzten Monate vor dem Pensionsantritt völlig anders als erwartet – aber auch diese Aufgabe nahm unser Herr Direktor mit der ihm innewohnenden Ernsthaftigkeit an und machte – wie gewohnt – das Beste für alle daraus.

So bleibt uns als Lehrerkollegium nur noch eines: Dir, lieber Herr Direktor und Kapitän unseres HLW-Schiffes, unsere allerbesten Wünsche für den nächsten Lebensabschnitt mitzugeben! Möge sich dieser genauso erfolgreich, abwechslungsreich und humorvoll gestalten wie die vergangenen 38 Jahre, die wir „alle in einem Boot“ verbrachten und auf die wir mit viel Freude, Lachen und gegenseitigem Vertrauen zurückblicken dürfen.
FV Mag. Sigrid Grojer, Dr. Peter Czell

H4U FOTO CHALLENGE – #h4ubeatscorona

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Stell dir vor, du hast ein Erasmus-Projekt zum Thema Gesundheit, und dann kommt Corona…
Das seit Monaten geplante Projekttreffen mit deinen Partnerschulen muss abgesagt werden. Außerdem sind deine Partnerschulen in Norwegen, Finnland und den Niederlanden ebenfalls geschlossen. Was macht man da? Man wird kreativ!
Also starteten wir am 7. April (dem Weltgesundheitstag 😉) die H4U Foto Challenge. Alle waren aufgerufen, Fotos und Videos einzusenden, in denen sie zeigen, wie sie sich körperlich und seelisch gesund halten. Unter alle teilnehmenden Schüler/innen verlosten wir am 7. Mai einen Activity Tracker und drei Gutscheine von St. Veiter Geschäften. Unsere stolzen Siegerinnen sind Ellena Papitsch, Emma Holzer, Karoline Feichter und Stefanie Nott.
Die Beiträge waren wirklich vielseitig und kreativ – genau das, was wir in diesen Wochen gebraucht haben. Wir bedanken uns bei allen, die dabei waren!
Alle Fotos mit Titeln und die tollen Beiträge unserer Partnerschulen findet ihr auf https://www.h4uerasmus.com/h4ubeatscorona/.

Und hier zwei der vier Siegerinnen, die uns ein Bild mit dem Gewinnscheck zugesandt haben:

Nott_Siegerfoto Feichter Siegerfoto (1)

Mag. Angelika Hebenstreit

Erasmus Plus – Lehrerfortbildung

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Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrer_innen bilden sich im Rahmen von Erasmus Plus fort. Wir haben die Möglichkeit, an internationalen Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen teilzunehmen, Schulsysteme anderer Länder kennenzulernen und vor allem von Kolleg_innen aus ganz Europa zu lernen.

Im Laufe dieses Schuljahres nutzen 4 Lehrerinnen der HLW diese Chance – Frau Prof. Hebenstreit war zu einer Psychologie-Fortbildung in Florenz, Frau Prof. Bischof und Frau Prof. Stadtmann waren in Malta, um ihre Englischkenntnisse zu perfektionieren und ich durfte lernen, wie Digitalisierung und Flipped Classroom in Schweden funktionieren.

Hier einige Impressionen:

Mag. Angelika Hebenstreit:

Ich durfte im letzten August nach Florenz reisen und dort eine einwöchige Psychologie-Fortbildung der Europass Academy absolvieren. Der Titel meines Seminars war „A Satisfying School Experience: Strategies and Skills for Teachers“. Spannend waren nicht nur die Themen wie Emotionen, Kommunikation und Stress sondern auch der internationale Austausch. In meiner Gruppe waren Kolleg/innen aus Italien, Zypern, Ungarn, Spanien, Polen und Bulgarien. Eine spannende Kombination, denn die Schulsysteme und Traditionen sind in diesen Ländern sehr unterschiedlich. Auch wenn bei der Teamarbeit und den Diskussionen manchmal Sprachbarrieren zu überbrücken waren, haben wir als Gruppe eine sehr bereichernde Woche erlebt. In meiner Freizeit habe ich die wunderschöne Altstadt von Florenz erkundet. Ob Sightseeing oder Shopping – Florenz bietet alles. Für mich eine rundum gelungene Woche in der ich viel gelernt habe. Ich freue mich schon auf meine nächste Fortbildung!

