Gute Reise! – Bon voyage! – Safe travels! – Buon viaggio! – Lycklig resa! – Gòda ferd! – Ha en fin reise!

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Am 12. Mai fand der Informationsabend im Rahmen des Erasmus+-Auslandspraktikums für Eltern und Schüler*innen an der HLW St. Veit International statt. Der Schwerpunkt des Abends lag auf der administrativen und psychologischen Vorbereitung der zukünftigen Auslandspraktikant*innen. In diesem Jahr werden 57 Schüler*innen ihr Pflicht- oder fakultatives Praktikum im europäischen Raum absolvieren.

Unsere Frau Direktor Mag. Gerlinde Zergoi-Wagner richtete ihre Grußworte an die zahlreichen Besucher*innen. Anschließend gab Frau Mag. Nadja Prugger einen Einblick in das Förderwesen um Erasmus+. Frau Mag. Melanie Maierbrugger informierte die Eltern als auch die Begünstigten über die benötigten Dokumente sowie über weitere Schritte, die im Rahmen der Reisevorbereitungen zu erledigen sind.

Als großes Highlight des Abends kam Frau Fachvorständin Mag. Sigrid Grojer zu Wort, die die Schüler*innen und ihre Familien über Strategien zur Überwindung des Kulturschocks und Heimweh im Allgemeinen in Kenntnis setzte. Ihr Vortrag wurde bereichert von einigen dramatischen wie auch lustigen Anekdoten, die sich in den letzten Jahrzehnten zugetragen haben.

Das Erasmus+-Team hofft, dass sich die Schüler*innen als auch ihre Familien gut vorbereitet für den Auslandsaufenthalt fühlen. Wir sind stolz auf euch, dass ihr dieses Abenteuer wagt und wünschen euch eine unvergesslich tolle Zeit! Wenn ihr uns braucht, wir sind für euch da!

Euer Erasmus+ – Team

Erasmus+-Projekt Junior Companies

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In der Zeit von 25. bis 29. April hatten wir die große Freude, 12 Schüler*innen unserer Partnerschule Instituto Romagnosi in Piacenza in Begleitung zweier Lehrer*innen bei uns zu begrüßen. Untergebracht waren sie in Familien der Partnerklasse 2BHW. Das Ziel dieser Woche war es, eine gemeinsame Business-Idee zu den 16 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu entwickeln. Und darüber hinaus vor allem auch, Freundschaften zu schließen, andere Lebensgewohnheiten kennenzulernen, die Begeisterung für Fremdsprachen zu finden und grenzenlosen Spaß zu haben.

Das erste Kennenlernen war bereits zuvor online erfolgt und man hatte auch schon beim Logo-Contest in Teams zusammengearbeitet – aber was würde uns wirklich erwarten? Das Eis schmolz beim Abholen an der Bushaltestelle sehr schnell und schon wurden die ersten Freizeitpläne geschmiedet. Damit sich alle Schüler*innen besser kennenlernen und unsere Gäste in St. Veit nicht verloren gehen, wurde am ersten Vormittag eine digitale Schnitzeljagd durch St. Veit durchgeführt.

An den Workshoptagen in der Schule wurde mit unglaublichem Einsatz an den Business-Ideen gearbeitet – angefangen bei Apps zur Förderung der körperlichen und mentalen Gesundheit über Lösungen zu den Problemen von fehlenden Häusern und Schulen in vielen Staaten bis zum Recycling von Plastik aus den Meeren. Alle Projekte wurden im Rahmen eines Service-Design-Ansatzes mit Personas, Customer Journeys, Kreativworkshops und dem Bau von Prototypen realisiert. Der letzte Arbeitstag war „2 Minuten 2 Millionen“ gewidmet – welches Team pitcht am besten und welches Projekt soll in Piacenza finalisiert werden? Lehrerinnen der HLW und des Institutos Romagnosi stellten die Jury dar – auch der Rest der Klasse in Piacenza war über Teams zugeschaltet und konnte mitvoten. Und dann die große Überraschung – alle Projekte waren so perfekt ausgearbeitet, dass wir nicht in der Lage waren, einen Sieger zu küren und wir werden alle in Piacenza weiter bearbeiten.

