Erasmus+ Schulaufenthalte in der HLW St. Veit International

Modena

 

Corona schränkt zwar die Möglichkeiten für Schulreisen massiv ein, Schulaufenthalte in europäischen Partnerschulen und Schüleraustausch sind aber trotzdem möglich. Zum ersten Mal werden 12 Schüler*innen der 3. und 4. Jahrgänge der HLW St. Veit International im Jänner und Februar 2022 im Rahmen des Erasmus+ Programms für zwei bis vier Wochen in Italien und Frankreich die Schulbank drücken. Unsere Partnerschulen in Piacenza, Modena und Bordeaux freuen sich darauf, unseren Schüler*innen die Sprache und den italienischen oder französischen Lebensstil näher zu bringen. Damit haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu perfektionieren, den Freundeskreis europaweit auszubauen und vielleicht das Land für ein zukünftiges Studium oder berufliche Möglichkeiten zu entdecken. Aber nicht nur unsere Schüler*innen nutzen die Möglichkeit, wir freuen uns auch, dass wir im Juni zwei Schüler aus Italien begrüßen dürfen.

Damit wirklich nichts schief gehen kann, hat Frau Direktor Zergoi die Partnerschulen vorab besucht und alle Details für die Schüler*innen geklärt. Neben dem Schüleraustausch wurden auch noch weitere Kooperationen fixiert und so wird uns im April 2022 eine ganze Klasse aus Piacenza für ein gemeinsames Projekt besuchen. Der Gegenbesuch erfolgt dann im September.

Wir sind sehr glücklich, dass wir die Chance haben, uns international zu vernetzen und damit den europäischen Gedanken zu leben.

 

 

Erasmustag 2021

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Der Erasmustag 2021 am 15. Oktober stand ganz im Zeichen des Auslandspraktikums. Warum ist es wichtig ein Auslandspraktikum zu machen? In welche Länder kann ich gehen? Welche Betriebe bieten sich an? Was muss ich über die Arbeit, das Land und die Kultur wissen? Welche Erfahrungen haben Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren gemacht?

All diese Fragen wurden im Rahmen von zwei Erasmus-Elternabenden und umfangreichen Gesprächen zwischen Schülerinnen und Schülern, die bereits Auslandsaufenthalte absolviert haben und jenen, die einen solchen planen, geklärt. Jedes Detail wurde besprochen, jede Erfahrung geteilt und somit ist für die nächste Erasmus+ Generation der Weg wieder ein bisschen einfacher geworden.

Unsere ersten Klassen haben sich mit dem europäischen Gedanken und europäischer Kultur beschäftigt. Jede Klasse hat ein Land gezogen und ist dann in dessen Besonderheiten eingetaucht – Ungarn, Luxemburg, Dänemark und Tschechien sind ihnen nun viel vertrauter – vor allem die kulinarischen Köstlichkeiten dieser Länder.

Ich danke allen Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen für die Begeisterung und die Leidenschaft, die sie für Europa aufbringen und freue mich auf viele weitere Jahre mit Erasmus+.

 

Gerlinde Zergoi

 

 

AKTIONSTAG „Körper – Geist – Seele“

Arbeitstitel:
“Was mich leben lässt“ – Körper – Geist – Seele

PROGRAMM

7.50 Überprüfung der Anwesenheit in den Klassen, Begleitung in den Turnsaal

8.00 – 8.30 Auftakt im Turnsaal

8.45 – 10.45 Workshops mit individueller 
Pauseneinteilung

11.00 Präsentation des Depressionsprojektes im Turnsaal 

12.15 – 13.00 Konzert

Workshopthemen:

•Wer wird Biblionär?
(Moderator: FI Mag. Boschitz)

•Depressionen – Vortrag und Gespräch
(Mag. Siebenhofer Manfred von pro mente mit Betroffenen)

•Stressmanagement
(MMag. Sonja Einspieler- Kraxner, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin)

•Akkupressurpunktanwendungen EFT
(Mag. Zintl – Berger, Architektin)

•QI Gong. Die Energie (QI) in Fluss bringen
(Fr. Polesnig Burgi, QI Gong Lehrerin)

•Sportliche Entspannungsübungen und Trommeln
(Prof. Bouisson, Prof. Winkler)

•Ausdruckstanz
(Judith Meister, Tanztherapeutin)

•Lernen lernen
(Prof. Sabitzer)

•Ausdruckstheater
(Barbara Thonhauser)

•Sucht
(Prof. Löschenkohl)

•Diskussionsecke
(Schülerinnen der 3 DHW)

•Selbstbewusstsein, Selbstwert 1-2. Jg.
(Mädchenzentrum Klagenfurt)

•Malen als Ausdrucksform
(Mag. Sumper, Künstlerin)

•Musikworkshop, Lieder zum Thema
(Peter Weisböck, Musiker, Liedermacher)

•Mentaltraining
(Fr. Koschutnig- Suterlüti)

•Umgang mit Konflikten, Gewalt
(Mag. Pötsch, Fr. Gabalier)

•Kochen nach den 5 Elementen
(Dipl. Päd. Gutzelnig Renate)

•Marzipanfiguren
(Dipl. Päd. Toff)

•Backen für die Seele
(Bäcker)

•Modelle zeichnen
(Schneiderin)

•Schreibwerkstätte
(Prof. Flick Helga, Hr. Zingerle – Krimiautor)

•Beschäftigung mit beeinträchtigten Menschen
(Hr. Sabitzer, Behindertenpädagoge)

•Film zum Thema z. B. Shine, Mein Leben ohne mich
(Prof. Raccuia Gerit)

•Meditation, Stilleübungen
(Mag. Karin Klune, Theologin)

•Sexualität
(Martha Weisböck, Referentin für Orientierungstage)

•Klassengemeinschaft
(Mag. Iris Binder, Referentin für OT)

•Sensibilisierungsübungen, Entspannungsmethoden
(Mag. Onda, Klinische Psychologin)

•Aidsvortrag ?
(Schulsprecher)

Die Anmeldung zu den einzelnen Workshops erfolgt nach den Semesterferien im Rahmen des Religionsunterrichtes!
Eventuelle Anfragen an Mag. Rosa Windbichler und Dipl. Päd. Sigrid Grojer.

