Leonardo Projekt 2002

Ich freue mich, den Schülern der 3. Jahrgänge, welche sich für ein Auslandspraktikum gemeldet haben, mitteilen zu können, dass wir wieder ein Leonardoprojekt genehmigt bekommen haben. Der Projektträger ist der Kulturförderungsverein der HLW St.Veit mit dem Obmann Dir. Walter Martitsch. Für die Abrechnung hat sich Mag. Helmut Pessentheiner freiwillig zur Verfügung gestellt, wofür ich ihm herzlich danken möchte.

Die Zielländer sind:
Italien
Korsika
Frankreich
England
Guernsey
Irland

Der genaue Ablauf der Projektvorbereitung sowie die Durchführung werden in einer eigenen „Leonardokonferenz“ bekannt gegeben. Ich wünsche den mutigen Auslandspraktikanten viel Erfolg!

Bericht von Günther Prommer (Projektleiter)

Leonardo Projekt 2001

Das HLW-Leonardo-Projekt MINDERHEITEN-SPRACHEN IN EUROPA

Einige Schüler des 4CHW Jahrgangs haben sich während ihres Auslandspraktikums intensiv mit den Sprachen der Minderheiten ihres Aufenthaltslandes beschäftigt. Die Ergebnisse wurden am 8.3.2002 im Rahmen einer Präsentation im Speisesaal der HLW publik gemacht. Als Ehrengäste konnten wir unsere neue Landesschulinspektorin Dr. Renate Kanowsky-Wintermann, den Obmann des Zentralverbandes der Kärntner Slowenen, Herrn Dr. Marjan Sturm, Frau Dr. Maureen Devine von der UNI-Klagenfurt und Gemeinderat Günther Leikam begrüßen.
Hier sind – zur Information aller – die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Korsisch:
Vorgetragen und ausgearbeitet von Stefanie Glatz und Michaela Schaller (4cHW)
Die Insel Korsika ist 183 km lang und 83 km breit, sie ist die dritt-größte Insel im Mittelmeer. Es gibt keine Autobahnen und die Straßen sind sehr kurvenreich, die Straßen an der Ostküste sehr eben. Die Insel ist in Cors de Sud und la Haute Corse aufgeteilt.
Die politische Entscheidungsgewalt ist Paris. Neben dem Tourismus gibt es auf Korsika: Landwirtschaft, Weinbau, Kork, Honig und die Zucht von Schafen, Ziegen, Rindern und Schweinen. Industrie gibt es nur im geringen Umfang. 
Korsisch ist eine romanische Sprache der italienisch-romanischen Gruppe, es ist das Ergebnis einer Entwicklung aus dem Urlatein. Es gibt keine Aufzeichnungen über die Grammatik und auch keine korsische Literatur. Nachdem Korsisch verboten wurde und Französisch die offizielle Sprache war, starb sie beinahe aus. Heute jedoch, wird es wieder an Schulen unterrichtet und es gibt auch 2-sprachige Ortstafeln.

Friulanisch: 
Vorgetragen und ausgearbeitet von Christina Grün (4cHW)
Die Region „Friaul-Julisch Venetien“, deren Hauptstadt Triest ist, liegt zwischen den Karnischen Alpen und der Adria, sie umfasst insgesamt 7 844 km²und hat 1,185 Mio. Einwohner. 
568 fielen die Langobarden in Friaul ein und errichteten ein Herzogtum, Forum Iulium. Ende des 9. – 13. Jhd. kam ein sächsisches Herrscherhaus and die Macht. Von 1797 bis 1805 lag Friaul in der Hand Österreichs, bis es 1919 wieder von Italien rückerobert wurde.
Nach den beiden Weltkriegen entschloss man sich diese Region Friaul-Julisch Venetien zu nennen und 1963 wurde sie autonom.
Die Sprache Friulanisch oder Friulisch ist eine rätoromanische Sprache und dem Latein ähnlich. In etwa 27 % sprechen sie heute noch, vor allem im Raum von Udine. Dort wird Friulanisch als 2. Amtssprache eingeführt.