Aber natürlich wurde in dieser Woche nicht nur hart gearbeitet, auch der Spaß kam nicht zu kurz. Am Donnerstag wartete ein Ausflug auf den Pyramidenkogel mit einer waghalsigen Rutschparty und anschließendem Besuch der Landeshauptstadt auf uns. Am Freitag genossen wir das perfekte Wetter bei einer Wanderung entlang des Liebenfelser Wasserwanderweges. Doch das größte Abenteuer wartete noch auf uns – Übernachtung in der Schule …

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Am Samstag in der Früh mussten wir uns leider schon wieder von unseren neu gewonnenen Freund*innen verabschieden und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch in Piacenza im Oktober. Wir danken Erasmus+ für die Unterstützung bei diesem Projekt und die großartigen Chancen, die uns dadurch geboten werden!

Mag. Gerlinde Zergoi-Wagner

Kultur- und Sprachreise mit Erasmus+ nach Friaul und Venetien

Die 3 AHW mit Prof. Gerit Raccuia und Prof. Tanja Hofer-Santer kamen in den Genuss einer Erasmus+ geförderten Reise mit dem Ziel, grenzüberschreitende Erfahrungen zum Thema Lernen und Lehren zu sammeln. Faktum ist, dass Auslandserfahrungen und der damit verbundene Kompetenzzuwachs in Zeiten steigenden Wettbewerbs am Arbeitsmarkt den Berufseinstieg enorm erleichtern. Durch Erasmus+ erwerben Schüler*innen interkulturelle Kompetenz, verbessern ihre Sprachkenntnisse und machen einen großen Schritt zu mehr Eigenverantwortung.

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So wurden drei verschiedene Schulen besucht, Freundschaften geschlossen und so manche E-Mail-Adresse (bzw. Snapchat-/Insta-Kontakt, Anm. d. Red.) ausgetauscht.

St.Veit/Glan ist mit San Vito als Partnergemeinde seit vielen Jahren verbunden und das „ISIS Paolo Sarpi“ jahrzehntelang schon die Partnerschule von unserer HLW St.Veit/Glan. Dott.ssa Franca Carnelos, die Projektleiterin, unterstützt durch den Direktor und die Kolleginnen Gabriella und Tiziana, führten durch die Schule und geleiteten uns anschließend zur Berufsschule für Zahntechniker.

Im Theater  Arigoni gab es am Nachmittag eine geschlossene Veranstaltung  von musikalisch talentierten österreichischen und italienischen Schüler*innen mit Standing Ovations.

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Der zweite Schulbesuch fand in Udine beim „ ISIS Bonaldo Stringher“ statt:

Dott.ssa Stefania Nonnino geleitete durch das Programm, unterstützt von Prof. Biagio Nappi. Als Zeichen der Verbundenheit wurde eine Torte mit Schokolade glasiert und mit beiden Schulnamen verziert.

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Eine Weinverkostung mit einer Präsentation zu den friulanischen Weinen rundeten das Programm am Vormittag ab, bevor es zur Besichtigung der Altstadt ging: Castello, Torre dell’Orologio, Piazza della Libertà und Loggia del Lionello.  Das Modell Peer-Learning zum Erklären der Sehenswürdigkeiten eines Ortes anstatt eines professionellen Reiseleiters fand großen Anklang und wird auch in Zukunft so beibehalten werden.

Besonders eindrucksvoll war für uns, wie fürsorglich und freundlich wir hier empfangen wurden, insbesondere die Verköstigung zu Mittag mit der selbst hergestellten Pizza sei erwähnt.

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Als dritte Etappe war das renommierte „Istituto Barbarigo“ mitten in Venedig an der Reihe. Diese mit internationalen Kontakten ausgestattete Schule mit Schwerpunkt „Tourismus und Gastronomie“ überraschte uns mit einem köstlichen viergängigen Menü. Dott.ssa Cesarina Piscozzo und die Stützlehrerin, spezialisiert auf Integration und Inklusion, unterstrichen noch einmal, wie wichtig Weltoffenheit, Internationalisierung und Zusammenarbeit auf allen Gebieten sei. In Zeiten wie diesen muss uns der europäische Gedanke von Frieden und Freiheit stets bewusst sein.

Natürlich darf bei einem Besuch in Venedig eine Bootsfahrt zu den Inseln Murano und Burano nicht fehlen. Die Kunstfertigkeit der Glasbläser wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Aber auch Burano mit seinen so bunten Häusern, dem schiefen Kirchturm und der malerischen Kulisse hat viele von uns in seinen Bann gezogen. Spitzen, Seidentücher und so manches andere Reisesouvenir wanderten über den Ladentisch.