Bericht vom Aktionstag März 2008

Was mich leben lässt – Körper – Geist und Seele!
Was lässt mich leben???

Mehr Zeit für mich – das ist Lebensqualität und Zentrierung um mein eigenes ICH.
Zeit zu genießen ist das beste Mittel gegen Resignation und Depression, Selbstabwertung und Frust. Gelebte Zeit ist Glück.

Eine Episode auf einer Expedition:
Indianische Gepäcksträger weigerten sich nach einer kurzen Rast weiter zu gehen.
Zur Rede gestellt was dies zu bedeuten habe, erklärte der Anführer der Träger: „Ihr weißen Männer seid in so großer Eile und Hast vorwärts geeilt, dass unsere Seelen nicht nachgekommen sind. Jetzt müssen wir warten, bis sie uns wieder eingeholt haben.“

Am 14. 3. 2008 hatten unsere Seelen Zeit nachzukommen.

Schule einmal anders! Wie habt Ihr das erlebt?

Natürlich gelingt es keinem – alle zu begeistern, bzw. zufrieden zu stellen. Aber ich habe mir gedacht, dass es einen Versuch wert ist. 
Vordergründigstes Ziel war sicherlich das Hineinhören in sich selber und das Kennenlernen verschiedenster Methoden im Umgang mit sich selbst.

Viele meinten, dass die Workshops zu kurz waren und der Schluss zu lange gedauert hat. Dieser Meinung kann ich mich anschließen, muss aber festhalten, dass wir um 11.00 Uhr mit den Präsentationen der Projekte der 3. Jahrgänge anfangen mussten, weil Herr Gesundheitslandesrat Dr. Schantl nur um diese Zeit kommen konnte und unbedingt dabei sein wollte. Ursprünglich haben wir die Workshops bis 12. 00 Uhr geplant.

Leider hat sich die Schulband zu spät bei mir gemeldet und so ist sie mit ihren tollen Beiträgen etwas zu kurz gekommen. Das tut mir wirklich leid – ein Beispiel dafür, dass immer noch zu wenig kommuniziert wird.

Ein weiterer kleiner Hinweis sei an dieser Stelle angebracht:
Auch an diesem Tag herrschte Anwesenheitspflicht! Es war für mich schon etwas schwierig und auch peinlich, wenn sich zu einem Workshop 15 SchülerInnen angemeldet haben und dann nur 3 (!) anwesend waren. Es nicht leicht, entsprechende und gute Referenten zu für diesen Tag zu gewinnen – und dann sind so wenige da.

Schickt mir bitte Anregungen, Eure Gedanken und Rückmeldungen (über die einzelnen Workshops) an 

s_grojer@gmx.at

damit ich Eure Vorschläge berücksichtigen kann, falls wieder ein solcher Tag durchgeführt wird.

Ich danke aber allen ReferentInnen, KollegInnen, unserer Sekretärin Frau Gerda Geyer, Wirtschaftsleiterin Edith Flatschacher und vor allem Euch allen, die Ihr anwesend wart und so fantastisch mitgemacht habt. Bei meinen Kurzbesuchen in den Workshops habe ich eine sehr positive Stimmung empfunden und viele SchülerInnen gesehen, die mit echter Freude und viel Eifer bei der Sache waren!!!!

Dipl. Päd. Sigrid Grojer

-czell-

-juju, ramona-

Aktionstag IT’S MY LIFE

„It´s my life“
Aktionstag zur Suchtprävention am Aschermittwoch 2006 an der HLW St. Veit/Glan

So ein Mist!
Deine Freundin hat ein Problem.
Dein Freund steckt in der Sch…(Tinte).
Du selbst hast Troubles und weißt nicht weiter.

Viele Lebenssituationen verunsichern, du hast Ärger am Hals, manches ist scheinbar ausweglos. Und je schlimmer die Sache ist, desto eher frisst man sie in sich hinein und versucht vielleicht durch irgendwelche Mittel oder Verhalten die Probleme zuzuschütten, zu vergessen oder zu verdrängen.

Wir haben absichtlich diesen Aktionstag auf den Aschermittwoch gelegt, weil nach einer Zeit der Ausgelassenheit und des Feierns auch wieder der Ernst und das Nachdenken aufkommen sollen. 

„SUCHT“ ist ein Begriff, der heute ständig verwendet wird und euch wahrscheinlich schon nervt!
Wenn Jugendliche auf einer Party Alkohol trinken wird die Trunksucht an Wand gemalt; wenn jemand gerne Süßes isst, wird er als Schokoladesüchtig bezeichnet, wenn jemand zart gebaut ist, hat er Magersucht, ist jemand leicht übergewichtig, ist es schon die Fresssucht usw. – 

EIN BEGRIFF, DER FÜR ALLES UND NICHTS VERWENDET WIRD, SAGT NICHTS MEHR AUS.

Das Wort „Sucht“ ist nicht verwandt mit „suchen“, sondern mit „siechen“ in der Bedeutung von Krankheit. Die Wendung „Sucht nach etwas“ beruht allerdings auf der volkstümlichen Verbindung mit „suchen“: Sucht – das Suchen nach Liebe, Abwechslung, Zerstreuung und dgl.

SUCHT ist ein Phänomen, das Angst macht – daher werden oft Sündenböcke gesucht: 

 die bösen Dealer, die Kindern Drogen schenken; 
 die bösen Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern; 
 die bösen Drogen, deren Vorhandensein allein schon süchtig macht; 
 die bösen Jugendlichen, die nicht auf die Erwachsenen hören, 
 die bösen Lehrer, die auch nichts dagegen unternehmen.

Suchtprävention heißt Leben lernen!
Suchtprävention heißt der Sucht zuvorkommen!