Normannisch:
Vorgetragen und ausgearbeitet von Jutta Johum und Christiane Kirchmayer (4cHW)
Zu der Inselgruppe gehören die bewohnten Inseln Jersey, Guernsey, Alderny, Sark und Herm und noch zahlreiche unbewohnte Felseninseln. Gesamte Fläche von 198 km² ein. Es gibt viele französischen Ortsbezeichnungen und Straßennamen, die aber Englisch ausgesprochen werden.
Die Königin ist Staatsoberhaupt der Kanalinseln, jedoch nicht als Königin, sondern in ihrer Eigenschaft als „Herzogin der Normandie“. Insofern unterstehen die Inseln nicht der Regierung in London und sind nicht im Parlament in London vertreten
Die Amtssprache auf allen Inseln ist Englisch, daneben wird von großen Teilen der Bevölkerung auch Französisch gesprochen. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Alltagssprache auf den Inseln ein westnormannischer Dialekt, der sich aus dem normannischen Französisch entwickelt. Er wurde bereits um 1000 v. Chr. hier gesprochen. 
Heute wird Patois nur noch vereinzelt von meist älteren Insulanern und vorwiegend auf dem Land gesprochen. Auf jeder Insel, sogar in jeder Gemeinde war und ist der Dialekt etwas unterschiedlich. Auf Jersey wird er als Patois Jèrriais oder einfach als Jèrriais bezeichnet, auf Guernsey als Guernesiaise. Während er lange den schlechten Ruf als einfache Sprache der Bauern hatte, versucht man mittlerweile, den aussterbenden Dialekt zu retten. Dieser Aufgabe widmen sich Kulturvereine wie die Société Guernesiaise oder Société Jersiaise. Einige Ortsbezeichnungen erinnern noch heute an die Normannen bzw. deren skandinavische Ursprünge.

Gälisch:
Vorgetragen und ausgearbeitet von Christiane Lukas und Marion Meyer (4cHW)
Neben dem irischen Gälisch gibt es auch noch ein schottisches Gälisch, das bretonische und das walisische Gälisch. Irisch gehört zur keltischen Sprachfamilie, diese wiederum zu den indogermanischen Sprachen.
Vor 1169 war Irisch die einzige Sprache auf der Insel. Im 18 Jhdt. galt Englisch als die Sprache wirtschaftlichen Erfolgs, während Irisch als die Sprache des einfachen Volkes galt. Irische Eltern übernahmen die Parole „Keep Irisch from your children“, da sie ihren Kindern einen Ausweg aus der Armut ermöglichen wollten. Irisch war nun eine schriftlose Sprache, auf einer Stufe mit lokalen Dialekten. 1916 erkämpfte die Sinn-Fein-Bewegung die Unabhängigkeit Irlands und die Re-Gälisierung setzte sich im Staat ein.
Heute wird Irisch hauptsächlich noch in sogenannten „Gaeltacht-Gebieten! im Westen der Insel (z.B. den Counties Cork, Kerry oder Clare) gesprochen. 1981 stuften sich ca. 31 % der Bevölkerung als irischsprachig ein, doch für nur mehr 10 000 Iren ist Irisch eine Alltagssprache. Irisch ist Nationalsprache und auch erste Amtssprache. Das Beherrschen dieser Sprache in Wort und Schrift ist die Grundvoraussetzung, um im Staatsdienst arbeiten zu können. In den Schulen ist Irisch Pflichtunterricht, es gibt irische Radio- und Fernsehsender und alle Straßen- und Verkehrsschilder sind zweisprachig.

Slowenisch: 
Vorgetragen und ausgearbeitet von Christine Bachler und Driessler Manuela (5cHW) 
Slowenien wurde im Jahre 1991 unabhängig und ist daher einer der jüngsten europäischen Staaten. ,Slowenischen liegt zwischen den Alpen und der Adria, es grenzt an Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien. 87,84 % der Einwohner sind Slowenen (lt. Volkszählung 1991) Minderheiten in diesem Land wären die italienische Volksgruppe und die ungarische Volksgruppe. Die Vorfahren heutiger Slowenen lebten zusammen mit Franken, Bayern, den Einwohnern Venetiens und Friauls, sowie auch anderen europäischen Völkern. Seit 1550 – 1600 druckt man slowenische Bücher, welche vorwiegend geistliche Werke waren und es wurde auch die slowenische Grammatik zu Papier gebracht. Die Slowenische Sprache ist die Amtssprache der unabhängigen Republik Slowenien und gehört neben Serbisch, Kroatisch, Makedonisch und Bulgarisch zum südlichen Zweig der slawischen Sprachen. Slowenisch wird von circa 2,1 Millionen Sprechern in Slowenien sowie von Minderheiten in Italien, Österreich und Ungarn gesprochen. Es verwendet, im Gegensatz zu vielen anderen slawischen Sprachen, die lateinische Schrift mit einigen Sonderzeichen. Sie weist mit den Freisinger Denkmälern 10.-11. Jahrhundert das älteste Dokument einer slawischen Sprache in lateinischer Schrift auf.
Obwohl die Sprecherzahl gering ist, weist das Slowenische acht größere Dialektgruppen mit circa 50 Dialekten auf.