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Den Abschluss der Reise bildete ein kurzer Besuch im Outlet-Center in Noventa di Piave.

Unserem lieben und professionellen Buschauffeur Herrn Mahlknecht vom Reisebüro Hofstätter sei recht herzlich gedankt, er hat uns so manche Anekdote aus seinem Leben und Wissenswertes zur italienischen Landeskunde erzählt. Eine überaus harmonische, interessante und von zahlreichen Erfahrungen geprägte Reise ist zu Ende gegangen. Wir freuen uns schon auf die nächste! Wer weiß wohin?

ERASMUS+ – Mein Aufenthalt in Modena

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Buongiorno e ciao a tutti!

Einen Monat lang durfte ich, Gabriel Kogler, dank des ERASMUS+-Projektes die Partnerschule „Liceo San Carlo Muratori“ in Modena in Italien besuchen. 6 Tage in der Woche waren geprägt vom italienischen Schulalltag, um meine italienischen Sprachkenntnisse zu verbessern. Dank der überaus herzerwärmenden Aufnahme meiner Gastfamilie war es mir möglich, „la dolce vita“ in allen Zügen zu genießen.

Ausflüge nach Bressanone (Brixen), Milano, Bologna, Verona und Florenz standen an oberster Stelle unserer „To-Do-Liste“, um in die italienische Kulturszene hineinzuschnuppern.

Durch die neu entstandenen Freundschaften erkundete ich jeden Winkel Modenas und besuchte die exklusivsten Hotspots der Stadt.

Natürlich durfte ein selbstgemachter Kaiserschmarren und eine originale Sachertorte nicht fehlen, um meiner 2. Familie ein bisschen österreichisches Flair zu bieten.

Es waren Erfahrungen, die nicht nur neue Freundschaften knüpften, sondern die die Persönlichkeit und die Selbstständigkeit stärkten. Eines ist auf jeden Fall klar: dass aus mir ein kleiner Italiener wurde.

Gabriel Kogler, 4 CHW

ERASMUS+ Schüler*innenaustausch Bordeaux

Ich habe in den letzten zwei Wochen vor den Ferien einen Schüleraustausch im Lycée Condorcet in Bordeaux gemacht. Vom 1. Februar an habe ich 2 Wochen an der Hochschule verbracht und viele neue Erfahrungen gewonnen. Am ersten Tag lernte ich meine zwei Begleiter kennen, die mich während der Schulzeit begleiteten.

Im Vergleich zu unserer Schule hatte ich fast immer von 9 bis 18 Uhr Schule, wobei die meisten schon um 8 Uhr begonnen haben. Unterrichtet wird immer in zwei Blöcken von je 4 Stunden, die Schüler*innen haben auch nur bis zu acht Fächer. Die Institution spezialisiert sich auf 2 Bereiche, den „Littéraire“- und den „Scientifique“-Bereich. Wer sich für die mathematischere Variante entscheidet, hat einen Fokus auf naturwissenschaftliche Fächer und weniger Literatur und Psychologie. Ich hatte das Glück, an beiden Optionen teilnehmen zu dürfen.

Die Schule gab mir auch die Möglichkeit, an manchen Nachmittagen die Stadt zu sehen. In den zwei Wochen habe ich sehr viel über die französische Kultur und die Menschen gelernt, auch war es eine große Hilfe, um mein Französisch zu verbessern. Ich würde jedem empfehlen, die Chance des Erasmus +-Programmes zu nutzten, da man immense Erfahrungen sammeln kann.

Lisa Scharfegger

ERASMUS+ Schüler*innenaustausch Piacenza

Dank ERASMUS durften wir, Celine, Laura, Nina, Selina und Larissa, unsere Partnerschule in Piacenza für 14 Tage besuchen. Um unsere Sprachkenntnisse zu verbessern, haben wir aktiv am Unterricht teilgenommen und voller Vergnügen die italienische Kultur kennengelernt. Auch Ausflüge wie nach Como, Bellaggio und Mailand waren auf unserer MUST-VISIT-Liste. Wir hatten alle sehr viel Spaß und wurden von den Lehrer*innen und den Schüler*innen unserer Partnerschule Istituto di Istruzione Superiore „G. D. Romagnosi“ in Piacenza herzlichst empfangen und konnten so das italienische Schulsystem besser kennenlernen.

