Kultur- und Sprachreise mit Erasmus+ nach Friaul und Venetien

Die 3 AHW mit Prof. Gerit Raccuia und Prof. Tanja Hofer-Santer kamen in den Genuss einer Erasmus+ geförderten Reise mit dem Ziel, grenzüberschreitende Erfahrungen zum Thema Lernen und Lehren zu sammeln. Faktum ist, dass Auslandserfahrungen und der damit verbundene Kompetenzzuwachs in Zeiten steigenden Wettbewerbs am Arbeitsmarkt den Berufseinstieg enorm erleichtern. Durch Erasmus+ erwerben Schüler*innen interkulturelle Kompetenz, verbessern ihre Sprachkenntnisse und machen einen großen Schritt zu mehr Eigenverantwortung.

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So wurden drei verschiedene Schulen besucht, Freundschaften geschlossen und so manche E-Mail-Adresse (bzw. Snapchat-/Insta-Kontakt, Anm. d. Red.) ausgetauscht.

St.Veit/Glan ist mit San Vito als Partnergemeinde seit vielen Jahren verbunden und das „ISIS Paolo Sarpi“ jahrzehntelang schon die Partnerschule von unserer HLW St.Veit/Glan. Dott.ssa Franca Carnelos, die Projektleiterin, unterstützt durch den Direktor und die Kolleginnen Gabriella und Tiziana, führten durch die Schule und geleiteten uns anschließend zur Berufsschule für Zahntechniker.

Im Theater  Arigoni gab es am Nachmittag eine geschlossene Veranstaltung  von musikalisch talentierten österreichischen und italienischen Schüler*innen mit Standing Ovations.

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Der zweite Schulbesuch fand in Udine beim „ ISIS Bonaldo Stringher“ statt:

Dott.ssa Stefania Nonnino geleitete durch das Programm, unterstützt von Prof. Biagio Nappi. Als Zeichen der Verbundenheit wurde eine Torte mit Schokolade glasiert und mit beiden Schulnamen verziert.

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Eine Weinverkostung mit einer Präsentation zu den friulanischen Weinen rundeten das Programm am Vormittag ab, bevor es zur Besichtigung der Altstadt ging: Castello, Torre dell’Orologio, Piazza della Libertà und Loggia del Lionello.  Das Modell Peer-Learning zum Erklären der Sehenswürdigkeiten eines Ortes anstatt eines professionellen Reiseleiters fand großen Anklang und wird auch in Zukunft so beibehalten werden.

Besonders eindrucksvoll war für uns, wie fürsorglich und freundlich wir hier empfangen wurden, insbesondere die Verköstigung zu Mittag mit der selbst hergestellten Pizza sei erwähnt.

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Als dritte Etappe war das renommierte „Istituto Barbarigo“ mitten in Venedig an der Reihe. Diese mit internationalen Kontakten ausgestattete Schule mit Schwerpunkt „Tourismus und Gastronomie“ überraschte uns mit einem köstlichen viergängigen Menü. Dott.ssa Cesarina Piscozzo und die Stützlehrerin, spezialisiert auf Integration und Inklusion, unterstrichen noch einmal, wie wichtig Weltoffenheit, Internationalisierung und Zusammenarbeit auf allen Gebieten sei. In Zeiten wie diesen muss uns der europäische Gedanke von Frieden und Freiheit stets bewusst sein.

Natürlich darf bei einem Besuch in Venedig eine Bootsfahrt zu den Inseln Murano und Burano nicht fehlen. Die Kunstfertigkeit der Glasbläser wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Aber auch Burano mit seinen so bunten Häusern, dem schiefen Kirchturm und der malerischen Kulisse hat viele von uns in seinen Bann gezogen. Spitzen, Seidentücher und so manches andere Reisesouvenir wanderten über den Ladentisch.

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Den Abschluss der Reise bildete ein kurzer Besuch im Outlet-Center in Noventa di Piave.

Unserem lieben und professionellen Buschauffeur Herrn Mahlknecht vom Reisebüro Hofstätter sei recht herzlich gedankt, er hat uns so manche Anekdote aus seinem Leben und Wissenswertes zur italienischen Landeskunde erzählt. Eine überaus harmonische, interessante und von zahlreichen Erfahrungen geprägte Reise ist zu Ende gegangen. Wir freuen uns schon auf die nächste! Wer weiß wohin?

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