Was kann ich tun?:

Für mich: 
 um mich selbst kümmern;
 schauen was mir gut tut;
 Gefühle wahrnehmen und annehmen;
 mir Zeit für mich nehmen;
 mich über Erfolge freuen;
 mich gerne haben,
 mir Unterstützung holen

Für andere:
 für andere da sein;
 andere ernst nehmen;
 andere akzeptieren und ihren Freiraum lassen;
 andere loben,
 offen sein für andere

Für die Gesellschaft:
 mich als Teil der Gesellschaft sehen;
 in meinem Umfeld mitgestalten;
 den Mund aufmachen;
 Neues kennen lernen,
 aktiv sein

Das Leben bringt neben all den schönen Seiten auch Widrigkeiten und Probleme mit sich und ihr werdet diese meistern, weil ihr wisst, wie ihr durch eigene Fähigkeiten und nicht durch den Missbrauch eines Mittels oder Verhaltens diese lösen könnt!

Nehmt euer inneres Proviant in schwierigen Situationen:

 Selbstbewusstsein

 Konfliktfähigkeit

 Kommunikationsfähigkeit

und wenn diese Werkzeuge nicht mehr reichen, braucht es etwas von außen – die Hilfe von Freunden, Eltern, Lehrern oder Institutionen.

„IT´S YOUR LIFE“. IHR seid die Zukunft, IHR werdet Verantwortung übernehmen – für euch und für andere! IHR werdet unsere Zukunft gestalten!

Kahlil Gibran meint im „Propheten“, dass ihr nicht unsere Kinder seid, sondern die Söhne und Töchter des Lebens verlangen nach sich selber! 
Wir dürfen euch unsere Liebe geben, doch nicht unsere Gedanken, wir dürfen euren Leib behausen, doch nicht eure Seele.
Denn eure Seele wohnt im Haus von Morgen, das wir nicht zu betreten vermögen – selbst nicht in unseren Träumen.

Nach diesen Gesichtspunkten haben wir versucht die Workshopthemen für den Aktionstag auszuwählen. Manche haben sich 3 Stunden lang in ein Thema vertieft, andere wiederum haben sich mit 2 Themen hintereinander 1,5 Stunden beschäftigt. Alle wurden aufgefordert AKTIV mitzumachen! Die Workshops endeten um 12.00 Uhr und wir versammelten uns um 12.15 Uhr wieder im Turnsaal zu einer Schlusskundgebung! Die Firma Legro sponserte 400 Äpfel für unsere Schüler, die diese gerne nach den anstrengenden Workshops verzehrten.

Ich glaube, dass dieser Vormittag sicherlich ein guter Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und damit zur Suchtprävention war, und wir alle, manche mehr und andere wieder weniger, profitiert haben.
Anschließend sind alle Workshop-Themen nochmals vorgestellt, doch es werden noch Berichte von Schülern aus den einzelnen Themenbereichen folgen:

1. Jugendschutz – Jugendrechte Workshop 1.5 Stunden 
Mag. Liebhauser – Jugendanwaltschaft
Dr. Isabella Stromberger

2. Fastenspeisen zubereiten Workshop 3 Stunden
FOL. Skalka
FOL. Honsig

3. Werbung für Suchtmittel Workshop 3 Stunden 
Mag. Hebenstreit 
FOL. Dulle

4. Fairtrade – Genuss ohne Reue Workshop 3 Stunden
Mag. Löschenkohl
Dr. Valent

5. Film: Super Size Me Workshop 3 Stunden
FOL. Gutzelnig 
Mag. Zablatnik

6. Schule zum Wohlfühlen Workshop 3 Stunden
Fol. Proprentner

7. Suchtsongs Workshop 1,5 Stunden
Dr. Czell

8. Mentaltrainig Workshop 3 Stunden
Mag. Schönegger
Fr. Hofer

9. Der Geheimcode meines Körpers Workshop 3 Stunden
Mag. Lackner
Fr. Weißböck

10. Gruppendruck und Selbstbewusstsein Workshop 3 Stunden
Mag. Marschnig
Dr. Allmaier – Kath. Jugend

11. Tanzimprovisation Workshop 3 Stunden
Mag.Buisson

12. Rauchen – muss es wirklich sein? Workshop 1,5 Stunden
Mag. Kölz
Mag. Walther -. Waierfeldapotheke

13. Arbeitslosigkeit – was tun bei Schulabbruch? Workshop 1,5 Stunden 
Mag. Kern
Mag. Dörfler – AMS

14. Mediation 1 Workshop 1,5 Stunden
Mag. Windbichler
Mag. Pötsch – LSR

15. Qi-Gong – die Energie in Fluss bringen Workshop 3 Stunden
Fol. Polesnig

16. Kreative Arbeit mit Ton – mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen Camphill Workshop 3 Stunden
Mag. Flick-Schnattler
Betreuerin von Camphill

17. Lernen lernen Workshop 1,5 Stunden
Mag. Sabitzer
Dr. Huber P.

18. Fastenzeit beginnen – Aschenkreuz Workshop 1,5 Stunden
Mag. Czvetko

19. Rausch und Risiko Gruppe 1 Workshop 3 Stunden
Suchtpräventionsstelle Klagenfurt

20. Rausch und Risiko Gruppe 2 Workshop 3 Stunden
Suchtberatungsstelle der Caritas

21. Essstörungen Workshop 3 Stunden
Mädchenzentrum Klagenfurt

22. Bewegungsmeditation Workshop 3 Stunden 
Mag. Winkler
Mag. Ray-Privasnik

23. Gruppe –„ ohne Namen“ Workshop 3 Stunden
Fol. Gratzer

24. Gesundheitsrisiko Mobilfunk Workshop 1,5 Stunden
Dr. Schmied
Fol. Oblak

25. Schuldenfalle Workshop 1,5 Stunden
Dipl.Kfm. Spieß-Knafl
Mag. Popaschnig
Mag. Monai

LEBENSKOMPETENZ – soziale und persönliche – stand an erster Stelle.

Absoluter Höhepunkt bei der Schlussveranstaltung war die MUSAIK Gruppe Camphill, die 6 Musikstücke vortrug. Wir alle waren beeindruckt mit welcher Hingabe diese Menschen ihre Instrumente spielten.
Im Zuge dieser Aufführung wurden den Mitgliedern der MUSAIK-Gruppe auch Seidentücher überreicht, die Fr. FOL Dulle und Proprentner mit Schülern anfertigten. 

Ein großes Dankeschön gebührt allen Referenten, Lehrern und Euch Schülern für das Mitgestalten dieses Aktionstags!