Da wir nur freitags länger in der Schule waren, hatten wir auch genug Zeit, die Stadt Piacenza und die Umgebung zu erkunden. Dank dieser Sprachreise durften wir viele nette Menschen und die italienische Kultur im Detail kennenlernen. Wir hoffen sehr, dass wir unsere neuen Freunde wiedersehen werden. Nicht nur die zusätzlichen Sprachkenntnisse standen im Vordergrund, sondern auch das Knüpfen neuer Freundschaften und vor allem auch die Stärkung unsere Selbstständigkeit. Wir durften viele einzigartige Erfahrungen sammeln und sind froh, diese Möglichkeit des Austauschs genutzt zu haben.

Mein Schulaufenthalt in Modena

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Erasmus, ein Förderungsprogramm, welches zahlreichen jungen Menschen, wie mir, eine tolle Möglichkeit gibt, neue Kulturen, Menschen und Städte kennenzulernen. Das Konzept dient zur allgemeinen, schulischen aber auch beruflichen Weiterbildung. Außerdem kehrt man nach der Zeit im Ausland mit unvergesslichen Erfahrungen und vielen neuen Eindrücken nach Hause zurück und nimmt Österreich aus einem ganz anderen Winkel war. Man lernt, mit bisher unbekannten Herausforderungen umzugehen und muss sich in einer ganz anderen Umgebung zurechtfinden.

Durch das Erasmus-Förderungsprogramm hatte auch ich die einmalige Chance, zwei Wochen am Unterricht einer italienischen Schule in Modena (Liceo Muratori San Carlo) teilzunehmen. Während des Aufenthalts durfte ich das italienische Schulsystem besser kennen und verstehen lernen. Außerdem habe ich neue Freundschaften mit den Jugendlichen, die das Gymnasium in Modena besuchen, geschlossen und somit mein soziales Umfeld international erweitert. Ich habe Eindrücke der italienischen Kultur erhalten, die Stadt Modena erkundet und mich durch das italienische Essen, welches ich sehr lieben gelernt habe, durchprobiert. Zugleich habe ich meine italienischen aber auch meine englischen Sprachkenntnisse erweitern und verbessern können.

Vor allem am Anfang war es sehr schwer für mich, die italienische Sprache zu verstehen und anzuwenden, da die Anwendung einer Fremdsprache in Realität doch nicht so einfach ist, wie ich gedacht hätte. Doch mit Hilfe der Schüler/innen und Lehrer/innen wurde auch das Verstehen der italienischen Sprache von Tag zu Tag einfacher. Der Schulbesuch in Modena war eine unglaubliche Erfahrung für mich und ich kann sagen, dass ich zahlreiche schöne Erinnerungen mit nach Hause nehme, welche ich für immer positiv in meinen Erinnerungen behalten werde. Ich würde mich immer wieder für diesen Weg entscheiden und bin sehr dankbar für die unvergessliche Zeit im Liceo San Carlo hier in Modena. Aus diesem Grund möchte ich jedem, der solch eine Möglichkeit bekommt, ans Herz legen, diesen Aufenthalt wahrzunehmen, denn rückblickend war der Aufenthalt in Modena einer meiner lustigsten und besten Erfahrungen in meinem Leben.

Auch kleine Pannen gehören natürlich zu so einem Auslandsaufenthalt dazu und somit ist auch bei meinen Freundinnen und mir nicht immer alles so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Als wir beispielsweise an einem Abend auf dem Weg zurück ins Hotel waren, stiegen wir in den falschen Bus und fuhren in eine komplett falsche Richtung. Wir waren außerhalb von Modena und weil es schon so spät war und eigentliche keine Busse mehr fuhren, wollte uns der Busfahrer aus dem Bus werfen. Doch wir hatten Glück im Unglück, denn der Busfahrer realisierte das wir aus Österreich kamen und fuhr uns den ganzen Weg zurück nach Modena. Somit hatten wir eine ungeplante private Busreise mit einem sehr netten Busfahrer, die wir bestimmt auch noch lange in Erinnerung behalten werden.