Leonardo Projekt 2000

Mobilitäts-Projekt: Austria and Europe in economical and political comparison

Schüler der HLW St. Veit an der Glan verbrachten im Rahmen eines Praktikums 3 bis 4 Monate in Frankreich, Italien und Großbritannien. Mittels spezieller „LEONARDO-Vorbereitungskurse“ wurden die Schüler zusätzlich fachlich und sprachlich auf das jeweilige Zielland vorbereitet. In den Partnerbetrieben, Hotels der Vier- und Fünfsternkategorie, erweiterten die Schüler das in der Schuler Gelernte. Durch das tägliche Gespräch mit den Gästen und einheimischen Kollegen erweiterten die Schüler auch ihre Sprachkompetenz.

Dank des LEONARDO DA VINCI Projekts verankern die Projektteilnehmer gemeinsam mit den Mitarbeitern in den Partnerbetrieben den europäischen Gedanken, vertiefen die Integration, zeigen Bereitschaft zur Mobilität, schätzen fremde Kulturen und bilden eine weltoffene Zukunftsgeneration.

Nach Abschluss des Praktikums erhielten die Schüler ein Arbeitszeugnis des Partnerbetriebs und eine Eintragung in den EUROPASS.

leonardo2000

Leonardo Projekt 1999

Aus dem Erfolg des ersten LEONARDOPROJEKTES im Jahre 1998
wurden 1999 gleich zwei Projektanträge gestellt.

Titel 1: Europe and me
Titel 2: international advanced industrial placement

Die Projektziele waren:
Förderung der beruflichen Qualifikation um im zukünftigen Berufsleben den gesteigerten Anforderungen zu entsprechen. 
Förderung der Chancengleichheit zwischen Männer und Frauen
Vorurteile gegenüber anderen Mitgliedsstaaten abzubauen
Kennen lernen ausländischer Arbeitskollegen, zukünftiger Arbeitspartner und zukünftiger persönlicher Freunde.
Kennen lernen anderer Kulturen soll zu Weltoffenheit und Toleranz führen.

Partnerländer:
Irland: 24 Begünstigte
Frankreich: 14 Begünstigte 
England: 10 Begünstigte
Italien: 8 Begünstigte
Slowenien: 2

Gesamtzuschuss: 
ca. ATS 625.000.-

Recht herzlichen Dank:
an die Teilnehmer: für das Durchhalten während des Aufenthaltes
an Herrn Heinz Ziechel (Obmann des Eltervereines): für die auf Groschen-genaue Abrechnung
an die Betreuungslehrer: für Ihre Bemühungen den Schülern vor Ort zu helfen

Bericht von Günther Prommer (Projektleiter)

Leonardo Projekt 1998

Titel: 
HBLA St. Veit goes Europe

Bereits 1997 stellte die HLW St. Veit den ersten Antrag für einLEONARDOPROJEKT 
Das Ausfüllen des ersten Antrages benötigte sehr viel gegenseitige Motivation zwischen Frau Monika Wernegger (Elternvereinsobmannstellvertreterin) und mir.
Geduld und eine gewisse Portion Hartnäckigkeit lies uns aber alle Hürden überwinden und bereits zu Weihnachten erhielten wir das Geschenk, nämlich die Zusage, dass das beantragte Leonardoprojekt (es war das erste für die HLW – St. Veit, damals noch HBLA) genehmigt wurde.
Somit war die finanzielle Zusage gesichert aber die Schüler waren noch nicht bereit für so ein Wagnis (bis dato praktizierten die Schüler üblicherweise im Raum St. Veit oder im Kärntner Seengebiet)
Spitzenhotels, der finanzielle Anreiz und Überzeugungskünste seitens der Kollegen, vor allem aus dem Sprachenbereich, ließen dann doch 21 Praktikanten überzeugen
am ersten Leonardoprojekt teilzunehmen.