Die BILDER des HLW-Webteams folgen in Kürze an dieser Stelle

Bericht von FOL Sigrid Wiedernig

-czell-

Sokrates – Projekttreffen an der HLW

HERZLICHEN DANK 

An alle Kolleginnen und Kollegen, die dazu beigetragen haben, dass unser Sokrates – Projekttreffen so erfolgreich verlaufen ist. 

Zu Gast waren die Lehrer 
• Maria Carla Griseri (Französisch) 
• Elena Angeleri (Chemie) 
und die Schüler 
• Giulia Bruno 
• Laura Rinaudo 
• Manuel Pellegrino 
• Luca Gambera 
aus unserer Partnerschule in Cuneo (Italien, Piemont) 

sowie die Lehrer 
• Juliana Firan (Französisch) 
• Elisabeta Calin (Chemie) 
und die Schüler 
• Cristina Burtoiu 
• Margareta Buta 
• Diana – Roxana Calin 
• Bogdan – Constantin Dragut 
aus unserer Partnerschule in Craiova (Rumänien) 

Aus der HLW St.Veit waren 8 SchülerInnen aus 3 Klassen in unserem Sokrates – Team: 
3CHW 
Carmen Hölzl 
Sandra Steiner 
4AHW 
Johannes Sucher 
Eva Tivan 
4CHW 
Iris Bellanca 
Susanne Türk 
Julia Verderber 
Kathrin Wurzer 

Danke allen Eltern, die unsere Gastschüler so liebevoll aufgenommen haben, und danke unseren Schülern, die selbstständig ein eigenes Schülerprogramm für die Freizeitgestaltung geplant haben. 

Frau Elisabeta Calin und ich arbeiteten mit den Gastschülern und einem Teil der Schüler aus der 3AHW (Cordula Planner, Elisabeth Planner, Beate Rainer, Elisabeth Rinner, Adele Steinbauer) im Chemielabor. Das Thema war Chromatographie (Extraktion von Chlorophyll und dessen chromatographische Auftrennung). 

Ein besonderer Dank gilt FOL Ulrike Dulle und FOL Irmgard Proprentner für die Vorbereitung und Durchführung des Workshops „Herstellung von Recyclingpapier“ und die anschließende Herstellung eines großen Buches, in das die Schüler ihre Botschaft an Europa schrieben. 
Die Workshops am Dienstag und Donnerstag Vormittag waren geprägt von Begeisterung, Arbeitseifer und Diskussionen über die Texte, die eigenständig von den Schülern verfasst wurden. 
Das Buch wird nun 1 Jahr lang an der HLW bleiben (am Tag der offenen Tür wird es am Sokrates – Tisch im 1. Stock zur Ansicht aufliegen und anschließend in einer Vitrine ausgestellt). Im April 2005 werden wir es zur Abschlussveranstaltung unseres Sokrates – Projektes in die Niederlande mitnehmen und im Anschluss daran in das Europaparlament nach Straßburg oder nach Brüssel senden. 

Herzlichen Dank an Mag. Liliane Nusitz – Lefebvre und Mag. Elfriede Ray – Privasnik für die Betreuung der Schüler in Französisch und die Übersetzertätigkeiten. Trotz Pensionierung war Mag. Nusitz – Lefebvre in besonderem Maße für die Betreuung unserer Gäste verantwortlich. 
Mag. Christine Marschnig war an der Übersetzung in Englisch beteiligt. 

Danke, FOL Heidi Prenter, für die Aufnahme von zwei rumänischen Schülern in den Kochunterricht, ebenso Mag. Peter Czell für seine Unterrichtsstunden in Englisch (die Schüler waren so begeistert, dass sie anstelle von Freizeit in den Englischunterricht gekommen sind). 

Was wäre ein Projekttreffen ohne gastronomische Freuden? 
Für unsere Gäste sind unsere Küche und das Service immer besondere Highlights und die ausgezeichnete Verpflegung trägt viel zu einem gelungenen Projekt bei. 
Danke ganz besonders Herrn FVSt Günther Prommer für die Organisation und Einladung zum Abendessen und Schlittenfahren am Lorenziberg. 
Danke für die Mehrarbeit in der Küche bei unseren Kaffeepausen, FOL Renate Gutzelnig und FOL Madeleine Müller. 
Den kulinarischen Höhepunkt durften wir bei FOL Resi Gratzer erleben – ein wirklich kunstvolles und mit Liebe zubereitetes Menü. 

Ein Dank gilt auch Mag. Gabi Knafl und Mag. Christine Marschnig für die Organisation eines Lehrerausfluges nach Friesach und Gurk. 

Danke, Frau Gerda Geyer, für das Kopieren von Arbeitsunterlagen. 

Zum Abschluss möchte ich unserem Herrn Direktor Walter Martitsch ein Dankeschön sagen für seine Wertschätzung der Projektarbeit: die offizielle Begrüßung und Verabschiedung der Gruppe, das gezeigte Interesse an der Arbeit der Schüler, die Unterstützung bei der Durchführung der Exkursion und jegliche Freiheit für die Planung und Durchführung des Programms. 

Die Bilddokumentation, die von Mitgliedern des Web–Teams unserer Schule gemacht worden ist (Beate Ferijanz und Marianne Moser, 2CHW), ist demnächst in der Bildergallerie auf unserer Homepage zu sehen. 

Mag. Elisabeth Hainzl 

-czep-

Leonardo Projekt 2008

Auch für 2008 wurde der HLW St. Veit, wie bereits seit 1998 en suite ein Leonardo da Vinci Mobilitätsprojekt genehmigt 

Titel des Projektes: „going east“

Die allgemeinen Projektziele sind:
Die Sprachkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen,
die fachlichen Ausbildung zu routinieren und zu internationalisieren,
eine Bereitschaft zur Mobilität zu entwickeln,
den Zugang der Frauen in die Führungsebene zu erleichtern und 
unsere Schüler zu „European citizens“ zu formen.