Mag. Cornelia Stadtmann und Mag. Ernestine Bischof:

Für uns war das Erasmus Seminar auf Malta eine unglaubliche Bereicherung. Im Kurs saßen wir zu viert, das heißt, dass unser Teacher jeden einzeln sehr gut betreuen konnte. Wir haben uns auf das Sprechen fokussiert, Grammatik hat da eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Ich persönlich nehme aus diesem Kurs mit, dass ich Englisch im Grunde kann. Ich sollte mehr üben und ohne Scheu auf Englisch zu reden beginnen, auch wenn ich noch Fehler mache. Dieses Projekt hat mich so gestärkt und mir bewiesen, dass ich mehr Mut haben sollte und auch Dinge machen sollte, die nicht so leicht von der Hand gehen.

Außerdem hatten wir auch außerhalb der Unterrichtsstunden die Möglichkeit, die Insel zu erkunden. In der Hauptstadt finden sich sehr viele enge Gassen und kleine Geschäfte, die Strände sind traumhaft und die Lebensart ist sehr entspannt – als Österreicherin verliert man einzig und allein beim Autofahren auf Malta die Nerven – denn es gilt: wer bremst, verliert.

Mag. Gerlinde Zergoi

Digitalisierung, flipped classroom, Arbeitsaufträge online – wozu braucht man das alles? Funktioniert das überhaupt? Welche Tools gibt es? Welche Ausstattung braucht man? Liefern die Schüler_innen da überhaupt ab? Das waren die Fragen, dich ich mir zu Beginn meiner Fortbildung in Stockholm gemeinsam mit Kolleg_innen aus Spanien, Portugal, Kroatien und Deutschland gestellt habe. Und keiner von uns konnte ahnen, wie schnell all das für uns tägliches Brot werden würde. Gemeinsam konnten wir vieles ausprobieren, manches verwerfen und vor allem von einander lernen. Ich muss sagen, dass gerade diese Fortbildung uns in der Reaktion auf die aktuelle Situation enorm geholfen hat.

Weiters habe ich natürlich die Chance genützt, das wunderschöne Stockholm mit all seinen Museen, Parks, den Schärengärten und den Vintage-Läden zu erkunden. Danke Erasmus, dass wir diese Chance hatten.

Aufgrund unserer begeisterten Berichte haben sich für das kommende Schuljahr bereits 9 Kolleginnen für die internationalen Fortbildungen beworben – und genau so, wie alle Schüler_innen hoffen, bald wieder Auslandspraktika absolvieren zu können, hoffen wir, dass wir bald wieder in und von Europa lernen dürfen.

Ein HLW-OSTERGRUSS zu Zeiten von Corona…

Ostergruß 2020

Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung…
Wir müssen gerade unser Leben umstellen,
und finden Wege, damit umzugehen.
Wir finden Home Office vielleicht fad,
und werden doch ungeahnt kreativ dabei.
Wir haben tolle Vorsätze,
und merken, die können auch mal warten.
Wir sind manchmal frustriert und vermissen unsere Freunde,
und merken, den anderen geht es genauso.
Wir fürchten uns vor einer Ansteckung,
und stellen uns doch täglich unseren Ängsten.
Wir arbeiten zu Hause, und andere arbeiten draußen für uns:
An vielen Orten, mit vielen Methoden, auf viele Arten.
Wir brauchen manchmal Hilfe,
aber merken was wir alles können.
Daheim wird es manchmal stressig,
und wir brauchen Zeit für uns.
Wir kämpfen manchmal mit dem Fernunterricht,
aber wir geben nicht auf.
Wir merken: Manche Ängste sind unbegründet,
und werden entspannter.
Wir sind manchmal müde,
und dann läuft´s wieder!
Wir rätseln, was die anderen ohne uns machen,
und sehen, Schule ist mehr als ein Gebäude.
Wir bleiben eine Gemeinschaft!
Ostern wird heuer ganz anders sein,
aber manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung!

Wir wünschen allen frohe und gesegnete Ostern!

Mag. Angelika Hebenstreit im Namen der Direktion und des gesamten ReligionslehrerInnen-Teams.