Die Projektziele waren:
Erweiterung der Sprachkenntnisse
Vertiefung in der fachlichen Ausbildung (Service, Rezeption)
Bereitschaft zur Mobilität
Zugang der Frauen in die Führungsebene
Europäisches Gedankengut in sich aufnehmen

Partnerländer:
Italien: 16 Begünstigte
Frankreich: 4 Begünstigte 
England: 1 Begünstigte

Gesamtzuschuss: 
ca. ATS 390.000.-

Recht herzlichen Dank:
an die besonders mutigen Teilnehmer des ersten LEONARDOPROJEKTES
(ihr ward im wahrsten Sinne des Wortes die Pioniere für die nächsten Jahre)

Günther Prommer (Projektleiter)

Internationaler Poster-Wettbewerb 2003

PROJEKT „It`s a Chemical World“

Internationaler Posterwettbewerb 2003

Beteiligte Klasse: 1CHW – 2003

Gegenstände: Chemie, Bildnerische Erziehung, Kreatives Gestalten

Beteiligte Lehrer:

Mag. Elisabeth Hainzl
FOL. Ulrike Dulle
FOL. Gundi Schreiber

Wir haben 10 Poster eingeschickt für den 39. IUPAC Kongress (International Union of Pure and Applied Chemistry) und die 86. Konferenz der Kanadischen Chemischen Gesellschaft im August 2003 in Ottawa / Kanada.

Die 10 Poster sind auf unserer Homepage unter BILDERGALERIE – SCHULE + UNTERRICHT IN BILDERN – POSTER COMPETITION… anzuschauen.

-haie/czep-

Flair und Esprit – neue pädagogische Wege an der HLW St. Veit

SCHULE MIT FLAIR UND ESPRIT – 
NEUE PÄDAGOGISCHE WEGE AN DER HLW ST.VEIT

Seit einigen Jahren ist die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe St.Veit (HLW) als Vorreiter für eine „Schule zum Wohlfühlen“ bekannt. Gemäß dem Leitbild „Der Mensch im Mittelpunkt“ versucht die Schulgemeinschaft schon wegen der hohen Leistungsanforderungen an die Schüler als Ausgleich ein partnerschaftliches und von gegenseitiger Wertschätzung zwischen Schülern und Lehrern gekennzeichnetes Klima zu schaffen und somit den Forderungen nach einer „neuen Schule“ gerecht zu werden.

Gemäß dem aktuellen Trend „Die Schule neu denken“ stellten sich 20 LehrerInnen unter der Leitung von Prof. Helga Flick-Schnattler die Aufgabe, den reform-pädagogischen Ansatz „Offenes Lernen“ zu verwirklichen. Das heißt: Verschiedene Lernumwelten und Lernformen kennen lernen, verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schülern und Schülern sowie Schülern und Lehrern, fächerübergreifender Unterricht und Abkehr vom Frontalunterricht.

Grundvoraussetzung dafür ist die positive, wohnliche Ausgestaltung des Klassenraumes. Daher wurde unter der Leitung der Feng Shui Architektin DI Birgit Berger-Zintl der Klassenraum unter Einbeziehung der Schülerwünsche einer ästhetischen wie energetischen Verbesserung, bis hin zur optimalen Sitzplatzverteilung, zugeführt. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, dass der Raum eine positive Lernatmosphäre schafft, ein arbeitsanregendes Klima gegeben ist, unterschiedliche Unterrichtsmethoden ermöglicht und Platz für „persönliche Spuren“ hinterlassen soll.
Mit großer Begeisterung malten die SchülerInnen gemeinsam mit den Kreativ-Lehrerinnen Ulrike Dulle und Benita Höffernig ihren Klassenraum nach Feng Shui- Kriterien aus.

Um der inhaltlichen Erarbeitung und der Umsetzung des „Offenen Lernens“ Rechnung zu tragen, finden monatlich Klassenlehrerkonferenzen und Supervisionsblöcke für Lehrer statt.
Dir. Martitsch: „Diese pädagogische Neuerung finde ich sehr begrüßenswert, soll sie doch in nächster Zeit auf alle Klassen ausgedehnt werden, damit unsere Schüler einen modernen Unterricht in einem optimalen Umfeld erhalten“.