Innovative Projektideen sind:
*Neue Beitrittsländer in das Projekt zu integrieren
(Slowenien, Tschechien).
*Die Schüler für eine zukünftige Tätigkeit 
auch mit den östlichen Nachbarländern europafit zu machen

Einige Zahlen:
Destination und Teilnehmerzahl:
Großbritannien: 22
Irland: 15
Frankreich: 3
Italien: 9
Spanien: 8
Tschechien: 2
Slowenien: 2
Island: 1
Holland: 2

Teilnehmer gesamt: 64
Gesamtförderung für die Teilnehmer: € 100.000.-

Günther Prommer (Projektleiter)

St.Veit, September 2008

-czell-

Leonardo Projekt 2007

Für 2007 wurde der HLW St. Veit, wie bereits seit 1998 en suite ein Leonardo da Vinci Mobilitätsprojekt genehmigt 

Titel des Projektes: „going east“

Die allgemeinen Projektziele sind:
Die Sprachkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen,
die fachlichen Ausbildung zu routinieren und zu internationalisieren,
eine Bereitschaft zur Mobilität zu entwickeln,
den Zugang der Frauen in die Führungsebene zu erleichtern und 
unsere Schüler zu „European citizens“ zu formen.

Innovative Projektideen sind:
*Neue Beitrittsländer in das Projekt zu integrieren
(Ungarn, Polen, Slowenien und Tschechien).
Die Schüler für eine zukünftige Tätigkeit 
mit den östlichen Nachbarländern europafit zu machen

Einige Zahlen:
Destination und Teilnehmerzahl:
Großbritannien: 22
Irland: 17
Frankreich: 7
Italien: 2
Spanien: 5
Ungarn: 1
Polen: 1

Teilnehmer gesamt: 55
Gesamtförderung für die Teilnehmer: € 100.000.-

Günther Prommer (Antragsteller und Projektleiter)

St.Veit, September 2007

Leonardo Projekt 2006

Für 2006 wurde der HLW St. Veit, wie bereits seit 1998 en suite ein Leonardo da Vinci Mobilitätsprojekt genehmigt 

Die allgemeinen Projektziele sind:
Die Sprachkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen,
die fachlichen Ausbildung zu routinieren und zu internationalisieren,
eine Bereitschaft zur Mobilität zu entwickeln,
den Zugang der Frauen in die Führungsebene zu erleichtern und 
unsere Schüler zu „European citizens“ zu formen.

Innovative Projektideen sind:
*Neue Beitrittsländer in das Projekt zu integrieren,
zum Beispiel Ungarn, Slowenien und Malta 
*Die Teilnehmer sollen in eigenen Leonardokursen 
innovative Bewerbungsunterlagen erstellen, 
sich zusätzlich moderne Umgangsformen 
und sicheres Verhalten bei Vorstellungsgesprächen aneignen. 

Einige Zahlen:
Destination und Teilnehmerzahl:
Großbritannien: 19
Irland: 15
Frankreich: 7
Italien: 15
Malta: 3
Ungarn: 1
Slowenien: 1

Teilnehmer gesamt: 61
Gesamtförderung für die Teilnehmer: € 90.000.-

Günther Prommer (Antragsteller und Projektleiter)

St.Veit, 6. September 2006

Leonardo Projekt 2005

Für 2005 wurden der HLW St. Veit zwei Leonardoprojekte genehmigt 

Thema: LEONARDOHOTELS

Die allgemeinen Projektziele sind:
Die Sprachkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen,
die fachlichen Ausbildung zu routinieren und zu internationalisieren,
eine Bereitschaft zur Mobilität zu entwickeln,
den Zugang der Frauen in die Führungsebene zu erleichtern und 
unsere Schüler zu „European citizens“ zu formen.

Innovative Projektideen:
*Neue Beitrittsländer in das Projekt zu integrieren,
zum Beispiel, Malta, Ungarn und Slowenien 
*Die Teilnehmer sollen in eigenen Kursen 
(Moderne Umgangsformen, Personaltraining) 
besonders gepflegtes und sicheres Auftreten erlernen.
*Die Projektidee Leonardo zu verbreiten
indem einige Schüler anderer Schulen in das Projekt integriert sind
(HLW Wolfsberg, KTS Villach).
*Die Begünstigten eruieren während des Praktikums neue Partnerbetriebe
für zukünftige Praktikanten.

Destinationen für das Praktikum 2005
Kanalinseln (Guernsey, Jersey) 21
Irland: 10
Schottland: 2
Frankreich (inkl. Korsika): 7
Italien: 7
Malta: 3
Ungarn: 2
Slowenien: 1

Zugesicherte Förderung seitens Leonardo: ca. € 135.000.-

St.Veit, 1. Oktober 2005

Bericht von Günther Prommer (Antragsteller und Projektleiter)

Leonardo Projekt 2004

Thema: Integrated workexperiance supported by LEONARDODAVINCI

Die allgemeinen Projektziele sind:
Die Sprachkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen
die fachlichen Ausbildung zu routinieren,
eine Bereitschaft zur Mobilität zu entwickeln,
den Zugang der Frauen in die Führungsebene zu erleichtern und 
unsere Schüler zu „European citizens“ zu formen.

Innovative Projektideen:
*Neue Beitrittsländer in das Projekt zu integrieren
(zum Beispiel Malta)
*Die Teilnehmer sollen in eigenen Ethik-Kursen besonders 
gepflegtes Auftreten erlernen.
(Höflichkeitsformen, Tischsitten, diplomat. Problemlösung usw.)
*Das Projekt Leonardo auch in anderen Schulen zu verbreiten
indem Schüler in das Projekt integriert sind.
(HLW Klft. HLW Villach, HAK Klft. BAKIP Klft.)

Einige Zahlen:
Land Schülerzahl
Irland 5
Schottland 2
Guernsey 21
Korsika 2
Frankreich 2
Malta 2
Italien 12
Genaue Destination siehe Leonardo-Ewigenliste
Teilnehmer gesamt: 46 
Gesamtzuschuss ca. € 96.000.-

St.Veit, 1. Juni 2004

Günther Prommer
(Projektleiter)

Leonardo Projekt 2003

Titel: Enforcement of vocational education

Wir freuen uns dass mit heutigem Datum die Restauszahlung der Förderung für das Leonardoprojekt 2003 durchgeführt werden konnte.
Somit ist dieses Leonardoprojekt (es war das zehnte für die HLW St. Veit!!!)
finanziell und formell abgeschlossen .