Grundsätzlich ist das italienische Schulsystem dem österreichischen sehr ähnlich. Das Schulsystem ist in Italien genauso wie in Österreich in mehrere Stufen unterteilt. Generell besteht in Italien eine zehnjährige Schulpflicht. Zuerst besucht man die Grundschule (Scuola Primaria). Der Übertritt in die dreijährige Sekundarstufe erfolgt danach (Scuola Media). Dabei haben die Schüler die Wahl zwischen drei Möglichkeiten: Gymansium (Liceo), Fachoberschule (Istituto Tecnico) oder eine Berufsfachschule (Istituto Professionale). Will man die Schulausbildung nicht fortsetzen, muss man stattdessen eine Berufsausbildung absolvieren. In Österreich gilt im Allgemeinen die neujährige Schulpflicht. Die Kinder gehen zuerst 4 Jahre in die Volksschule und besuchen danach für weitere 4 Jahre eine weiterführende Schule: Gymnasium oder  Mittelschule. Im Anschluss kann man sich für die polytechnische Schule (1 Jahr), für die Oberstufe (4 Jahre) oder für eine berufsausbildende Schule (5 Jahre) entscheiden. Auch in Österreich müssen alle Jugendlichen, welche nach der weiterführenden Schule keine Schule mehr besuchen, bis zum 18. Lebensjahr eine Berufsausbildung erlernen. Beendet wird die letzte Schulstufe mit der Matura. Auch in Italien gibt es eine staatliche Abschlussprüfung.

 

Sophie-Marie Kraßnitzer

Erasmus+ Schulaufenthalte in der HLW St. Veit International

Modena

 

Corona schränkt zwar die Möglichkeiten für Schulreisen massiv ein, Schulaufenthalte in europäischen Partnerschulen und Schüleraustausch sind aber trotzdem möglich. Zum ersten Mal werden 12 Schüler*innen der 3. und 4. Jahrgänge der HLW St. Veit International im Jänner und Februar 2022 im Rahmen des Erasmus+ Programms für zwei bis vier Wochen in Italien und Frankreich die Schulbank drücken. Unsere Partnerschulen in Piacenza, Modena und Bordeaux freuen sich darauf, unseren Schüler*innen die Sprache und den italienischen oder französischen Lebensstil näher zu bringen. Damit haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu perfektionieren, den Freundeskreis europaweit auszubauen und vielleicht das Land für ein zukünftiges Studium oder berufliche Möglichkeiten zu entdecken. Aber nicht nur unsere Schüler*innen nutzen die Möglichkeit, wir freuen uns auch, dass wir im Juni zwei Schüler aus Italien begrüßen dürfen.

Damit wirklich nichts schief gehen kann, hat Frau Direktor Zergoi die Partnerschulen vorab besucht und alle Details für die Schüler*innen geklärt. Neben dem Schüleraustausch wurden auch noch weitere Kooperationen fixiert und so wird uns im April 2022 eine ganze Klasse aus Piacenza für ein gemeinsames Projekt besuchen. Der Gegenbesuch erfolgt dann im September.

Wir sind sehr glücklich, dass wir die Chance haben, uns international zu vernetzen und damit den europäischen Gedanken zu leben.

 

 

Erasmustag 2021

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Der Erasmustag 2021 am 15. Oktober stand ganz im Zeichen des Auslandspraktikums. Warum ist es wichtig ein Auslandspraktikum zu machen? In welche Länder kann ich gehen? Welche Betriebe bieten sich an? Was muss ich über die Arbeit, das Land und die Kultur wissen? Welche Erfahrungen haben Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren gemacht?

All diese Fragen wurden im Rahmen von zwei Erasmus-Elternabenden und umfangreichen Gesprächen zwischen Schülerinnen und Schülern, die bereits Auslandsaufenthalte absolviert haben und jenen, die einen solchen planen, geklärt. Jedes Detail wurde besprochen, jede Erfahrung geteilt und somit ist für die nächste Erasmus+ Generation der Weg wieder ein bisschen einfacher geworden.

Unsere ersten Klassen haben sich mit dem europäischen Gedanken und europäischer Kultur beschäftigt. Jede Klasse hat ein Land gezogen und ist dann in dessen Besonderheiten eingetaucht – Ungarn, Luxemburg, Dänemark und Tschechien sind ihnen nun viel vertrauter – vor allem die kulinarischen Köstlichkeiten dieser Länder.

Ich danke allen Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen für die Begeisterung und die Leidenschaft, die sie für Europa aufbringen und freue mich auf viele weitere Jahre mit Erasmus+.

 

Gerlinde Zergoi