Erasmus+: Schüleraustausch in Frankreich

Ende Jänner dieses Jahres hat unser Schüleraustausch in Frankreich begonnen. Für uns ging es Früh am Flughafen in Venedig los, und am Vormittag landeten wir dann auch schon in Paris. Da wir schon zwei Tage früher angereist sind, verbrachten wir diese auch dort. Auf uns allein gestellt erkundeten wir die Stadt der Liebe, schauten uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten an, und aßen unsere ersten französischen Croissants.

Wir hatten jede Menge Spaß, und alles hat super funktioniert. Nach den eindrucksvollen Tagen in Paris fing unsere Reise erst richtig an. Mit dem Zug ging es für uns weiter nach Brest, wo unsere lieben Gastfamilien schon auf uns warteten. Nun trennten sich unsere Wege und jeder fuhr in eine andere Richtung. Der nächste Tag begann und damit auch unser erster Schultag. Ohne jegliche Erwartungen betraten wir die Schule, und lernten unsere Klassenkameraden kennen. Schnell wurde uns klar, dass die Schulen in Frankreich doch ein wenig anders sind als, hier bei uns. Beispielsweise gab es in dieser Schule keine fixen Klassenräume, und jede Stunde wurden diese gewechselt, oft musste man sich sogar zwischen den Gebäuden hin und her bewegen. Auch das Benotungssystem ist anders, hier gibt es ein Punktesystem von 0-20 Pkt.

Auf jeden Fall wurden wir alle super aufgenommen und auch die Lehrer waren sehr nett zu uns. In den folgenden Tagen bemerkten wir auch, dass das Klischee stimmt, welches besagt, dass Franzosen nicht sehr gut in Englisch sind, und es auch nicht gerne sprechen. Doch trotz der manchmal auftretenden Sprachbarriere, konnten wir uns immer gut verständigen. Da wir unter der Woche selten Zeit hatten, etwas zu unternehmen, taten wir dies umso mehr an den Wochenenden. Unsere Gastfamilien unternahmen mit uns viel und fuhren mit uns die Strände und Leuchttürme der Bretagne ab. Auch wenn sich in den 2 Wochen die Sonne eher wenig zeigte und es viel regnete, hatten wir trotzdem eine wundervolle Zeit mit unseren neu gefundenen Freunden. Wir lernten nicht nur französische Schüler kennen, sondern auch Schüler aus Spanien und Ungarn, welche ebenfalls an einem Schüleraustausch teilnahmen.

Leider verging unsere Zeit in Frankreich viel zu schnell, und der Abreisetag kam immer näher. Der Abschied fiel uns allen schwer, da wir uns gerade erst gut kennengelernt hatten. Mit vielen neuen Erfahrungen stiegen wir in den Zug Richtung Paris, mit einer Vorfreude auf zu Hause, aber natürlich auch mit dem traurigen Gedanken, dass es nun vorbei war. Im Großem und Ganzen war dieser Schüleraustausch ein einzigartiges Erlebnis, welches wir jedem Einzelnen von euch ans Herz legen würden.

 

 Johanna, Elias, Analena, Leonie

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