Partnerländer: England, Irland, Frankreich, Italien
Gesamtzuschuss: € 41.350.-
davon: € 40.270.- direkt an die Begünstigten (Reise, Versicherung, Taggeld)
und: € 1.080.- Bürokosten (Telefon, fax, Büromaterial)

Zusätzliche Reisekosten für Betreuungslehrer: ca: € 2000

Die Projektziele waren:
Erweiterung der Sprachkenntnisse
Vertiefung in der fachlichen Ausbildung (Service, Rezeption)
Bereitschaft zur Mobilität
Zugang der Frauen in die Führungsebene
Europäisches Gedankengut in sich aufnehmen

Recht herzlichen Dank:
an die Teilnehmer: für das Durchhalten während des Aufenthaltes
an die Eltern: für das Vertrauen
an Herrn Prof. Pessentheiner: für die auf Cent-genaue Abrechnung
an Herrn Dir. Martitsch: für die Haftung und Hilfestellung bei der Organisation
an die Betreuungslehrer: für Ihre Bemühungen den Schülern vor Ort zu helfen
an alle Lehrer, welche in ihrem Unterricht die Schüler speziell auf das Praktikum vorbereiten.
und an die Nationalagentur LEONARDODAVINCI (Frau Petra Schmidt) in Wien.

Thank you, merci, grazie, danke
Günther Prommer (Projektleiter)

-czep-

Leonardo Projekt 2002

Ich freue mich, den Schülern der 3. Jahrgänge, welche sich für ein Auslandspraktikum gemeldet haben, mitteilen zu können, dass wir wieder ein Leonardoprojekt genehmigt bekommen haben. Der Projektträger ist der Kulturförderungsverein der HLW St.Veit mit dem Obmann Dir. Walter Martitsch. Für die Abrechnung hat sich Mag. Helmut Pessentheiner freiwillig zur Verfügung gestellt, wofür ich ihm herzlich danken möchte.

Die Zielländer sind:
Italien
Korsika
Frankreich
England
Guernsey
Irland

Der genaue Ablauf der Projektvorbereitung sowie die Durchführung werden in einer eigenen „Leonardokonferenz“ bekannt gegeben. Ich wünsche den mutigen Auslandspraktikanten viel Erfolg!

Bericht von Günther Prommer (Projektleiter)

Leonardo Projekt 2001

Das HLW-Leonardo-Projekt MINDERHEITEN-SPRACHEN IN EUROPA

Einige Schüler des 4CHW Jahrgangs haben sich während ihres Auslandspraktikums intensiv mit den Sprachen der Minderheiten ihres Aufenthaltslandes beschäftigt. Die Ergebnisse wurden am 8.3.2002 im Rahmen einer Präsentation im Speisesaal der HLW publik gemacht. Als Ehrengäste konnten wir unsere neue Landesschulinspektorin Dr. Renate Kanowsky-Wintermann, den Obmann des Zentralverbandes der Kärntner Slowenen, Herrn Dr. Marjan Sturm, Frau Dr. Maureen Devine von der UNI-Klagenfurt und Gemeinderat Günther Leikam begrüßen.
Hier sind – zur Information aller – die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Korsisch:
Vorgetragen und ausgearbeitet von Stefanie Glatz und Michaela Schaller (4cHW)
Die Insel Korsika ist 183 km lang und 83 km breit, sie ist die dritt-größte Insel im Mittelmeer. Es gibt keine Autobahnen und die Straßen sind sehr kurvenreich, die Straßen an der Ostküste sehr eben. Die Insel ist in Cors de Sud und la Haute Corse aufgeteilt.
Die politische Entscheidungsgewalt ist Paris. Neben dem Tourismus gibt es auf Korsika: Landwirtschaft, Weinbau, Kork, Honig und die Zucht von Schafen, Ziegen, Rindern und Schweinen. Industrie gibt es nur im geringen Umfang. 
Korsisch ist eine romanische Sprache der italienisch-romanischen Gruppe, es ist das Ergebnis einer Entwicklung aus dem Urlatein. Es gibt keine Aufzeichnungen über die Grammatik und auch keine korsische Literatur. Nachdem Korsisch verboten wurde und Französisch die offizielle Sprache war, starb sie beinahe aus. Heute jedoch, wird es wieder an Schulen unterrichtet und es gibt auch 2-sprachige Ortstafeln.

Friulanisch: 
Vorgetragen und ausgearbeitet von Christina Grün (4cHW)
Die Region „Friaul-Julisch Venetien“, deren Hauptstadt Triest ist, liegt zwischen den Karnischen Alpen und der Adria, sie umfasst insgesamt 7 844 km²und hat 1,185 Mio. Einwohner. 
568 fielen die Langobarden in Friaul ein und errichteten ein Herzogtum, Forum Iulium. Ende des 9. – 13. Jhd. kam ein sächsisches Herrscherhaus and die Macht. Von 1797 bis 1805 lag Friaul in der Hand Österreichs, bis es 1919 wieder von Italien rückerobert wurde.
Nach den beiden Weltkriegen entschloss man sich diese Region Friaul-Julisch Venetien zu nennen und 1963 wurde sie autonom.
Die Sprache Friulanisch oder Friulisch ist eine rätoromanische Sprache und dem Latein ähnlich. In etwa 27 % sprechen sie heute noch, vor allem im Raum von Udine. Dort wird Friulanisch als 2. Amtssprache eingeführt.

Normannisch:
Vorgetragen und ausgearbeitet von Jutta Johum und Christiane Kirchmayer (4cHW)
Zu der Inselgruppe gehören die bewohnten Inseln Jersey, Guernsey, Alderny, Sark und Herm und noch zahlreiche unbewohnte Felseninseln. Gesamte Fläche von 198 km² ein. Es gibt viele französischen Ortsbezeichnungen und Straßennamen, die aber Englisch ausgesprochen werden.
Die Königin ist Staatsoberhaupt der Kanalinseln, jedoch nicht als Königin, sondern in ihrer Eigenschaft als „Herzogin der Normandie“. Insofern unterstehen die Inseln nicht der Regierung in London und sind nicht im Parlament in London vertreten
Die Amtssprache auf allen Inseln ist Englisch, daneben wird von großen Teilen der Bevölkerung auch Französisch gesprochen. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Alltagssprache auf den Inseln ein westnormannischer Dialekt, der sich aus dem normannischen Französisch entwickelt. Er wurde bereits um 1000 v. Chr. hier gesprochen. 
Heute wird Patois nur noch vereinzelt von meist älteren Insulanern und vorwiegend auf dem Land gesprochen. Auf jeder Insel, sogar in jeder Gemeinde war und ist der Dialekt etwas unterschiedlich. Auf Jersey wird er als Patois Jèrriais oder einfach als Jèrriais bezeichnet, auf Guernsey als Guernesiaise. Während er lange den schlechten Ruf als einfache Sprache der Bauern hatte, versucht man mittlerweile, den aussterbenden Dialekt zu retten. Dieser Aufgabe widmen sich Kulturvereine wie die Société Guernesiaise oder Société Jersiaise. Einige Ortsbezeichnungen erinnern noch heute an die Normannen bzw. deren skandinavische Ursprünge.

Gälisch:
Vorgetragen und ausgearbeitet von Christiane Lukas und Marion Meyer (4cHW)
Neben dem irischen Gälisch gibt es auch noch ein schottisches Gälisch, das bretonische und das walisische Gälisch. Irisch gehört zur keltischen Sprachfamilie, diese wiederum zu den indogermanischen Sprachen.
Vor 1169 war Irisch die einzige Sprache auf der Insel. Im 18 Jhdt. galt Englisch als die Sprache wirtschaftlichen Erfolgs, während Irisch als die Sprache des einfachen Volkes galt. Irische Eltern übernahmen die Parole „Keep Irisch from your children“, da sie ihren Kindern einen Ausweg aus der Armut ermöglichen wollten. Irisch war nun eine schriftlose Sprache, auf einer Stufe mit lokalen Dialekten. 1916 erkämpfte die Sinn-Fein-Bewegung die Unabhängigkeit Irlands und die Re-Gälisierung setzte sich im Staat ein.
Heute wird Irisch hauptsächlich noch in sogenannten „Gaeltacht-Gebieten! im Westen der Insel (z.B. den Counties Cork, Kerry oder Clare) gesprochen. 1981 stuften sich ca. 31 % der Bevölkerung als irischsprachig ein, doch für nur mehr 10 000 Iren ist Irisch eine Alltagssprache. Irisch ist Nationalsprache und auch erste Amtssprache. Das Beherrschen dieser Sprache in Wort und Schrift ist die Grundvoraussetzung, um im Staatsdienst arbeiten zu können. In den Schulen ist Irisch Pflichtunterricht, es gibt irische Radio- und Fernsehsender und alle Straßen- und Verkehrsschilder sind zweisprachig.

Slowenisch: 
Vorgetragen und ausgearbeitet von Christine Bachler und Driessler Manuela (5cHW) 
Slowenien wurde im Jahre 1991 unabhängig und ist daher einer der jüngsten europäischen Staaten. ,Slowenischen liegt zwischen den Alpen und der Adria, es grenzt an Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien. 87,84 % der Einwohner sind Slowenen (lt. Volkszählung 1991) Minderheiten in diesem Land wären die italienische Volksgruppe und die ungarische Volksgruppe. Die Vorfahren heutiger Slowenen lebten zusammen mit Franken, Bayern, den Einwohnern Venetiens und Friauls, sowie auch anderen europäischen Völkern. Seit 1550 – 1600 druckt man slowenische Bücher, welche vorwiegend geistliche Werke waren und es wurde auch die slowenische Grammatik zu Papier gebracht. Die Slowenische Sprache ist die Amtssprache der unabhängigen Republik Slowenien und gehört neben Serbisch, Kroatisch, Makedonisch und Bulgarisch zum südlichen Zweig der slawischen Sprachen. Slowenisch wird von circa 2,1 Millionen Sprechern in Slowenien sowie von Minderheiten in Italien, Österreich und Ungarn gesprochen. Es verwendet, im Gegensatz zu vielen anderen slawischen Sprachen, die lateinische Schrift mit einigen Sonderzeichen. Sie weist mit den Freisinger Denkmälern 10.-11. Jahrhundert das älteste Dokument einer slawischen Sprache in lateinischer Schrift auf.
Obwohl die Sprecherzahl gering ist, weist das Slowenische acht größere Dialektgruppen mit circa 50 Dialekten auf.

Leonardo Projekt 2000

Mobilitäts-Projekt: Austria and Europe in economical and political comparison

Schüler der HLW St. Veit an der Glan verbrachten im Rahmen eines Praktikums 3 bis 4 Monate in Frankreich, Italien und Großbritannien. Mittels spezieller „LEONARDO-Vorbereitungskurse“ wurden die Schüler zusätzlich fachlich und sprachlich auf das jeweilige Zielland vorbereitet. In den Partnerbetrieben, Hotels der Vier- und Fünfsternkategorie, erweiterten die Schüler das in der Schuler Gelernte. Durch das tägliche Gespräch mit den Gästen und einheimischen Kollegen erweiterten die Schüler auch ihre Sprachkompetenz.

Dank des LEONARDO DA VINCI Projekts verankern die Projektteilnehmer gemeinsam mit den Mitarbeitern in den Partnerbetrieben den europäischen Gedanken, vertiefen die Integration, zeigen Bereitschaft zur Mobilität, schätzen fremde Kulturen und bilden eine weltoffene Zukunftsgeneration.

Nach Abschluss des Praktikums erhielten die Schüler ein Arbeitszeugnis des Partnerbetriebs und eine Eintragung in den EUROPASS.

leonardo2000

Leonardo Projekt 1999

Aus dem Erfolg des ersten LEONARDOPROJEKTES im Jahre 1998
wurden 1999 gleich zwei Projektanträge gestellt.

Titel 1: Europe and me
Titel 2: international advanced industrial placement

Die Projektziele waren:
Förderung der beruflichen Qualifikation um im zukünftigen Berufsleben den gesteigerten Anforderungen zu entsprechen. 
Förderung der Chancengleichheit zwischen Männer und Frauen
Vorurteile gegenüber anderen Mitgliedsstaaten abzubauen
Kennen lernen ausländischer Arbeitskollegen, zukünftiger Arbeitspartner und zukünftiger persönlicher Freunde.
Kennen lernen anderer Kulturen soll zu Weltoffenheit und Toleranz führen.

Partnerländer:
Irland: 24 Begünstigte
Frankreich: 14 Begünstigte 
England: 10 Begünstigte
Italien: 8 Begünstigte
Slowenien: 2

Gesamtzuschuss: 
ca. ATS 625.000.-

Recht herzlichen Dank:
an die Teilnehmer: für das Durchhalten während des Aufenthaltes
an Herrn Heinz Ziechel (Obmann des Eltervereines): für die auf Groschen-genaue Abrechnung
an die Betreuungslehrer: für Ihre Bemühungen den Schülern vor Ort zu helfen

Bericht von Günther Prommer (Projektleiter)

Leonardo Projekt 1998

Titel: 
HBLA St. Veit goes Europe

Bereits 1997 stellte die HLW St. Veit den ersten Antrag für einLEONARDOPROJEKT 
Das Ausfüllen des ersten Antrages benötigte sehr viel gegenseitige Motivation zwischen Frau Monika Wernegger (Elternvereinsobmannstellvertreterin) und mir.
Geduld und eine gewisse Portion Hartnäckigkeit lies uns aber alle Hürden überwinden und bereits zu Weihnachten erhielten wir das Geschenk, nämlich die Zusage, dass das beantragte Leonardoprojekt (es war das erste für die HLW – St. Veit, damals noch HBLA) genehmigt wurde.
Somit war die finanzielle Zusage gesichert aber die Schüler waren noch nicht bereit für so ein Wagnis (bis dato praktizierten die Schüler üblicherweise im Raum St. Veit oder im Kärntner Seengebiet)
Spitzenhotels, der finanzielle Anreiz und Überzeugungskünste seitens der Kollegen, vor allem aus dem Sprachenbereich, ließen dann doch 21 Praktikanten überzeugen
am ersten Leonardoprojekt teilzunehmen.

Die Projektziele waren:
Erweiterung der Sprachkenntnisse
Vertiefung in der fachlichen Ausbildung (Service, Rezeption)
Bereitschaft zur Mobilität
Zugang der Frauen in die Führungsebene
Europäisches Gedankengut in sich aufnehmen

Partnerländer:
Italien: 16 Begünstigte
Frankreich: 4 Begünstigte 
England: 1 Begünstigte

Gesamtzuschuss: 
ca. ATS 390.000.-

Recht herzlichen Dank:
an die besonders mutigen Teilnehmer des ersten LEONARDOPROJEKTES
(ihr ward im wahrsten Sinne des Wortes die Pioniere für die nächsten Jahre)

Günther Prommer (Projektleiter)

Internationaler Poster-Wettbewerb 2003

PROJEKT „It`s a Chemical World“

Internationaler Posterwettbewerb 2003

Beteiligte Klasse: 1CHW – 2003

Gegenstände: Chemie, Bildnerische Erziehung, Kreatives Gestalten

Beteiligte Lehrer:

Mag. Elisabeth Hainzl
FOL. Ulrike Dulle
FOL. Gundi Schreiber

Wir haben 10 Poster eingeschickt für den 39. IUPAC Kongress (International Union of Pure and Applied Chemistry) und die 86. Konferenz der Kanadischen Chemischen Gesellschaft im August 2003 in Ottawa / Kanada.

Die 10 Poster sind auf unserer Homepage unter BILDERGALERIE – SCHULE + UNTERRICHT IN BILDERN – POSTER COMPETITION… anzuschauen.

-haie/czep-

Flair und Esprit – neue pädagogische Wege an der HLW St. Veit

SCHULE MIT FLAIR UND ESPRIT – 
NEUE PÄDAGOGISCHE WEGE AN DER HLW ST.VEIT

Seit einigen Jahren ist die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe St.Veit (HLW) als Vorreiter für eine „Schule zum Wohlfühlen“ bekannt. Gemäß dem Leitbild „Der Mensch im Mittelpunkt“ versucht die Schulgemeinschaft schon wegen der hohen Leistungsanforderungen an die Schüler als Ausgleich ein partnerschaftliches und von gegenseitiger Wertschätzung zwischen Schülern und Lehrern gekennzeichnetes Klima zu schaffen und somit den Forderungen nach einer „neuen Schule“ gerecht zu werden.

Gemäß dem aktuellen Trend „Die Schule neu denken“ stellten sich 20 LehrerInnen unter der Leitung von Prof. Helga Flick-Schnattler die Aufgabe, den reform-pädagogischen Ansatz „Offenes Lernen“ zu verwirklichen. Das heißt: Verschiedene Lernumwelten und Lernformen kennen lernen, verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schülern und Schülern sowie Schülern und Lehrern, fächerübergreifender Unterricht und Abkehr vom Frontalunterricht.

Grundvoraussetzung dafür ist die positive, wohnliche Ausgestaltung des Klassenraumes. Daher wurde unter der Leitung der Feng Shui Architektin DI Birgit Berger-Zintl der Klassenraum unter Einbeziehung der Schülerwünsche einer ästhetischen wie energetischen Verbesserung, bis hin zur optimalen Sitzplatzverteilung, zugeführt. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, dass der Raum eine positive Lernatmosphäre schafft, ein arbeitsanregendes Klima gegeben ist, unterschiedliche Unterrichtsmethoden ermöglicht und Platz für „persönliche Spuren“ hinterlassen soll.
Mit großer Begeisterung malten die SchülerInnen gemeinsam mit den Kreativ-Lehrerinnen Ulrike Dulle und Benita Höffernig ihren Klassenraum nach Feng Shui- Kriterien aus.

Um der inhaltlichen Erarbeitung und der Umsetzung des „Offenen Lernens“ Rechnung zu tragen, finden monatlich Klassenlehrerkonferenzen und Supervisionsblöcke für Lehrer statt.
Dir. Martitsch: „Diese pädagogische Neuerung finde ich sehr begrüßenswert, soll sie doch in nächster Zeit auf alle Klassen ausgedehnt werden, damit unsere Schüler einen modernen Unterricht in einem optimalen Umfeld erhalten“.